Vincent Kokert: Gutes Signal aus Waren an der Müritz zum zentralen Gedächtnisort für die friedliche Revolution

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Vincent Kokert: Gutes Signal aus Waren an der Müritz zum zentralen Gedächtnisort für die friedliche Revolution Vincent Kokert - landtag-mv.de - CDU-Fraktion
(BPP) Vorgestern hat die Stadtvertretung in Waren an der Müritz sich für einen zentralen Landes-Gedächtnisort für die friedliche Revolution 1989 in Waren ausgesprochen. Der gemeinsame Antrag aller Fraktionen wurde einstimmig verabschiedet. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Vincent Kokert:

„Gemeinsam mit dem ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Florian Mausbach, mit Anne Drescher, der Beauftragten für die Stasi-Unterlagen und mit Joachim Brenncke, dem Präsidenten der Architektenkammer, wurde am vergangenen Donnerstag in Waren im Rahmen einer Veranstaltung der CDU-Fraktion eine Diskussion angestoßen, die erfreulicherweise bereits Früchte trägt. Der Beschluss aus Waren vom vorgestrigen Abend ist ein wichtiges Signal an den Landtag und die Landesregierung. Wir sollten in Schwerin zumindest die Standortfrage jetzt zügig und abschließend klären. In Waren an der Müritz haben am 16. Oktober 1989 die ersten Demonstrationen auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern stattgefunden. Deswegen ist es gut begründbar, dass in Waren der zentrale Gedächtnisort errichtet werden soll.

Die Besucherinnen und Besucher unserer Veranstaltung waren sich mit dem Podium einig: Für die glücklichsten Stunden der deutschen Geschichte brauchen wir endlich einen würdigen Gedächtnisort. Der Vorschlag, dass dies ein lebendiger Gedächtnisort sein soll, der die Freude, den Mut und die Ideale der Menschen in den Mittelpunkt rücken soll, traf ebenfalls auf einhellige Zustimmung. Auf Initiative meiner Fraktion wurde vor über einem Jahr eine entsprechende Antragsinitiative auf den Weg gebracht. Die Landesregierung hat hierauf unlängst mit einem Konzept reagiert, das wir zeitnah mit Leben füllen sollten. Denn die Friedliche Revolution wird 2019 30 Jahre her sein. Es ist machbar, den Gedächtnisort bis dahin zu verwirklichen.“

Quelle: CDU-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern

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