Vincent Kokert: „Hände weg von der Hymne!“

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Vincent Kokert: „Hände weg von der Hymne!“ Vincent Kokert - landtag-mv.de - CDU-Fraktion
(BPP) Bodo Ramelow hat vorgeschlagen, eine neue Nationalhymne komponieren zu lassen – er verbindet die Nationalhymne mit Naziaufmärschen und vermutet, dass sich die Menschen im Osten Deutschlands mit der Hymne nicht identifizieren. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Vincent Kokert:
 
„Hände weg von der Hymne! Weder braucht unsere Hymne Geschlechtsneutralität, noch brauchen wir eine vermeintlich moderne Version. Unsere Nationalhymne ist weder chauvinistisch, noch unmodern, der Wunsch nach Einigkeit und Recht und Freiheit hat nichts an Aktualität verloren. Die Geschichte der Deutschen ist bereits reich genug an Irrwegen, die Abschaffung unserer Hymne wäre ein weiterer. Die Hymne ist viel älter als der Nationalsozialismus. Dass Herr Ramelow das ausblendet, sagt mehr über ihn selbst aus als über die Hymne.
 
Mir ist auch schleierhaft, woher Herr Ramelow die Gewissheit haben will, dass die Hymne im Osten nicht gemocht wird; sollte er Umfragedaten haben, die dies belegen, würde sich die Öffentlichkeit dafür wahrscheinlich brennend interessieren. Andererseits: Wenn Herr Ramelow unbedingt in die Fußstapfen von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben treten möchte, darf er sich gern zuhause hinsetzen und an seiner Heimorgel etwas komponieren. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Das Lied ‚Es ist nicht leicht ein Narr zu sein, doch mir fällt immer was Neues ein. ‘ von Rolf Zuckowski könnte als Inspirationsquelle dienen. “
 
Quelle: CDU-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern

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