Arbeitsmarktprogramm aus Landesmitteln: Neue Landesregierung muss Langzeitarbeitslosen eine Perspektive bieten

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(BPP) Zur Forderung der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. nach einem aus Landesmitteln geförderten Arbeitsmarktprogramm für Langzeitarbeitslose erklärt Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Erneut hat die Liga der Freien Wohlfahrtspflege bestätigt, dass der Aufschwung am Arbeitsmarkt bundesweit an mindestens 1,7 Mio. Erwerbslosen mit mehreren Vermittlungshemmnissen vollständig vorbei gegangen ist. Das ist das zentrale Ergebnis einer Untersuchung von Prof. Stefan Sell, Volkswirtschaftler an der Hochschule Koblenz und Direktor des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik. In Hessen sind davon über 10.000 Menschen betroffen. Wie Sell betont, weisen sie zwar eine überdurchschnittlich hohe Arbeitsmotivation auf, aber auf Grund von vier oder mehr Vermittlungshemmnissen sind sie seit mindestens drei Jahren erwerbslos. Ohne passgenaue arbeitsmarktpolitische Angebote werden diese Menschen wissentlich ausgegrenzt.“

Ob eine neue Landesregierung eine ernsthafte soziale Orientierung habe, werde sich auch daran zeigen, ob sie ein Landesprogramm auflege, dass diesen Menschen eine Perspektive auf gesellschaftliche Teilhabe auch am Arbeitsleben biete, so Schott.

Thomas Klein
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag
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