Kreisparteitag der CDU Bremen-Stadt mit Dr. Bernd Althusmann im Zeichen der Wahlkämpfe / „Intensive Diskussion um den Umgang mit der Türkei“

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Kreisparteitag der CDU Bremen-Stadt mit  Dr. Bernd Althusmann im Zeichen der Wahlkämpfe / „Intensive Diskussion um den Umgang mit der Türkei“ Jens Eckhoff - cdu-bremen.de
(BPP) Auf dem gut besuchten Kreisparteitag der CDU Bremen-Stadt wurde ein Vorgeschmack für die bevorstehenden Wahlkämpfe geliefert. Dr. Bernd Althusmann, Spitzenkandidat und Landesvorsitzender der CDU Niedersachsen, stimmte die CDU-Mitglieder auf die Bundestagswahl im September und die Wahlen in Niedersachsen im Januar 2018 ein. In seiner Rede spannte er dabei einen breiten Bogen von der Bildungspolitik, seinen Jahren in Namibia bis hin zur Frage nach dem Umgang mit der Türkei. „Wir haben soeben den zukünftigen niedersächsischen Ministerpräsidenten gehört“, bedankte sich Jens Eckhoff MdBB, Vorsitzender der CDU Bremen-Stadt, bei Dr. Althusmann. „Mit Ihnen an der Spitze Niedersachsens brauchen wir uns keine Sorgen um unseren Nachbarn machen. Wenn es Niedersachsen gut geht, geht es auch Bremen gut. Hoffen wir, dass wir nach der Bürgerschaftswahl 2019 wieder ein vertrauensvolles Miteinander der Regierungen von Bremen und Niedersachsen begründen können und damit die Probleme unserer Bürgerinnen und Bürger lösen werden. Die beiden aktuellen SPD-Regierungschefs zeigen, dass sie es nicht können“, so Jens Eckhoff in seiner Rede.

Neben spannenden Redebeiträgen ging es um eine bunte Mischung aus Anträgen, die die CDU-Mitglieder im vollbesetzten bremer kriminal theater diskutierten und hierüber abstimmten. So ging es um Fahrradwege auf der linken Weserseite im Zuge der Deicherhöhung, Minibusse und die Fahrtüchtigkeit von Senioren, um nur einige Beispiele zu nennen.

Im Mittelpunkt der Antragsdiskussion stand ein Antrag zum Umgang mit der Türkei und dem dortigen Verfassungsreferendum. So wurde u.a. gefordert, dass in Bremen keine Wahlkampfauftritte von türkischen Politikern zuzulassen seien und der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel unverzüglich freizulassen sei. Es entspann sich eine breite und hitzige Diskussion, in welcher um die richtige Reaktion auf die türkischen Provokationen gerungen wurde. Dabei trat deutlich hervor, wie schwierig sowie komplex das Thema ist und man es an diesem Abend nicht mit einem einfachen Beschluss abarbeiten kann. So stimmte die Mehrheit der Anwesenden dem Antrag zu, dass die CDU Bremen-Stadt kurzfristig eine Veranstaltung organisiert, in dessen Rahmen die politischen und juristischen Aspekten vorgestellt und diskutiert werden können, um dann ein Votum abzugeben.

„Dieses Vorgehen wird der Komplexität der Lage gerecht. Wir haben viele türkischstämmige Mitglieder, die aufgrund ihrer Familien besonders betroffen und sehr unglücklich mit der aktuellen Situation sind. Mit der Veranstaltung wollen wir die Diskussion wieder auf die Füße stellen und, zumindest für Bremen, Ruhe und Gelassenheit in die Diskussion bringen“, so Jens Eckhoff abschließend.

Quelle: cdu-bremen.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.

BundesFinanzPortal

Der Feed konnte nicht gefunden werden!