Bremer Grüne sehen Aussetzung des Familiennachzuges sehr kritisch

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Bremer Grüne sehen Aussetzung des Familiennachzuges sehr kritisch Ralph Saxe - gruene-fraktion-bremen.de - Elisa Meyer
(BPP) Der Vorstand der Bremer Grünen hält die Aussetzung des Familiennachzuges integrations- und familienpolitisch für sehr problematisch. Die Bundesregierung hat im Asylpaket II für Flüchtlinge mit sogenanntem subsidiären Schutz das Recht des Familiennachzuges für zwei Jahre ausgesetzt. Dieser Punkt war auch in der SPD umstritten. „Neben Sprache, Bildung, Arbeit und Wohnung ist Familie ein besonders wichtiger Faktor für das Gelingen der Integration. Diese Regelung könnte eine Flüchtlingswelle von Frauen und Kindern über gefährliche Fluchtwege auslösen“, so der Landesvorstandssprecher der Bremer Grünen, Ralph Saxe.

Zu der Forderung Algerien, Tunesien und Marokko zu sicheren Herkunftsländern zu erklären, haben die Grünen noch keine abgestimmte Haltung. „Das wäre auch unseriös. Es gibt bisher keinerlei schriftliche Bewertung des Auswärtigen Amtes dazu. Stattdessen gibt es populistische Stellungnahmen. Die Westsahara in Marokko lässt sich jedenfalls nicht ohne weiteres als sicher bezeichnen“, so Saxe.

Quelle: gruene-bremen.de

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