„Landesplanung braucht Leitplanken statt windiger Begrenzungspfosten“ / Ludwig Hartmann hält Änderungen der CSU-Fraktion an Minister Söders LEP-Anpassungen für unzureichend

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„Landesplanung braucht Leitplanken statt windiger Begrenzungspfosten“ / Ludwig Hartmann hält Änderungen der CSU-Fraktion an Minister Söders LEP-Anpassungen für unzureichend Ludwig Hartmann - ludwighartmann.de - andreasgregor.de
(BPP) Zu den geplanten Änderungen der CSU-Fraktion an den Plänen des CSU-Ministers Söder zur Aufweichung des Anbindegebots im Landesentwicklungsplan erklärt der Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann: „Landesplanung braucht zuverlässige Leitplanken und keine windigen Begrenzungspfosten. Das Positive an den CSU-Änderungen ist die nun schriftlich dargelegte Erkenntnis, dass das Anbindegebot in seiner heutigen Fassung der Vermeidung von Zersiedelung dient und damit der Zerstörung unserer bayerischen Natur und Kulturlandschaft vorbeugen soll. Es tat dies schon bisher nur unzureichend, wie die vielen Gewerbeparks und Logistikcenter entlang unserer Autobahnen und Umgehungsstraßen zeigen. Trotz aller sprachlichen Verrenkungen im neuen CSU-Antrag bleibt am Ende die Erkenntnis, dass für die Ausweisung solcher ortsfernen Gewerbegebiete zusätzliche Ausnahmetatbestände eingefügt werden. Es wird also zu weiterer Zersiedelung und zu zusätzlichem Landschaftsraub kommen. Um es klar zu sagen: Wir Grünen fordern: Hände weg vom Anbindegebot! Innenorte entwickeln statt Wiesen, Wälder und Felder zu betonieren! Der Landschaftsverbrauch von heute über 13 Hektar pro Tag muss reduziert und eine Höchstgrenze von maximal fünf Hektar festgesetzt werden.“

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

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