Neue Diskussion über Pyrotechnik im Stadion / Hinners: „Pyrotechnik hat im Stadion nichts zu suchen“

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Neue Diskussion über Pyrotechnik im Stadion / Hinners: „Pyrotechnik hat im Stadion nichts zu suchen“ Wilhelm Hinners - cdu-bremen.de
(BPP) Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Wilhelm Hinners, spricht sich entschieden gegen jegliche Pyrotechnik im Weserstadion aus: „Wer seiner Leidenschaft für Feuerwerk nachgehen möchte, soll das an anderer Stelle tun. Pyrotechnik gehört für mich generell nicht ins Stadion – auch nicht in einer angeblichen ‚Light-Version‘. Der Stadion-Besuch ist nicht nur für die Ultra-Szene da, sondern muss ohne unsicheres Gefühl für die ganze Familie möglich sein“, macht der CDU-Abgeordnete deutlich. Die sogenannten „kalten“ Bengalos, die auch Temperaturen über 100 Grad Celsius erreichen, seien keine Alternative. Für ein stimmungsvolles Fußballerlebnis brauche es keine Pyrotechnik: „Dass das irgendwie zusammengehört, ist eine linke Erfindung. Fußball lebt von leidenschaftlichen Fans und der Begeisterung für den Sport – und nicht von Krawall und Feuer.“ Er bezweifele, dass eine Aufweichung des Pyrotechnik-Verbots für mehr Sicherheit sorge. „Ich glaube nicht daran, dass sich die linke Ultra-Szene dadurch davon abhalten lässt, auch weiterhin illegale Pyrotechnik ins Stadion zu schmuggeln. Wer soll außerdem so schnell unterscheiden, um was für eine Art von Feuerwerk es sich handelt?“ Er wünsche sich von Politik und Verein stattdessen eine klare Haltung gegen Pyrotechnik: „Mehr Sicherheit im Stadion schaffen wir, indem wir Verstöße konsequent ahnden und nicht durch immer wieder neue Diskussionen“, so Hinners abschließend.

Quelle: CDU Bürgerschaftsfraktion Bremen

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.