Lärm macht krank: Menschen im Mittelrheintal müssen besser vor Dauerbelastung durch Bahnlärm geschützt werden

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Lärm macht krank: Menschen im Mittelrheintal müssen besser vor Dauerbelastung durch Bahnlärm geschützt werden Janine Wissler - linksfraktion-hessen.de - Foto Hanna Hoeft
(BPP) Anlässlich der heutigen Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der  Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Angesichts der hohen Belastungen durch Bahnlärm ist es lange überfällig, die Menschen im Mittelrheintal endlich zu entlasten und deren Gesundheit besser zu schützen. Aktuell fahren jeden Tag rund 450 Züge links- und rechtsrheinisch durch das Mittelrheintal. Der Eisenbahnkorridor Mittelrheinachse weist laut Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 mit die höchsten Zugbelastungen und die größten Engpässe im deutschen Schienennetz auf. Somit sind die Kapazitätsgrenzen heute bereits erreicht bzw. teilweise überschritten.“
 
Vor diesem Hintergrund habe die Fraktion DIE LINKE einen Antrag in den Landtag eingebracht, in dem die Landesregierung aufgefordert werde, sich auf Bundesebene für ein Gesamtkonzept zum Schutz vor Bahnlärm mit bundesweit verbindlichen Grenzwerten stark zu machen, so Wissler.
 
„Die schwarzgrüne Landesregierung muss sich beim Bundesverkehrsministerium außerdem dafür einzusetzen, dass eine alternative Güterverkehrsstrecke zur Entlastung des Mittelrheintals realisiert wird. Angesichts der enormen Belastungen für die Betroffenen und der prognostizierten Zunahme beim Güterverkehr sind bauliche Schallschutzmaßnahmen nicht geeignet, eine dauerhaft akzeptable Situation zu erreichen. Eine alternative Güterverkehrsstrecke für das Mittelrheintal ist daher unerlässlich. Bis zur langfristig realisierbaren alternativen Güterverkehrsstrecke fordert DIE LINKE bis dahin sowohl kurzfristige als auch mittelfristige Maßnahmen zur Lärmminderung.“
 
Quelle: Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.