SPD will jetzt auch ein Programm gegen Kinderarmut in Hessen

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SPD will jetzt auch ein Programm gegen Kinderarmut in Hessen Marjana Schott - linksfraktion-hessen.de - Foto Hanna Hoeft
(BPP) Zur Vorstellung des 10-Punkte-Programms gegen Kinderarmut von der SPD erklärt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:  

„Kurz vor der Wahl legt die SPD einen Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung von Kinderarmut vor, der in vielen Punkten dem der LINKEN vom April 2017 und Mai 2018 entspricht. Das ist löblich, war doch die Landesregierung nicht einmal bereit, Konsequenzen aus dem Landessozialbericht mit seinen alarmierenden Ergebnissen zur Armut bei Kindern und Jugendlichen zu ziehen. Nicht einmal die Diskussion im Plenum oder im Ausschuss war Schwarzgrün das Thema wert.“
Nach Auffassung der LINKEN ist ein gutes Aufwachsen von Anfang an erforderlich, brauchen wir hohe Qualität und gute Personalausstattung in beitragsfreien Kitas, echte Ganztagsschulen mit kostenfreiem, gesunden Mittagessen und kostenloser Schülerbeförderung für alle.

Die Teilhabe an kulturellen, musischen und sportlichen Angeboten muss für alle zugänglich sein, das Geld aus Bildungs- und Teilhabepaket sollte sinnvoller für eine Förderung der Infrastruktur genutzt werden. Allerdings geht es der LINKEN auch darum, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Eltern zu verbessern. Eltern brauchen Löhne, von denen die Familie leben kann, bezahlbare Wohnungen und gute Arbeitsverhältnisse. Hessen muss sich im Bund für eine Kindergrundsicherung stark machen.

Schott: „Die Bekämpfung von Kinderarmut muss in der nächsten Legislaturperiode unbedingt von Anfang an eine zentrale Rolle spielen. Alle Kinder sollen in diesem reichen Land die Möglichkeit haben, in einer liebevollen und sicheren Umgebung gesund aufzuwachsen, alle Bildungsangebote nutzen zu können und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Dies darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag

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