(BPP) In ihrer Entgegnung auf die Brexit-Regierungserklärung der Bundeskanzlerin kritisiert die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag Alice Weidel die Verhandlungsführung der Europäischen Union mit Großbritannien als „unfair“ und „unverantwortlich“. Die Brüsseler Verhandlungslinie, Großbritannien zu „bestrafen“ und ein Exempel zur Abschreckung Austrittswilliger zu statuieren, richte sich gegen deutsche Interessen: „Es ist im Interesse unseres Landes, dass der freie Warenaustausch mit dem Vereinigten Königreich sicher und auf Augenhöhe geregelt wird.“Wörtlich erklärt Weidel:„Die EU-Bürokraten haben Angst. Ohne Drohgebärden lässt sich die Union anscheinend auch nicht mehr zusammenhalten. […] Wenn die historisch gewachsenen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Großbritannien und dem übrigen Kontinent leichtfertig destabilisiert werden,…
(BPP) Katarina Barley und Udo Bullmann werden zusammen die Führung des Europawahlkampfs der SPD übernehmen. Dazu erklärt der Vorsitzende der S&D-Fraktion im Europäischen Parlament, Udo Bullmann: Ich freue mich, dass wir heute gemeinsam in einer starken Doppelspitze mit Katarina Barley in Richtung Europawahl starten! Andrea Nahles und ich waren uns frühzeitig einig, dass wir die deutsche Justizministerin als Spitzenkandidatin gewinnen wollen. Das wird eine klasse Zusammenarbeit! Ich freue mich auf die Auseinandersetzung mit den anderen politischen Kräften in Deutschland, denn sie ist dringend nötig.Die nächsten Europawahlen sind von herausragender Bedeutung für die Zukunft unseres Kontinents und für die Zukunft der…
(BPP) Der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Lindner gab vor der Fraktionssitzung folgendes Statement ab:„[…] Die FDP-Bundestagsfraktion ist in Sorge hinsichtlich der Haushalts- und Finanzpolitik Italiens. Die links-, rechtspopulistische Regierung dort will mehr Schulden aufnehmen als eigentlich gestattet. […] Unsere politische Forderung ist, dass die Bundesregierung ein Defizitverfahren einleitet oder sich für ein Defizitverfahren ausspricht, das die Europäische Kommission einzuleiten hätte. Bislang waren auch die Bundesfinanzminister Scholz und Schäuble sehr nachsichtig gegenüber Mitgliedern der Euro-Zone, die höhere Schulden aufgenommen haben als eigentlich erlaubt. […]Die Bundeskanzlerin, so erwarten wir, wird in Vorbereitung des Europäischen Rats am morgigen Tag in ihrer Regierungserklärung ebenfalls Linien zeichnen,…
(BPP) Zum vierjährigen Bestehen des Textilbündnisses erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik: Jahr für Jahr warten wir darauf, dass das Textilbündnis endlich Fahrt aufnimmt. Passiert ist bislang wenig. Während die Zivilgesellschaft weiter versucht Verbesserungen zu erreichen verschleppen vor allem die Unternehmen den Prozess. Minister Müller hält weiter seine schützende Hand über eine politische Fata Morgana. Dabei weiß Müller ganz genau, dass das Textilbündnis für die Näherinnen und Näher in den Produktionsländern keinerlei Verbesserungen erzielt hat. Es bleibt der fade Beigeschmack, dass das Bündnis mehr PR-Zwecken dient, als wirkliche Verbesserungen zu erzielen. Das Bündnis hat die selbstgesteckten Ziele bis heute nicht…
(BPP) Zur Vorstellung des „Gutachtens zur Weiterentwicklung der Bedarfsplanung“ erklären Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Gesundheitsförderung und Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Gesundheitspolitik: Mit dem vom Gemeinsamen Bundesausschuss in Auftrag gegebenen und heute vorgestellten Gutachten zur Weiterentwicklung der Bedarfsplanung, gibt es nun eine neue wissenschaftlich fundierte Grundlage für einen einheitlichen Rahmen zur Bestimmung des Versorgungsbedarfs und die dafür notwendigen ärztlichen und psychotherapeutischen Kapazitäten in den verschiedenen Regionen. Die Weiterentwicklung der Bedarfsplanung ist längst überfällig. Gut, dass mit dem Gutachten nun konkrete Vorschläge vorliegen, wie flächendeckend eine wohnortnahe und bedarfsgerechte Versorgung erreicht werden kann. Vor allem in strukturschwachen und ländlichen Regionen benötigen…
(BPP) Zur Vorstellung des Welthunger-Index 2018 erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik: Der Bericht macht deutlich, wie wichtig konsequentes und kohärentes politisches Handeln wäre, um gegen den Hunger und die Perspektivlosigkeit vorzugehen, welche Millionen Menschen zur Flucht zwingen. Statt im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu handeln schiebt die Bundesregierung den Klimaschutz auf die lange Bank und verkauft weiter Waffen in Krisengebiete. Sehenden Auges zerstört das schon heute die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen und schafft Hunger und Leid. Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit müssen dann die Probleme ausbügeln, die inkohärente Politik schafft. Auf internationaler Ebene stellt die Bundesregierung den Kampf gegen den Hunger immer…
(BPP) Der stellvertretende AfD-Bundessprecher Georg Pazderski weist den Vorwurf von Justizministerin Barley aufs Schärfste zurück, der AfD ginge es bei ihren Online-Meldeportalen „Neutrale Schule“ um organisierte Denunziation:„Dass ausgerechnet die Bundesjustizministerin unsere sehr erfolgreich gestarteten Meldeportale ‚Neutrale Schulen´ als diktatorisches Mittel bezeichnet, ist vollkommen absurd. In Wahrheit sind die Online-Portale in Berlin, Brandenburg, Hamburg oder Niedersachsen unbedingt notwendig, weil in vielen Schulen von Lehrern nur noch ein einseitiges links-grünes Weltbild verbreitet und geduldet wird. Dieses undemokratische Meinungsklima gilt es zu durchbrechen. Lehrer, die mit ‚Fuck AfD´-T-Shirt unterrichten, haben in Schulen nichts zu suchen.Durch unsere Portale wird zudem kein Lehrer an einen…
(BPP) Zur öffentlichen Anhörung im Petitionsausschuss zur sog. „Erklärung 2018“ von Vera Lengsfeld und Henryk M. Broder stellt Johannes Huber, Obmann der AfD-Fraktion, fest:„Der Bundesinnenminister Seehofer muss noch diese Woche – also vor den bayerischen Landtagswahlen – bekennen, ob die Binnengrenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze über den 12. November 2018 hinaus angeordnet und auf weitere Landgrenzen erweitert werden oder die Bundesregierung zukünftig Maßnahmen gänzlich unterlassen und illegale Migration bewusst zulassen will. Flächendeckende Grenzkontrollen sind dabei möglich und hat es zuletzt zwischen dem 12. Juni und dem 11. Juli 2017 anlässlich des G-20-Gipfels gegeben.“In der öffentlichen Anhörung musste der Parlamentarische Staatssekretär…
(BPP) Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will die Einigung der Großen Koalition auf ein Einwanderungsgesetz nach der Landtagswahl in Bayern neu verhandeln, da ihm insbesondere die Regelung zum sogenannten Spurwechsel nicht weit genug geht. Dazu teil die Vorsitzender AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alice Weidel, mit:„Man muss dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther für seine Offenheit fast dankbar sein: Da Günther weiß, dass sich die Mehrheit der Wähler endlich eine Begrenzung der Zuwanderung wünschen, will er die von ihm geforderte Ausweitung des Einwanderungsgesetzes der Großen Koalition erst nach der Wahl in Bayern in Angriff nehmen. Dann soll der von Günther geforderte…
(BPP) Die dänische Regierung hat angekündigt, dass das Land in diesem Jahr keine sogenannten Kontingentflüchtlinge aus Krisenregionen aufnehmen wird. Zur Begründung teilte die zuständige Ausländer- und Integrationsministerin Inger Støjberg mit, Dänemark kämpfe damit „die vielen Flüchtlinge, die in den letzten Jahren nach Dänemark gekommen sind, zu integrieren“.Dazu teilt die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alice Weidel, mit:„Dänemark macht vor, wie eine verantwortungsbewusste Flüchtlingspolitik aussehen muss: Sie richtet sich nach der Leistungsfähigkeit des Aufnahmelandes und funktioniert nicht nach dem unverantwortlichen Merkel-Motto: ,Nun sind sie halt da'.Wir können einer großen Zahl von Menschen nur Schutz auf Zeit gewähren, wenn dadurch nicht…
(BPP) Burkard Dregger, Vorsitzender der CDU-Fraktion Berlin, erklärt: „Dass ausgerechnet bei der großen zentralen Feier zur Deutschen Einheit in Berlin die Verdienste Helmut Kohls als Kanzler der Einheit und verdienter Europäer nicht gewürdigt wurden, ist geschichtslos und erbärmlich. Berlins Regierender Bürgermeister und sein Senat haben sich damit bis auf die Knochen blamiert. NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesministerin Klöckner kritisierten das zurecht als provinziell und nicht souverän. Wir dürfen es Müller und seiner Linkskoalition nicht durchgehen lassen, durch diese peinliche Auslassung unsere Geschichte womöglich umdeuten zu wollen. Daher ist es jetzt umso wichtiger, an Helmut Kohls Wirken bei der Wiedervereinigung, bei der…
(BPP) Zur weitgehenden Ablehnung des Einspruchs gegen ein Patent der Bierkonzerne Carlsberg und Heineken auf Braugerste durch das Europäische Patentamt (EPA) am 2. Oktober 2018 in München erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik:Die Entscheidung ist eine Lizenz für den Ausverkauf unseres Kulturpflanzenerbes, nicht nur bei Braugerste. Daran ändern auch Begrenzungen bei der Reichweite des Patents wenig. Nach EU-Recht dürfte es solche Patente gar nicht mehr geben. Doch Konzerne wie Carlsberg und Heineken nutzen unter Mithilfe des Europäischen Patentamtes Rechtsunklarheiten aus, um das Verbot zu umgehen. Die Klarstellungsversuche auf europäischer Ebene zum Patentierungsverbot im letzten Jahr waren offensichtlich mangelhaft.…
(BPP) „Die Festnahmen mutmaßlicher rechtsradikaler Terroristen sind ein schrillendes Alarmsignal über das Ausmaß von Gewaltbereitschaft und Enthemmung. Ein zugekniffenes rechtes Auge und die von Maaßen, Seehofer und Kretschmer angezettelte Verharmlosungsdebatte über Begrifflichkeiten nach den Ausschreitungen in Chemnitz, waren für diese Verfassungsfeinde willkommener Rückenwind. Spätestens nach der massiven Mobilisierung der Rechten in Chemnitz Ende August ist klar, dass rechter Terror nach dem schrecklichen Vorbild des NSU eine reale Gefahr ist. Diese rechten Gruppierungen hassen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, sie sind bundesweit organisiert und bereit zur Gewalt gegen Andersdenkende und Menschen anderer Herkunft. Statt rechtspopulistische Rhetorik zu übernehmen, sollten vor allem CDU und…
(BPP) Anlässlich der Feierlichkeiten zum Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2018 erklärt der Ostbeauftragte der SPD Martin Dulig: Am 3. Oktober feiern wir die friedliche Revolution und die Deutsche Einheit. Der Osten Deutschlands im Jahr 2018 ist so widersprüchlich wie die Ergebnisse des Einigungsprozesses. Fast 30 Jahre kontinuierliche, harte und vielerorts erfolgreiche Aufbauarbeit haben sich gelohnt. Doch gleichzeitig wurde es die letzten Jahre versäumt, die Umbrüche und Ereignisse nach 89/90 aufzuarbeiten. Es gibt viele Ostdeutsche, die sich unfair behandelt fühlen. Sie nehmen den fehlenden Respekt vor ihren Lebensleistungen und ihren Erfahrungen wahr. Sie fühlen sich unbeheimatet in unserer…
(BPP) Anlässlich des nationalen Tags des Flüchtlings erklären Luise Amtsberg, Sprecherin für Flüchtlingspolitik, und Filiz Polat, Sprecherin für Migrationspolitik: Geflüchtete Menschen haben es mittlerweile schwer, in Deutschland oder Europa Schutz zu finden und die Gräueltaten aus ihren Heimatländern hinter sich zu lassen. Ihr Status ist oft ungewiss und viele müssen weiter um ihre Familienangehörigen bangen, die in den Kriegs- und Krisenländern verblieben sind. Für uns ist es ganz normal, dass Menschen mit ihrer Familie zusammenleben. Für Flüchtlinge schränkt diese Bundesregierung aus Union und SPD das Recht massiv ein und stellt hohe Hürden auf. Es darf nicht sein, dass ein Grundrecht…

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