Bayerischer Elternverband e. V. unterstützt Kundgebungen und Forderungen der GEW für Lehrer an Grund- und Mittelschulen

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Bayerischer Elternverband e. V. unterstützt Kundgebungen und Forderungen der GEW für Lehrer an Grund- und Mittelschulen pixabay.com
(BPP) Für Donnerstag, den 26. Oktober ruft die GEW Bayern in mehreren bayerischen Städten zu Kundgebungen auf. Sie sollen der Forderung nach gleicher Besoldung für Lehrkräfte von Grund- und Mittelschulen wie die ihrer Kollegen an Realschulen und Gymnasien Nachdruck verleihen. Angesichts des sich stetig zuspitzenden Mangels an Lehrern hält auch der Bayerische Elternverband eine Angleichung der Gehälter für überfällig. "Schon jetzt, nur wenige Wochen nach Schuljahresbeginn, melden sich Eltern bei uns, deren Kinder zwar rein rechnerisch mit Unterricht versorgt waren", so der Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands e. V., Martin Löwe. "Dennoch ist dort bereits jetzt, mit dem Auftreten der ersten Krankheitsfälle, die Situation eskaliert. Die mobilen Reserven sind komplett verplant." Diese Zuspitzung rücke von Jahr zu Jahr immer weiter nach vorne.

Die Abdeckung der Unterrichtsstunden sei dem bayerischen Kultusministerium zwar auf dem Papier gelungen, allerdings um den Preis des Einsatzes von Kräften mit nur erstem Staatsexamen, Quereinsteigern von Realschulen oder Gymnasien, Externen und Pensionären. Dies lehnt der Bayerische Elternverband entschieden ab. Löwe: "Mit derartigen Notlösungen kann die Qualität des Unterrichts nicht aufrecht erhalten werden. Hinzu kommt bei jüngeren Kindern die Bedeutung der Kontinuität ihrer Bezugspersonen. Häufige Vertretungen, Aufteilungen von Klassleitungen auf mehrere Personen oder notdürftige Verteilung "lehrerloser" Klassen auf andere Klassen machen diesen Anspruch zunichte." Da helfe auch nicht weiter, dass bayerische Schüler im vergangenen Schuljahr in "nur" 2,5 % der Unterrichtsstunden nach Hause geschickt werden mussten - auch der Rest könne unter diesen Umständen dem Anspruch eines geregelten Unterrichts nicht genügen.

Momentan lasse sich das Problem des fehlenden Lehrernachwuchses nicht anders lösen. "Es muss jedoch sofort etwas geschehen, um den Beruf des Lehrers, insbesondere für Grund- und Mittelschulen, attraktiver zu machen. Die Forderungen von GEW und BLLV nach Erhöhung der Bezüge wie auch die nach einer geänderten Ausbildung weisen den Weg in die richtige Richtung."

Quelle: bayerischer-elternverband.de

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