Professor Starbatty (AfD): Wir wollen keine Banken mehr retten

Artikel bewerten
(9 Stimmen)

(BPP) „Jede Regierung ist den Bürgern verpflichtet, die Sie gewählt haben. Nicht irgendeiner unabhängigen Kommission in Brüssel“, sagte der Wirtschaftsprofessor Joachim Starbatty, Spitzenkandidat der Alter­native für Deutschland (AfD) am vergangenen Mittwoch während einer Wahlkampfveranstaltung in Berlin. Es lohne sich, für Europa leidenschaftlich zu werden. „Wir wollen aber keine Banken mehr retten, sondern endlich Menschen und Länder.“ Ein weiterer Schuldenschnitt für Griechenland werde kommen, so Starbatty. Die Rettungsgelder seien in Griechenland in „ein offenes Loch gefallen“. Der Bundesregierung warf er ökonomische Blindheit vor. „Wer ökonomisch blind ist, gehört aber nicht an das Steuerruder eines Staatsschiffs“, sagte Starbatty. Auch die wirtschaftliche und politische Lage in Frankreich sieht der Ökonom und Buchautor („Tatort Euro“) mit großer Sorge: „Wenn Frankreich einbricht, dann ist es zu Ende“, sagte Starbatty.

„Dem Duell am Sonntag zwischen Merkel und Steinbrück fehlte jeglicher Esprit“, kommentierte Günter B.J. Brinker, Sprecher des Berliner Vor­stands der Alternative für Deutschland. Beim Thema Euro seien sich die Kanzlerin und ihr Herausforderer in der ökonomischen Fehleinschätzung einig. „Es fehlt eine echte Opposition im Bundestag. Das wird sich ab dem 22.09. mit dem Einzug der AfD ändern“, sagte Brinker.

In Ermangelung der echten Bundeskanzlerin duellierte sich Starbatty vor etwa einhundert Gästen virtuell mit Frau Merkel, deren wichtigste Äuße­rungen zur Euro-Rettungspolitik als Video-Aufzeichnung eingespielt wur­den. Die Veranstaltung konnte per „livestream“ im Internet mitverfolgt werden.

Pressekontakt:
Götz Frömming
Alternative für Deutschland
Landesverband Berlin
Genthiner Str. 11, 10785 Berlin
Telefon: +49 (0) 30-81453764
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.