SPD: Frühkindliche Bildung stärken! Daniel Born: „Frühkindliche Bildung muss endlich zur Priorität dieser Landesregierung werden“

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SPD: Frühkindliche Bildung stärken! Daniel Born: „Frühkindliche Bildung muss endlich zur Priorität dieser Landesregierung werden“ Daniel Born - spd-landtag-bw.de
(BPP) Nach der öffentlichen Sitzung des Bildungsausschusses äußert sich Daniel Born, SPD-Sprecher für frühkindliche Bildung, wie folgt:

„Frühkindliche Bildung muss endlich zur Priorität dieser Landesregierung werden. Der Pakt für gute Bildung und Betreuung schneidet wichtige Handlungsfelder nur an, bietet aber keine nachhaltigen Lösungen. Den wichtigen Impuls für Gebührenfreiheit von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) ignoriert Grün-Schwarz zu Lasten der Familien.

Das Stichwort Gebührenfreiheit fehlt im grün-schwarzen Maßnahmenkatalog und Problembewusstsein gänzlich, obwohl junge Familien entlastet werden könnten. Wir müssen jetzt den Einstieg schaffen – die Haushaltslage könnte immerhin kaum besser sein. Das Gute-Kita-Gesetz zeigt, dass Gebührenfreiheit und Qualität Hand in Hand gehen. Die SPD will, dass sich dieser Grundsatz endlich auch im Kinderland Baden-Württemberg durchsetzt.

Der sogenannten Fachkräfteoffensive im Pakt für gute Bildung und Betreuung fehlt es an Breite. Allein die PiA-Ausbildung in den Blick zu nehmen, ist nicht genug. Studierende der Frühpädagogik bleiben zu selten an Kitas, weil ihnen dort die beruflichen Perspektiven und Aufstiegschancen fehlen. Hier muss das Land klare Anreize setzen und im Schulterschluss mit den Kommunen die Leitungen dauerhaft stärken. Nur so können sie aktiv Personalentwicklung betreiben und ihre Einrichtungen qualitativ weiterentwickeln.

Die nächste offene Baustelle in der frühkindlichen Bildung ist der Orientierungsplan. Statt diesen nur zu evaluieren müsste er endlich verbindlich gemacht werden. Inhaltlich spricht da nichts dagegen, es ist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann trotz prall gefüllter Landeskassen schlicht zu teuer. Statt eines neuen Forums zur zentralen Kontrolle, noch mehr externer Beratung und mehr Druck auf die Eltern bräuchte es unmittelbare Unterstützung für die Einrichtungen vor Ort. Denn Qualität wird nicht auf dem Papier, sondern in der Praxis entwickelt.“

Quelle: SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg

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