Sylvia Bruns: Von der offenen zur subtilen Diskriminierung – neue Blutspendevorschriften sind inakzeptabel

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Sylvia Bruns: Von der offenen zur subtilen Diskriminierung – neue Blutspendevorschriften sind inakzeptabel Sylvia Bruns - fdp-fraktion-nds.de
(BPP) Als „vollkommen inakzeptabel“ bezeichnet die gesundheitspolitische Sprecherin der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen die Novelle der Blutspendevorschriften der Bundesärztekammer: „Die neue Regelung bedeutet de facto eine Gleichsetzung homosexueller Männer mit Risikogruppen wie Prostituierten und Heterosexuellen, die häufig den Partner wechseln. Dass dies nach wie vor einzig und allein aufgrund der sexuellen Orientierung passiert, ist unfassbar und hätte ich in unserer heutigen Zeit nicht mehr für möglich gehalten. Die Ärztekammer hat sich lediglich von einer offenen hin zu einer subtilen Diskriminierung bewegt. Das ist kein Fortschritt, sondern ein Schlag ins Gesicht für die Betroffenen“, so Bruns. Laut der Gesundheitsexpertin seien die Gründe der Kammer nicht nachvollziehbar: „Selbst wenn man die grundsätzliche Gefahr einer HIV-Infektion sehen möchte – es gibt heute schon Verfahren, die nach wenigen Tagen eine Infektion mit HIV feststellen könnten. Stattdessen wird nach wie vor suggeriert, dass etwas an Sex zwischen Männern grundsätzlich falsch und problematisch sei. Das ist es ausdrücklich nicht.“

Quelle: fdp-fraktion-nds.de

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