Minderheitenpolitische Sprecherin der Fraktion Anke Schwarzenberg: Mehr Geld zur Stärkung der Regional- und Minderheitensprachen in Brandenburg

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Minderheitenpolitische Sprecherin der Fraktion Anke Schwarzenberg: Mehr Geld zur Stärkung der Regional- und Minderheitensprachen in Brandenburg Anke Schwarzenberg - landtag.brandenburg.de - Fraktion DIE LINKE
(BPP) Die Fachausschüsse des Landtages haben in der vergangenen Woche ein deutliches Signal zur Stärkung der in Brandenburg anerkannten Sprachen – Niedersorbisch und Niederdeutsch – ausgesendet. Wie von der Landesregierung vorgeschlagen, sollen für die Umsetzung der minderheitenpolitischen Verpflichtungen des Landes in den kommenden zwei Jahren insgesamt knapp 800.000 Euro mehr als im laufenden Jahr 2016 (rd. 3,3 Millionen Euro) ausgegeben werden. Die gute wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung unseres Landes kommt damit auch den Sorben/Wenden und den SprecherInnen der Regionalsprache Niederdeutsch zu Gute.

Brandenburg schafft mit dem Landeshaushalt 2017/18 vor allem auch weitere finanzielle Voraussetzungen für die Umsetzung des 2014 beschlossenen Sorben/Wenden-Gesetzes: Allein für die Erstattung von Kosten, die den Gemeinden im Zusammenhang mit der Zugehörigkeit zum angestammten Siedlungsgebiet entstehen, sind 300.000 Euro im Haushalt vorgesehen. Brandenburg stellt zudem zusätzliche Mittel für die Digitalisierung der niedersorbischen Sprache zur Verfügung, eine  wichtige Maßnahme im Rahmen der Revitalisierung der Sprache. Erhöht wurden die Zuschüsse für die Ausbildung Brandenburger Lehrerinnen und Lehrer am Institut für Sorabistik der Universität Leipzig. Zudem wird auch der Landesplan Niedersorbisch finanziell untersetzt.

Erstmals wurde auch die Förderung der Regionalsprache Niederdeutsch, die in vielen Regionen Brandenburgs noch gesprochen wird, als Planungsgröße im Landeshaushalt fest verankert.

Quelle: linksfraktion-brandenburg.de

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