Schwimmunterricht: CDU fordert Konsequenzen aus Tod im Allermöher See

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(BPP) Nach dem tödlichen Badeunfall im Allermöher See Ende Mai fordert die CDU-Bürgerschaftsfraktion jetzt in einem Antrag konkrete Konsequenzen.

Robert Heinemann, schulpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Der Senat plant, den Schwimmunterricht auf die Grundschulzeit zu begrenzen. Das hätte zur Folge, dass später zuziehende Schülerinnen und Schüler noch weniger Chancen hätten, in der Schule schwimmen zu lernen. Gerade ältere Kinder, die aus fernen Ländern nach Hamburg ziehen, können aber häufig nicht schwimmen und kennen die möglichen Gefahren eines Badesees nicht. Oft haben zudem weder die Eltern noch die Kinder die Möglichkeit, einen entsprechenden Schwimmunterricht außerhalb der Schule zu organisieren. Dies gilt auch für Schüler ohne Aufenthaltsgenehmigung, die an Hamburger Schulen unterrichtet werden. Wir fordern daher, dass eine Abfrage der Schwimmkenntnisse verpflichtender Bestandteil der Aufnahmebögen in den Schulen wird und der Senat prüft, wie erkannte Nichtschwimmer auch nach der Grundschule noch einen Schwimmunterricht erhalten können.”

Der Antrag, der auf einer Initiative der Altonaer Bezirksabgeordneten Kaja Steffens basiert, soll bereits in der nächsten Bürgerschaftssitzung am 15./16. August abgestimmt werden.

Julia Wagner
Pressesprecherin
CDU Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
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Fax: 040/428 31 - 2603
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