Markov bestürzt über Lage auf dem Westbalkan

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Markov bestürzt über Lage auf dem Westbalkan Helmuth Markov - MdJEV
(BPP) Angesichts der aktuellen Nachrichten aus der Grenzregion zwischen Griechenland und Mazedonien hat sich Europaminister Helmuth Markov fassungslos über die Entwicklung auf dem Westbalkan gezeigt:

„Die Bilder der zurückgewiesenen und eingesperrten Menschen machen mich betroffen und fassungslos. Sie zeigen, dass die Idee, Grenzen zu schließen, das Leid der Menschen nur noch größer macht. Wer da glaubt, das Problem löse sich dadurch, dass man es nicht mehr sieht, irrt gewaltig! Die Einreisebeschränkungen führen zu einem Dominoeffekt von Nord nach Süd und machen eine gemeinschaftliche europäische Lösung noch schwieriger. Bezeichnenderweise redet man mittlerweile über- statt miteinander, wie die Westbalkan-Konferenz gestern gezeigt hat. Nicht nur Griechenland muss bei einer Lösung miteinbezogen werden. Am Schluss leiden ohnehin die geflüchteten Menschen unter unserer Uneinigkeit: Die Schwächsten bleiben auf der Strecke und es profitieren die Schlepper.“

Quelle: mdj.brandenburg.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.