Akademie und Hochschule der Polizei: Investitionen für bessere Rahmenbedingungen

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Akademie und Hochschule der Polizei: Investitionen für bessere Rahmenbedingungen Antje Möller - Grüne Bürgerschaftsfraktion Hamburg
(BPP) Um für die polizeiliche Aus- und Fortbildung weiterhin gute Rahmenbedingen zu bieten, treibt die rot-grüne Koalition die Weiterentwicklung der Ausbildungsmöglichkeiten an der Akademie und Hochschule der Polizei voran. Mit einem Bürgerschaftsantrag will die rot-grüne Koalition zeitnah prüfen, wie das Aus- und Fortbildungszentrum von einem Neubau oder einer Sanierung im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Nutzung des Geländes profitieren könnte. Die von 350 auf 500 erhöhten jährlichen Einstellungszahlen und die insgesamt aufgestockte Anzahl der Stellen im Hamburger Polizeivollzug erfordern mehr Platz für die Ausbildung und einen Plan, wie das Polizeigelände in Alsterdorf allen zukünftigen Anforderungen gerecht werden kann.

Dazu Antje Möller, innenpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Polizeiliche Ausbildung braucht nicht nur genügend Platz, sondern auch ein modernes, qualitativ hochwertiges Lernumfeld, das wir an der Akademie der Polizei weiter verbessern wollen. Das gilt sowohl für alle Bereiche der Akademie einschließlich der Hochschule als auch für die weiteren Polizeitrainings- und Fortbildungseinrichtungen. Dafür wollen wir die vorhandene Infrastruktur jetzt auf den Prüfstand stellen und schnell zu Entscheidungen kommen, um die Qualität der Ausbildung zu verbessern.“

Dazu Sören Schumacher, innenpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Es versteht sich von selbst, dass in Folge erhöhter Einstellungszahlen auch die Aus- und Weiterbildungskapazitäten erhöht werden müssen. Hamburgs Polizei verfügt mit der Akademie und der Hochschule der Polizei sowie den Trainings- und Fortbildungszentren am Standort Alsterdorf bereits über eine moderne Ausbildungsinfrastruktur. Dank des Engagements und der Flexibilität aller Beteiligten ist es bereits gelungen, die schon jetzt zusätzlich benötigten Räume vor Ort zur Verfügung zu stellen. Dies kann aber keine dauerhafte Lösung sein. Unsere Polizistinnen und Polizisten gehen Tag für Tag an ihre Grenzen und verdienen für ihren herausfordernden Job die bestmöglichen Rahmenbedingungen. Deshalb wollen wir für die Aus- und Fortbildung unserer Hamburger Polizei eine zukunftsorientierte Lösung finden, die den bestehenden Bedarfen weiterhin gerecht wird.“

Hintergrund:
Seit 2017 wird die Leistungsfähigkeit der Hamburger Polizei durch ein besonderes Programm, die „Einstellungsoffensive 300+“, zur Aufstockung des Personalkörpers gestärkt. Bis 2021 soll der Hamburger Polizeivollzugsdienst von derzeit 7.700 schrittweise auf insgesamt 8.000 Stellen aufgestockt werden. Im selben Zeitraum soll durch Umsteuerungen innerhalb der Polizeiorganisation die Präsenz an den Polizeivollzugsdienststellen, insbesondere an den örtlichen Kommissariaten, um weitere 200 Kräfte erhöht werden. Ziel dieses Gesamtprogramms „300+“ ist, dass für die Kernaufgaben der Polizei innerhalb von fünf Jahren insgesamt 500 Polizistinnen und Polizisten mehr auf die Straße gebracht werden als bisher. Ab 2019 werden 100 zusätzliche Angestellte im Polizeidienst hinzukommen, die die Präsenz in den Stadtteilen erhöhen und Ordnungswidrigkeiten aller Art ahnden sollen. An diese deutlich erhöhten Einstellungszahlen und den damit einhergehenden erhöhten Trainings- und Fortbildungsbedarf der Polizeikräfte müssen die Kapazitäten der Akademie und der Hochschule der Polizei angepasst werden.

Quelle: GRÜNE Bürgerschaftsfraktion Hamburg

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