Zusammenarbeit mit DITIB muss auf den Prüfstand

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Zusammenarbeit mit DITIB muss auf den Prüfstand Gabi Faulhaber - linksfraktion-hessen.de - Foto Hanna Hoeft
(BPP) Die Bundesregierung hat die Förderung der ‚Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.‘ eingestellt. Dazu erklärt Gabi Faulhaber, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
 
„Der Schritt, die finanzielle Unterstützung für den Moscheeverein DITIB durch die Bundesregierung einzustellen, war überfällig. Nun ist auch die schwarzgrüne Landesregierung in Hessen an der Reihe, ihre Position gegenüber DITIB zu ändern.“
 
Faulhaber verweist nachdrücklich auf die gesetzlich garantierte Religionsfreiheit und das Recht, dass alle Religionsgemeinschaften beim bekenntnisorientierten Religionsunterricht gleichberechtigt anzuerkennen seien. Dass Hessen lediglich zwei muslimische Verbände für diesen Unterricht als Partner ausgewählt habe, sei sowieso eine unangebrachte Verengung, mit der nur ein begrenzter Teil der in Hessen lebenden Muslime angesprochen werde, so Faulhaber. Es sei erforderlich, dass Kooperationspartner gefunden werden, die die Breite der muslimischen Glaubensgemeinschaften repräsentieren.
 
Faulhaber: „Demgegenüber untersteht DITIB über das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) der türkischen Regierung und ist der verlängerte Arm Erdogans in Deutschland. Schon seit Jahren gibt es immer wieder Skandale rund um DITIB-Gemeinden. So sollten u.a. Imame in Deutschland Informationen und Namen von Erdogan Gegnern und Anhänger der Bewegung Predigers Fethullah Gülen an das türkische Generalkonsulat melden. Außerdem wird offen in Einrichtungen des Moscheeverbands für den völkerrechtswidrigen Krieg der Türkei an der Seite islamistischer Terrorbanden gegen die Kurden in Afrin geworben und dahingehend Kinder missbraucht, indem sie in Uniformen und mit türkischen Fahnen Kriegsszenen nachspielen sollten.

Auch wenn das Kultusministerium nicht unberechtigt zu dem Ergebnis kam, dass die DITIB-Religionslehrer eine staatliche Ausbildung in Deutschland genossen haben, kann eine Verankerung und Übereinstimmung mit DITIB nicht ausgeschlossen werden. Solange in einem Moscheeverband Hass gepredigt wird, kann dieser kein verlässlicher Partner in einer Demokratie sein. Für DIE LINKE steht fest: Die Zusammenarbeit mit DITIB muss auf allen Ebenen überprüft werden.“
 
Quelle: Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag

1 Kommentar

  • sorrykannichnicht

    Ich halte das fuer richtig, denken Sie nur an die Hetze gegen Christen und Juden. Nee, diese Tuerkenclubs sind sehr rassistisch, das koennen Sie schon so sehen. Denken Sie mal an die "Idealistenvereine" mit Ihren "ReineRasse" Ideen und ihren Weltherrschaftsanspruechen. Es ist gut, dass man nun zumindest diesen Moscheenclubs die Finanzen streicht - wir haben ja offenbar jahrelang vor lauter pseudointellektureller Islamfreundschaft Rassisten, Faschisten und sonstigen Kram finanziert. Diese Clubs - auch diese Idealistenvereine- sind insofern schon faschistisch, als dass sie von der "reinenRasse" sorry- und der wahren Religion schwafeln, dass das ganz primitive Antisemiten und Neidhammel sind, das mussen wir nicht noch betonen. Natuerlich mochten die die Macht hier uebernehmen, aber seit diesem Putsch entwickeln sich die Dinge nicht zu ihren Gunsten. Die hatten gedacht, dass sie sich in die EU putschen wuerden, und dieses dumpfbackig daemliche Spektakel ging dann voellig schief. Jetzt mussten wir mal loslegen und die tuerkischen Schulbucher untersuchen, die die hier benutzen. Mal sehen, was da so ueber Christen und Juden steht. Und was Chemnitz angeht - wieso wird nicht von den Ereignissen in Frankfurt an der Oder berichtet? Duerfen solche Verbrecher in Europa bleiben? ICh halte das fûer einen Fehler. Zuerueck zu DITIB: Wenn man solche Machtansprueche wie Erdogan stellt - Weltmacht Tuerkei, Weltherrschaft des Islam , wenn man verbrecherische Organisationen wie ISIS, Hamas und andere finanziert und unterstuetzt, dann freut es hier alle, wenn ein Mann dem entgegentritt, jemand wie Trump eben. Und ja, SADAT will die Weltmacht. Sehen Sie sich doch mal die Karten an, die diese Organsiation ins Internet gestellt hat - Tuerkei in den Grenzen von, verstehen Sie? Die wollen schon wirklich die Weltmacht, deshalb auch das ausgreifen auf den Balkan. Der nachste Hotspot. Unsere UNternehmen sollten sich aus der Tuerkei zurueckziehen, vereinzelt geschieht das schon. Die neue Grenze ist der Balkan, ist Griechenland, ist Oesterreich. Wir muessen Rumaenien und Griechenland staerken, und passen wir vor allem auf Griechenland auf. Die Tuerkei hatte und hat nichts in der NATO zu suchen. Wir brauchen ein neus Konzept. Und - denken Sie daran: Diese Vereine verbreiten Mord und Totschlag. Sie sind auch in Belgien und den Niederlanden ein Problem, auch Frankreich wird sich damit auseinanersetzen muessen

    Melden sorrykannichnicht Montag, 03. September 2018 18:14 Kommentar-Link

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