Schusswaffengebrauch an der Grenze geht gar nicht

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Schusswaffengebrauch an der Grenze geht gar nicht Bernd Lucke - alfa-bund.de
(BPP) Nach Meinung der Allianz für Fortschritt und Aufbrauch (ALFA) ist es  unvorstellbar, dass deutsche Soldaten und Polizisten auf unbewaffnete Menschen schießen, die die deutschen Grenze illegal überqueren.

Zu fragen wäre hierbei ob wir wehrlose Männer, Frauen und Kinder in ihrem Blut liegen sehen wollen, nur weil sie auf Aufforderung beim Grenzübertritt nicht stehen geblieben sind. Der Vorsitzende von ALFA und MdEP, Bernd Lucke bemerkt hierzu: „Die Grenzverletzung ist zwar ein Verstoß gegen unsere Gesetze, aber sie ist kein Verbrechen. Ein Gebrauch der Schusswaffe wäre daher völlig unverhältnismäßig“.

Verhältnismäßig dagegen seien Kontrollen, Razzien und ggf. Absperrungen auf beiden Seiten der Grenze. Natürlich sei es mühsam, der illegal Eingewanderten wieder habhaft zu werden und sie zurückzuweisen. Aber diese Mühe müssten wir auf uns nehmen. Es sei dies allemal besser, als die Schuld auf sich zu nehmen, Menschen zu töten.

Selbstverständlich müssten in diesem Zusammenhang die EU-Außengrenzen geschützt werden. Aber wer zu uns kommt, darf nicht mehr davon abhängen, ob die körperliche Stärke vorhanden ist, die Grenze zu überwinden und die Strapazen einer langen Reise auf sich zu nehmen. Bizarrer weise führte das jetzige System ja gerade dazu, dass sich viele Männer auf den Weg machen und ihre Frauen und Kinder in den Lagern oder im Heimatland zurücklassen, wo sie allein zurechtkommen müssen. ALFA setzt sich dafür ein, dass im Rahmen atmender Obergrenzen gerade die Schwächsten in Europa Zuflucht finden sollen, nämlich insbesondere alleinstehende Frauen, Familien mit Kindern oder Kranke, denen nur mit moderner medizinischer Hilfe geholfen werden kann. Da selbst die EU-Kommission jüngst eingestand, dass 60% der Zuwanderer keine Fluchtgründe haben, müsse die Aufnahmepolitik auf die Flüchtlingslager selbst konzentriert werden, um den anhaltenden Missbrauch des Asylrechts zu beenden und die Hilfe auf die am meisten Hilfsbedürftigen zu konzentrieren.

Quelle: alfa-bund.de

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