Daniel Born: „Förderung muss allen Kindern zugänglich sein – unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern!“

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Daniel Born: „Förderung muss allen Kindern zugänglich sein – unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern!“ Daniel Born - spd-landtag-bw.de
(BPP) Der Sprecher für frühkindliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, kommentiert die Neukonzeption Frühkindliche Bildung des Kultusministeriums wie folgt: „Ohne Fachkräfteoffensive und Gebührenfreiheit produziert Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann mit der Neukonzeption nur einen Papiertiger, anstatt wirklich für gute Bildung zu sorgen. Mehr Förderung in einem Konzept zu versprechen ist schön und gut, aber es braucht ausreichend Fachkräfte, die diese in den Kitas auch umsetzen können. Zudem müssen die Angebote allen Kindern zugänglich sein und das geht nur mit der gebührenfreien Kita.

Grün-Schwarz ignoriert weiterhin das enorme Fachkräftepotential an den Hochschulen: Allein in diesem Jahr hätten 2.000 zusätzliche Kindheitspädagoginnen und -pädagogen ausgebildet werden können, wenn es mehr Studienplätze gäbe. Die Studienkapazitäten für Kindheitspädagogik müssen bereits zum Haushalt 2020/21 um mindestens 200 Plätze aufgestockt werden. Die Kitas brauchen die Unterstützung dringend – Ministerin Eisenmann darf ihnen nicht einfach nur mehr Aufgaben zuschieben, ohne für zusätzliche Fachkräfte zu sorgen. Die Bereiche Sprachförderung, Diagnostik und die Entwicklung individueller Förderpläne sind gute Beispiele wie die Hochschulabsolventinnen und -absolventen die Teams in den Kitas entlasten könnten. Eine echte Stärkung der frühkindlichen Bildung kann nur mit einer Fachkräfteoffensive gelingen, die berufliche und akademische Ausbildungswege in die Kitas in den Blick nimmt.

Eine bestmögliche Förderung muss allen Kindern unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern zugänglich sein. Die SPD fordert daher weiterhin die Abschaffung der Kita-Gebühren. Laut des baden-württembergischen Gemeindetages, würden mit der Gebührenfreiheit bis zu 30 Prozent mehr Kinder unter drei Jahren in die Kita gehen. Das bedeutet, dass für die Eltern von rund 80.000 Kindern die hohen Kita-Gebühren aktuell eine zu große Hürde darstellen. Grün-Schwarz muss ihre Blockadehaltung mit Blick auf den Haushalt endlich aufgeben und Mittel für gute und gebührenfreie frühkindliche Bildung bereitstellen.“

Quelle: SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.