Viel mehr als nur Gartenzwerge: Hamburgs Kleingärten / Senatorin Jutta Blankau besucht Kleingartenvereine

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(BPP) Die Sommertour der Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau, hat heute Station bei zwei Kleingartenvereinen in Wilhelmsburg und in Harburg-Neugraben gemacht. Schon allein in diesen beiden wurde deutlich, wie vielfältig die Gestaltung von Kleingärten in Hamburg ist.

Auf dem Gelände der Internationalen Gartenschau igs 2013 präsentiert sich das Kleingartenwesen im neu entstandenen „Siebener Dorf“. Die Gärtner des Kleingartenvereins „Grüne Freiheit“ haben hier sieben ganz unterschiedliche neue Kleingartenparzellen geschaffen: von pflegeleicht oder kinderfreundlich bis hin zu klassisch oder maritim.

Individuell gestaltet sind auch die Kleingärten des Vereins „Neugrabener Moor“. Hier spielt jedoch außerdem die Verbindung zur Natur, zum Beispiel durch einen Waldlehrpfad, eine besondere Rolle.

Senatorin Jutta Blankau: „Die vielfältigen Kleingärten sind als grüne Oasen ein wichtiger Beitrag für die Naherholung. Sie bieten nicht nur Menschen einen Rückzugsraum in Ihrer Freizeit, sondern sind oft auch Lebensraum für viele Tierarten. Die unterschiedlichen Gestaltungsformen von Kleingärten machen mich zuversichtlich, dass es uns in Hamburg auch in Zukunft gelingen wird, das Kleingartenwesen kreativ weiter zu entwickeln.“

Unter dem Motto „Kleingärten – individuelle, gemütliche, grüne Oasen“ haben die Kleingärtner im „Siebener Dorf“ in Wilhelmsburg neue Parzellen mit ganz unterschiedlichem Zuschnitt und verschiedener Gestaltung geschaffen, die sie auf dem Rundgang präsentiert haben. Im Seniorengerechten Garten sollen Hochbeete, Säulenobst und Hochstamm-Beerenobst das Gärtnern erleichtern. Im mediterranen Kleingarten sorgen Trockenmauern und Wege aus Bruchflaster zusammen mit Pfirsichen, Wein oder Thymian für ein besonderes Flair. Maritim ist dagegen die Parzelle „Unser Schiff“, mit einer blau-weißen Laube, die einer Kajüte ähnelt und mit einer Terrasse, die die Umrisse eines Schiffs hat. Aber auch der kinderfreundliche Kleingarten mit Spielhügel und Naschobst oder der  klassische Kleingarten mit viel Obst, Gemüse oder einer Kräuterspirale sind im Siebener Dorf auf dem Gelände der Internationalen Gartenschau vertreten. All diese Gärten und Lauben, die sich um einen Dorfplatz herum gruppieren, können während der Internationalen Gartenschau igs 2013 ab April nächsten Jahres von Besuchern besichtigt und als Anregung für die eigene Gartengestaltung genutzt werden.

Als Verbindung zwischen der Wohnsiedlung Neuwiedenthal und einem Wasser- und Landschaftsschutzgebiet bietet die Kleingartenanlage „Neugrabener Moor“ eine Menge Naturerlebnisse. Im Zentrum der Gartengemeinschaft in Harburg mit seinen fast 180 Parzellen steht ein etwa ein Hektar großer Erlenbruchwald. Diesen können Besucher entlang eines Waldlehrpfads erkunden. Hier gibt es auch Feucht- und Sumpfzonen mit ihren typischen Tier- und Pflanzenarten. An der Imkerstation können Besucher das emsige Treiben der Bienen beobachten, Schmetterlinge auf einer eigens dafür geschaffenen Wiese  zählen, das Insektenhotel oder den Storchenhorst im Bauerngarten besichtigen. Hier gibt es auch eine originalgetreu errichtete Bauernkate mit Kräutergarten. Natur aus nächster Nähe kennenlernen – das ist im Kleingarten „Neugrabener Moor“ neben dem klassischen Gärtnern möglich.

Insgesamt gibt es zu Zeit rund 33 000 Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in Hamburg. Sie sind in 311 Vereinen organisiert und die Flächen der Kleingärten sind auf dem gesamten Areal Hamburgs verteilt.

Fotos von der Besichtigung der Kleingärten im Rahmen der Sommertour der Senatorin werden im Anschluss unter www.hamburg.de/bsu/ veröffentlicht.

Kontakt: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Frank Krippner, T: (040)428.40-2051;  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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