Medienpolitik / SANDT: „SPD-Medienvorschläge von Vorgestern“

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(BPP) „Ahnungslos und von Vorgestern sind die Vorschläge der Landtags-SPD zur Sicherung journalistischer Qualität in der Lokalberichterstattung und zur Förderung der Meinungsvielfalt: Weder eine Einrichtung einer `Stiftung in Bayern zur Förderung des Lokaljournalismus`, noch die `Zusammenführung von Bayerischem Pressegesetz und Bayerischem Mediengesetz` sind geeignete Instrumente, um das Medium Print durch das digitale Zeitalter zu schiffen.“ Dies sagte am Mittwoch die medienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, Julika Sandt (München), zu aktuellen Forderungen des SPD-Medienpolitikers Hans Joachim Werner.

„Es ist richtig, dass sich die Lesegewohnheiten von Print zu Online ändern, aber deswegen stirbt doch nicht der Bedarf am Qualitätsjournalismus aus. Außerdem belegt beispielsweise die diesjährige Rekordauflage der ZEIT, dass Print nach wie vor aktuell ist. Zudem ist besonders das regionale Medienangebot in einer immer globaler werdenden Welt attraktives Alleinstellungsmerkmal für den Lokaljournalismus. Die Digitalisierung hat gerade erst begonnen, und der Weg der Verlagshäuser muss es sein, tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dazu brauchen sie faire Wettbewerbsbedingungen. Der `Runde Tisch Medienpolitik` der Staatsregierung, dem ich angehöre, erarbeitet Positionen zur Deregulierung in den klassischen Medien, um sie auf Augenhöhe mit den neuen Medien zu bringen. Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag hat in dieser Legislaturperiode mehrfach unter Beweis gestellt, dass ihr die Meinungs- und Medienvielfalt in Bayern ein wichtiges Anliegen und Grundlage jeder Demokratie ist. Die Ideen der SPD-Fraktion sind hingegen rückwärtsgewandt und hilflos.“

FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag
Lars Pappert M.A. | Pressesprecher und Leiter der Pressestelle
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