Chancen für die deutsche Auto-Industrie / Thailands Entwicklung zu einem der führenden Automobilstandorte weltweit

Artikel bewerten
(1 Stimme)
Chancen für die deutsche Auto-Industrie / Thailands Entwicklung zu einem der führenden Automobilstandorte weltweit

(BPP) Thailand hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Standort in Sachen Automobilindustrie entwickelt. Nahezu alle großen Automobilhersteller und Zulieferer haben inzwischen Werke in Thailand, viele planen dort einen Ausbau bestehender Niederlassungen. So ist das südostasiatische Land mittlerweile zum größten Hersteller von Kleinlastern (Pick-Up-Trucks) geworden und rangiert im weltweiten Vergleich auf Platz Sieben der größten Automobil-Exporteure insgesamt. Mit zwei von vier Millionen von den ASEAN-Staaten produzierten Autos gilt Thailand als regionale Hochburg der Branche. Während das Land lange Zeit vor allem für Produktion und Montage stand, siedeln erste, bislang vor allem japanische, Unternehmen auch Forschung und Entwicklung sowie Produktdesign in Thailand an. Vor dem Hintergrund der technologischen Führungsposition deutscher Automobiltechnologie eröffnet sich hierdurch auch für hiesige Zulieferer ein besonderes Potenzial.

Aufgrund der geographischen Nähe zu China und als Mitglied des Regionalverbunds ASEAN gilt das Land mit seiner hochentwickelten Infrastruktur auf dem See- und Landweg als Tor zu Asien. Neben zahlreichen anderen Freihandelsabkommen reizt vor allem die ab 2015 geplante Zollfreiheit zwischen den ASEAN-Staaten weltweit Investoren. Die Region bietet mit seiner 600 Millionen starken, jungen Bevölkerung, einer konsumfreudigen Mittelschicht und einer wirtschaftsfreundlichen Politik einen hoch interessanten Markt.

Über das Board of Investment (BOI) fördert die Thailändische Regierung ausländische Unternehmen, die im Land investieren, mit verschiedenen Steuervorteilen (bis zu acht Jahren Steuerbefreiung). Hierzu ist das Territorium Thailands in verschiedene Förderzonen eingeteilt. Unabhängig von den Zonen existiert die Möglichkeit einer Förderung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Branche, die von Thailändischer Seite als für die positive Wirtschaftsentwicklung relevant eingestuft wird. Außerdem können Unternehmen, die vom BOI gefördert werden, zu 100% Grundbesitz erwerben und insbesondere im produzierenden Gewerbe Niederlassungen ohne thailändische Beteiligung aufbauen. Teil des BOI ist das Servicecenter OSOS (One Start One Stop) welches die Kommunikation und den Schriftverkehr mit den verschiedenen thailändischen Behörden koordiniert sowie Visa und Arbeitserlaubnisse beschafft. Von Frankfurt aus agiert das deutsche Büro des BOI, berät interessierte Unternehmer und organisiert u.a. Unternehmerreisen, Veranstaltungen oder B2B-Meetings. Unterstützt wird es dabei vom Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA).

Am 19. September 2012 lädt das BOI  Interessenten zu einem kostenlosen Informationsseminar in Stuttgart mit dem Titel: Automotive Industry – Thailand: Partnership for Growth in Asia ein. Informationen und Anmeldeunterlagen erhalten Sie beim Board of Investment (Tel.: + 49 69 929 123 0, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). (doa)

BWA
Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft
Global Economic Network e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85
10623 Berlin
Tel.: +49 30 700 11 43 - 15
Fax: +49 30 700 11 43 20
www.bwa-deutschland.de

 

Bild: Pongsvas Svasti, Industrieminister Thailands bei einer Veranstaltung des BOI im Sommer in Berlin

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.