Anzahl der Sozialwohnungen in Brandenburg unter SPD und Linke um 70 Prozent gesunken / Ingo Senftleben: Brandenburg braucht eine moderne Wohnungsbaupolitik

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Anzahl der Sozialwohnungen in Brandenburg unter SPD und Linke um 70 Prozent gesunken / Ingo Senftleben: Brandenburg braucht eine moderne Wohnungsbaupolitik Olaf Duge - GRÜNE Bürgerschaftsfraktion Hamburg
(BPP) Die Anzahl der Sozialwohnungen ist in Brandenburg dramatisch zurückgegangen, wie die Deutsche Presseagentur am Mittwoch berichtete. Dieser Trend betreffe weite Teile Deutschlands, aber nirgends ist der Verlust an sozialem Wohnraum so gravierend wie in Brandenburg. In den zehn Jahren unter der Regierung von SPD und Linke ist die Anzahl der Sozialwohnungen um 70 Prozent gesunken. Der Vorsitzende der Brandenburger CDU, Ingo Senftleben, kündigte eine Umstellung der Brandenburger Wohnungsbaupolitik an. „Brandenburgs Wohnungsbaupolitik verpufft bisher nahezu wirkungslos. Im Speckgürtel explodieren die Mieten und in den ländlichen Regionen versucht die Landesregierung das Bauen neuer Wohnungen zu unterbinden. Das führt zu einer immer größeren Belastung für die Brandenburger. Wir brauchen eine moderne Wohnungsbaupolitik, damit Brandenburger auch in Zukunft zu bezahlbaren Preisen wohnen können.“
 
Senftleben erklärte, dass die starre Förderpolitik der SPD-geführten Landesregierung abgeschafft und durch flexible Lösungen ersetzt werde. Verfahren sollen beschleunigt werden und die Wachstumsbremsen, die Ministerpräsident Woidke dem Land verordnet habe, würden abgeschafft, so Senftleben. „Wir werden den Landesentwicklungsplan kündigen und neu verhandeln. Wohnungsbau muss da stattfinden, wo Menschen sich niederlassen wollen. Wir werden die Ausweisung von Bauflächen beschleunigen und Genehmigungsverfahren optimieren. Der unsoziale Trend auf dem Wohnungsmarkt, der sich unter SPD und Linken eingestellt hat, muss unbedingt gestoppt werden. Deshalb stärken wir das Bündnis für Wohnen in Brandenburg als wichtigen Impulsgeber. Eine Landeswohnungsbaugesellschaft lehnen wir dagegen ab, da sie nur eine teure Parallelstruktur und eine unnötige Konkurrenz für kommunale Wohnungsbaugesellschaften bedeuten würde.“
 
Quelle: CDU-LANDESVERBAND BRANDENBURG

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