Landesparteitag CDU Bremen / CDU nominiert Carsten Meyer-Heder mit 99 Prozent als Spitzenkandidaten

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Landesparteitag CDU Bremen / CDU nominiert Carsten Meyer-Heder mit 99 Prozent als Spitzenkandidaten CDU Bremen
(BPP) Carsten Meyer-Heder ist auf dem Landesparteitag der Bremer CDU als Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahlen 2019 gewählt worden. Der Christdemokrat erhielt bei der Veranstaltung im Swissotel 99  Prozent der Delegiertenstimmen (198 von 201 gültigen Stimmen, 1 Enthaltung). Damit folgten die Parteimitglieder der einstimmigen Empfehlung des Landesvorsitzenden Jörg Kastendiek sowie des Landesvorstandes. Die CDU will bei den Wahlen am 26. Mai 2019 als stärkste Kraft in Bremen ins Rathaus einziehen und erstmals den Bürgermeister stellen.

Er freue sich sehr über das super Ergebnis, sagte Carsten Meyer-Heder nach seiner Wahl. Den Delegierten dankte der 57-Jährige für das Vertrauen in den vergangenen Monaten: „Danke, dass ihr mir die Türen in eure Gremien und Verbände aufgemacht habt und mir weiterhin Themen auf die Agenda stellt. Genauso machen wir das weiter!“ Es gebe eine echte und breite Wechselstimmung im Land: „Ich will nicht auf Platz, ich will auf Sieg spielen! Wir müssen mehr Wählerinnen und Wähler an die Wahlurne holen. Und wir müssen sie überzeugen, ihre Kreuze bei der CDU zu machen. Als euer Spitzenkandidat übernehme ich gern den Sturm.  Aber nur mit einer tollen Mannschaftsleistung  werden wir 2019 ins Rathaus einziehen“, machte Meyer-Heder deutlich. In Regierungsverantwortung setze er auf einen Wechsel beim Führungsstil, der von Verantwortung und Team Play geprägt sei. „Die SPD tut immer so, als habe sie nach 70 Jahren nichts mit den Missständen in unserem Land zu tun.“ Doch nur durch bessere Zusammenarbeit und Führung seien bessere Bildung, ein sicheres Zusammenleben, Bremen als attraktiver Standort und Vorreiter bei der Digitalisierung zu realisieren.

Darüber hinaus ist auch Jörg Kastendiek am Samstag mit deutlicher Zustimmung von 90,9  Prozent als Landesvorsitzender wiedergewählt worden. Die Delegierten bestätigten den 53-Jährigen auf dem Landesparteitag der CDU Bremen im Rahmen der turnusgemäßen Wahlen. Kastendiek, der die Partei seit Ende 2012 führt, erhielt 171 von 196 gültigen Stimmen (8 Enthaltungen). „Bremen kann sich ein Weiter so nicht leisten“,  machte Kastendiek mit Blick auf die rot-grüne Regierung deutlich. Bremen brauche eine Erneuerung, mehr Innovationen und engagierte Senatorinnen und Senatoren. Die CDU mache dafür heute ein personelles Neuangebot. In den kommenden Monaten werde die CDU den Aufbruch auch mit einem inhaltlichen Programm zu untermauern. „Ich bin überzeugt davon, dass wir den Wechsel schaffen können“, sagte Kastendiek. Die Unterstützung, welche die CDU derzeit unter anderem von Persönlichkeiten aus der Wirtschaft erfahre, sei dabei wichtig und ermutigend.

Bei den stellvertretenden Landesvorsitzenden gab es einen Wechsel: Elisabeth Motschmann trat nicht wieder zur Wahl an. Vor dem Hintergrund ihrer neuen Aufgabe als kulturpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion und als stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen wolle sie sich zukünftig voll auf ihre Aufgaben in Berlin und ihre Wahlkreise in Bremen und Bremerhaven konzentrieren. Zudem sei es ihr wichtig, den Weg auch für jüngere Frauen in politischen Ämtern frei machen. Die Bundestagsabgeordnete engagiert sich bereits lange und an unterschiedlichen Stellen für mehr Frauen in der Politik. Als Bundestagsabgeordnete wird sie dem Landesvorstand weiterhin angehören. Als Nachfolgerin wählte der Landesparteitag neben den bisherigen Stellvertretern Jens Eckhoff und Peter Skusa die 48-jährige Yvonne Averwerser aus Huchting als stellvertretende Landesvorsitzende.

Ehrengast auf dem Parteitag der Bremer CDU war in diesem Jahr die neue Generalsekretärin der CDU Deutschlands, Annegret Kramp-Karrenbauer. Die 55-Jährige, die zuvor Ministerpräsidentin im Saarland war, gratulierte dem frisch nominierten Spitzenkandidaten Carsten Meyer-Heder zu dem „fulminanten Vertrauensvotum“: „Ein kleines Bundesland bedeutet nicht, dass man keine gute und schnelle Politik machen kann. Die Menschen in Bremen sind doch nicht weniger arbeitsam oder erfolgreich. Sondern sie werden schlecht regiert von Rot-Grün. Die CDU Bremen hat heute einen Spitzenkandidaten gewählt, der genau das richtige Signal aussendet: Es reicht nicht, zu jammern oder ein paar Kilometer nach Niedersachen zu ziehen. Sondern Bremen und Bremerhaven braucht jemanden wie Carsten Meyer-Heder, der die Ärmel hochkrempelt und Verantwortung  übernimmt. Er ist nicht nur erfolgreicher Unternehmer, sondern dabei auch ein richtig guter und beliebter Arbeitgeber. Soziale Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg sind genau die richtige Mischung, die wir in Deutschland, die wir in Bremen brauchen.“ Es gehe in den kommenden Monaten darum, mit dem neuen Spitzenkandidaten den Menschen inhaltliche Alternativen zu Rot-Grün aufzuzeigen und klar zu machen, für welche guten und neuen Ideen die CDU in Bremen stehe. Die SPD habe die Herausforderungen der Wirtschaft der Zukunft nicht verstanden: „Die kommt mit Karl Marx um die Ecke. Der hat schon analog nicht funktioniert. Für die digitale Zukunft brauchen wir die richtigen Antworten“, so Kramp-Karrenbauer in ihrer Rede vor den Delegierten.
 
Quelle: CDU Bremen

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