Mutmaßlich rechtsextremistisch motivierter Mordversuch in Wächtersbach zeigt erneut die wachsende Gefahr von rechts

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Mutmaßlich rechtsextremistisch motivierter Mordversuch in Wächtersbach zeigt erneut die wachsende Gefahr von rechts Janine Wissler - linksfraktion-hessen.de - Foto Hanna Hoeft
(BPP) Anlässlich des Mordversuchs an einem 26-jährigen Eritreer durch einen mutmaßlich rechtsextremen Täter in Wächtersbach erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Der gestrige Angriff erschüttert uns zutiefst. Ich wünsche dem schwerverletzten Opfer eine schnelle und vollständige Genesung. Wenn sich der Verdacht bewahrheitet, dass der mutmaßliche Täter aus rassistischen Motiven heraus handelte, dann wäre dies, nach dem Mord an Walter Lübcke, der zweite rechtsextreme Mordanschlag in Hessen innerhalb von wenigen Wochen. Wir hoffen, dass die Tat und möglicherweise dahinter stehende rechte Netzwerke schnellstmöglich aufgeklärt werden können.“

Besorgniserregend sei auch das Datum der Tat, der 22. Juli, so Wissler weiter. Der Jahrestag der Attentate von Oslo, Utoya und München verfüge über einen Symbolgehalt in der rechten Szene.

„Am 22. Juli 2011 tötete der Rechtsterrorist Andreas Breivik 77 Menschen. Am 22. Juli 2016 erschoss der vermutliche Neonazi David Sonboly neun Menschen in einem Münchener Einkaufszentrum. Bei seiner Vernehmung gab er an, dass er sich von Taten Breiviks inspirieren ließ. Es darf nicht zugelassen werden, dass der ‚22. Juli‘ zu einem Symboltag wird, an dem Rechtsterroristen Gewalttaten verüben.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag

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