Redaktion

Redaktion

Die Redaktion bzw. der Seiteninhaber distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen veröffentlichten Video- & Presse-Meldungen und den Ton-, Bild- & Logo-Rechten. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion bzw. der Seitenbetreiber.

Webseite-URL:

(BPP) Die Stadt Bonn hat am 19. Oktober 2013 mit einem großen Bürgerfest den Tag der Vereinten Nationen in der Bonner Innenstadt gefeiert. Zu diesem Anlass würdigte die NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren, auch zuständig für den Bereich Internationale Angelegenheiten und Eine Welt, den Standort: „Der gelungene Wandel der Stadt Bonn von der Bundes-hauptstadt zur deutschen Hauptstadt der internationalen Zusammenarbeit ist ein Erfolg, der seinesgleichen sucht.“

Der Bonner Landtagsabgeordnete Rolf Beu begrüßt diese Würdigung Bonns durch die Ministerin und freut sich über die vielen tollen Aktionen und das große Interesse an diesem Bürgerfest in der Bonner Innenstadt.

Neben den weit mehr als 150 Nichtregierungsorganisationen (NROs), haben auch die Vereinten Nationen ihre wichtigste deutsche Niederlassung in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Vor diesem Hintergrund kann sich Bonn seit Juli 1996 UNO-Stadt nennen. Zu den derzeit 18 UN-Organisationen gehören solche von herausragender Bedeutsamkeit wie das UN-Klimasekretariat, das Wüstensekretariat und das Freiwilligen-programm der Vereinten Nationen mit rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Rolf Beu: „Die Stadt Bonn ist ein starker internationaler Standort. Dies wurde beim Fest am vergangenen Samstag wieder mal sehr deutlich, und so hat das Fest ein klares positives Signal für die Funktion als UN-Stadt gegeben.

Zukünftig gilt es, die in der Bundesstadt Bonn vorhandenen Kompetenzen zu pflegen und weiter auszubauen. „iese einmalige geographische Konzentration der Akteure der Entwicklungszusammenarbeit bietet eine unschätzbar große Chance zur Entwicklung erfolgreicher Strategien im Kampf für eine nachhaltige Zukunft gegen Armut und Unterentwicklung.“

Hintergrund:

Der „Tag der Vereinten Nationen“ erinnert an den 24. Oktober 1945, an dem die UN-Charta in Kraft trat. In diesem völkerrechtlichen Vertrag sind die Rechte und Pflichten der souveränen Mitgliedsstaaten festgeschrieben. Am deutschen UN-Standort Bonn findet aus diesem Anlass seit 1996 ein Bürgerfest statt, bei dem die ansässigen UNO-Sekretariate und andere internationale Organisationen ihre Arbeit vorstellen.

Andreas Falkowski
Büro Rolf Beu MdL
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW
Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf
Tel.:    0211 - 884 2172
Fax:    0211 - 884 3572
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(BPP) Nach den Demonstrationen und Kundgebungen zum Thema Flucht und Asyl an diesem Wochenende in Schneeberg erklärt Claudia Maicher, die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen:

"Es ist die Aufgabe aller Demokratinnen und Demokraten, Menschen vor Ort diffuse und unbegründete Ängste zu nehmen. Wenn Menschen nicht davor zurückschrecken, gemeinsam mit Nazis zu demonstrieren, dann stehen wir vor einer großen Herausforderung. Wir sollten die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner ernst nehmen, aber einem Generalverdacht gegenüber Flüchtlingen müssen wir aktiv entgegen treten."

"Der Freistaat Sachsen aber auch die Kommunen können mehr tun für ein friedliches Miteinander zwischen Menschen, die Schutz suchen, und Anwohnern. Mehr Austausch und Begegnungen können helfen. Schneeberg zeigt, dass Vorurteile befeuert werden, wenn es an Möglichkeiten des direkten Kontakts mangelt."

"Die Asylpolitik der Vergangenheit hat Misstrauen gesät, welches sich nun entlädt. Doch Flucht vor Bedrohungen ist ein Menschenrecht. Sachsen trägt auch angesichts von Tragödien, wie vor Lampedusa, die Verantwortung, verzweifelten Menschen Schutz und Hilfe zu gewähren. Der Freistaat hat aber kein belastbares Konzept für den Umgang mit Flüchtlingen. Hier brauchen wir feste und planungssichere Strukturen und schnellere Asylverfahren. Die hastig geöffnete Außenstelle in Schneeberg ist keine langfristige Lösung. Vielmehr bedarf es kleinteiliger Aufnahmestrukturen mit mehreren Einzelstandorten und geringerer Belegungskapazität. Die Bedürfnisse von Familien und Kindern müssen wir stärker beachten. Solange der Freistaat die Bedingungen für die Erstaufnahme nicht verbessert, werden Neonazis weiter auf Kosten von Flüchtlingen und Anwohnern in diese Kerbe schlagen."

"Wir alle sind aufgerufen, uns im Alltag aggressiven Stimmungen entgegen zu stellen. Diese schüren Hass, Ängste und lösen keine Probleme."

Till Käbsch, Landesgeschäftsführer
Tel.  0351 4901521, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(BPP) Die ganz große Mehrzahl der Eltern vertraut bei der Schulwahl für ihre Kinder auf die öffentlichen Schulen. Knapp 90 Prozent aller Schülerinnen und Schüler allgemein bildender Schulen in Bayern besuchen Schulen in öffentlicher Trägerschaft.

Schüler an privaten Schulen leicht rückläufig

Private Schulen bieten aus der Sicht des Bayerischen Bildungs- und Wissenschaftsministeriums eine pädagogische Ergänzung zu Schulen in öffentlicher Hand. Viele der privaten Schulen befinden sich in kirchlicher Trägerschaft.

Die Anzahl der privaten Schulen ist in den jüngsten Jahren zwar gewachsen, nämlich z.B. die allgemein bildenden von 542 im Jahr 2007 auf 591 im Jahr 2012. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die diese privaten allgemein bildenden Schulen besuchen, allerdings nicht. So haben 2012 insgesamt knapp 152.200 Schülerinnen und Schüler private allgemein bildende Schulen in Bayern besucht, fünf Jahre zuvor waren es noch knapp 153.400.

Diese Situation, einerseits mehr private Schulen, andererseits aber keine steigenden Schülerzahlen dort, ist u.a. Indiz für die immer weiter auseinandergehenden Vorstellungen u. a. von Bildung in der Gesellschaft, ein Abbild der immer differenzierteren Gesellschaft.

Für Anregungen wie die des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes von heute ist das Bildungsministerium immer dankbar.

Bayerisches Staatsministerium für  
Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Pressestelle
Salvatorstr. 2   -   80333 München
Tel: 089/2186-2106   -   Fax: 089/2186-2881
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!                          
Internet: www.km.bayern.de
www.aufbruch.bayern.de   

(BPP) Aus Protest gegen die geplante Naturzerstörung des Thüringer Waldes und der Trinkwasserversorgung aus der Talsperre Schmalwasser durch das Megaprojekt  Pumpspeicherwerk Schmalwasser waren am Sonntag Mitglieder zweier Bürgerinitiativen zu Fuß als Marathon-Geher oder per Fahrrad vom Rennsteig bei Oberhof bis vor die Staatskanzlei in Erfurt unterwegs. Dort übergaben die Mitglieder von der Nord-und Südseite des Rennsteiges der Bürgerinitiative "Kein Energiespeicher am Rennsteig"  und der Initiative PSW SOC-"Die Stimme des Trinkwassers" Unterschriften zur laufenden Petition gegen das laufende Raumordnungsverfahren zum Vorhaben Pumpspeichwerk Schmalwasser an die Landesgeschäftsführerin der FDP Thüringen, Heike von Sternfeld, mit der Bitte um Weiterleitung an den Petitionsausschuss des Thüringer Landtages. Die Fraktion der FDP im Thüringer Landtag hatte sich  gegen das umweltschädigende Vorhaben ausgesprochen und unterstützt die Petition der Bürgerinitiative.

Pressestelle FDP Thüringen | Schillerstraße 62 | 99096 Erfurt
Tel.: (0361) 345 59 29 | Fax: (0361) 345 59 24
Ansprechpartner: Matthäus Schlummer| Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(BPP) „Die Union scheint das Feld beim Mindestlohn bereits vor Aufnahme der Koalitionsverhandlungen der SPD zu überlassen. Armin Laschet zeigt mit seinem `Schaun mir mal´, dass CDU und CSU marktwirtschaftliche Grundprinzipien der Beliebigkeit preisgeben. Jetzt heißt es: Regieren um jeden Preis.

Es ist auch unser Anliegen, dass die Unternehmen ihre Mitarbeiter fair bezahlen. Betriebe, die ihren Beschäftigten noch nicht einmal den tariflichen Mindestlohn zugestehen, müssen durch staatliche Vorgaben dazu gebracht werden. Bundes- und Landesregierungen haben die entsprechenden Instrumente dazu. Der von der SPD geforderte einheitliche gesetzliche Mindestlohn ist aber eine Gefahr – nicht für die gut qualifizierten Facharbeiter, sondern für Ungelernte und Jobeinsteiger. Arbeitsmarktexperten warnen davor, dass diesen Menschen der Einstieg in Arbeit verwehrt wird, wenn ihnen der Staat gesetzlich verbietet, einen geringer entlohnten Job anzunehmen. Es geht ja darum, dass junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss zunächst eine Chance bekommen, erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. Dieser Gruppe wird mit einem gesetzlichen Mindestlohn die Perspektive versperrt.

Das Problem würde sich in den kommenden Jahren auch noch verstärken: Einigen sich Union und SPD auf die staatliche Lohnfixierung, werden sich die Parteien bei den kommenden Wahlkämpfen mit Forderungen nach einem höheren Mindestlohn überbieten. Die Linken fordern heute schon 12,50 Euro – dann wird die Arbeitslosigkeit von jungen Leuten erheblich steigen. Sozial und wirtschaftlich vernünftig wäre es, die Tarifparteien zu stärken damit sie Löhne regional differenziert festgelegen können. In der Großen Koalition wird ein solcher sachgerechter Weg aber wohl keine Chance mehr haben.“

Wibke Op den Akker
Pressesprecherin
FDP-Landtagsfraktion NRW
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf
T:  0211 8842271
F:  0211 8843632
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.fdp-fraktion-nrw.de

(BPP) Angesichts der Debatte um die Vergütung von Thüringer Politikern und Medienberichten zu Zulagen aus Steuergeldern für Abgeordnete erklärt Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: "Die Linksfraktion verwendet keinerlei Fraktionsgelder zweckentfremdet. Wir handeln entsprechend den Grundsätzen, die das Bundesverfassungsgericht zu den Thüringer Landtagsvergütungen an Abgeordnete festgestellt hat. Es werden keine Gelder aus der Fraktionskasse an Abgeordnete gezahlt."

Die LINKE-Fraktion halte die Rechtslage ein, die das Verfassungsgericht in zwei Diätenverfahren klargestellt hat. Mit Blick auf diese Entscheidungen fordert Bodo Ramelow, dass verfassungsrechtliche Standards nicht umgangen werden dürfen.

Der LINKE-Fraktionschef fordert nun die Landtagspräsidentin auf, den Rechnungshofbericht von 2006 in Bezug auf möglicherweise ungesetzliche Zulagen an Abgeordnete aus einer Fraktionskasse den Landtagsfraktionen zugänglich zu machen. "Damit könnten wir bewerten, ob vorsätzlich und wissentlich gegen geltendes Verfassungsrecht verstoßen wird", sagt der LINKE-Politiker. Die Empfängerinnen des in Rede stehenden Rechnungshofberichts von 2006 waren Landtagspräsidentin Dagmar Schipanski (CDU) und die heutige CDU-Parteivorsitzende und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht.

"Der Entwurf des Rechnungshofgutachtens sagt leider zu der praktizierten Form der gegenwärtigen Zahlung nichts aus. Es besteht aber der Verdacht, dass eine Fraktion im Thüringer Landtag selbst nach den zwei Verfassungsgerichtsurteilen bei einer Zuwendungspraxis geblieben ist, die verfassungsrechtliche Grundsätze mit Füßen tritt, und offenbar eine zweite animiert hat, diesem schlechten Beispiel zu folgen", so Ramelow weiter.

Wenn aber Gelder, die für die politische Arbeit der Fraktionen dienen, dafür verwendet werden, um mit finanziellen Zuwendungen "Abhängigkeiten und Wohlverhalten" innerhalb einer Fraktion zu schaffen, sei dies aus Sicht der LINKEN "eine grobe Zweckentfremdung". Spätestens mit der gemeinsamen Klage von PDS- und SPD-Fraktion aus dem Februar 2001 vor dem Thüringer Verfassungsgerichtshof und auf Basis der Entscheidung vom Juli 2003 sei für alle Parlamentarier klargestellt worden, dass Zulagen und Aufwandsentschädigungen eines Gesetzesvorbehaltes bedürfen und auf dieser Basis durch den Landtag selbst erstattet werden. "Wenn es ungesetzliche Zahlungen gab, werden wir darauf bestehen, dass diese konsequent zurückgefordert werden", unterstreicht Bodo Ramelow.

Da der Rechnungshofbericht von 2006 bis heute "wie ein Staatsgeheimnis behandelt wird", hatte Ramelow bereits 2010 den Rechnungshofpräsidenten schriftlich aufgefordert, seiner gesetzlichen Prüfungspflicht nachzukommen und bei der Prüfung auch den Rechnungshofbericht von 2006 mit zur Grundlage der abschließenden Prüfungsfeststellung zu machen. Der Entwurf des Gutachtens gibt zwar Empfehlungen für die Zukunft, aber trifft keine Feststellungen, ob in der Vergangenheit rechtswidrig und vorsätzlich gegen die Grundsätze der Verfassungsgerichtsentscheidungen verstoßen wird. Ramelow fordert von der CDU-Fraktion im Landtag "ein Höchstmaß an Transparenz in dieser Angelegenheit", denn alle Rechnungshofpräsidenten und Parlamentspräsidentinnen, die hier beteiligt waren, haben ein CDU-Parteibuch und der Vorgänger von Herrn Dette, Manfred Scherer, sitzt heute als Abgeordneter in der CDU-Fraktion.

"Wir danken dem Rechnungshofpräsidenten für seinen Zwischenbericht. Einer Mitarbeit an der vorgeschlagenen Änderung des Abgeordnetengesetzes würden wir uns nicht verweigern", so Ramelow.

Pressesprecherin
Diana Glöckner
Tel.: 0361 - 377 2293
Fax: 0361 - 3772321
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(BPP) Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister Ralf Holzschuher haben den Wasserrettern für ihren Einsatz zur Rettung Ertrinkender gedankt. Woidke betonte: „Sie sind Helden, ohne es selbst zu merken. Ihr Interesse gilt nicht sich selbst, sondern Anderen. Das Retten von Menschenleben und der weltweite Kampf gegen das Ertrinken stehen stets im Mittelpunkt Ihrer Arbeit. Dafür gebührt Ihnen Respekt und Anerkennung.“

Bei einem Empfang des Ministerpräsidenten für die Führung des Weltdachverbandes der Wasserretter International Live Savings Federation (ILS) sagte Innenminister Holzschuher am Montagabend in Potsdam: „Die Gründungsgrundsätze der ILS Humanität, Solidarität und Nächstenliebe sind bis heute erlebbar und erfahrbar.“ Weltweit leisteten die Angehörigen der Wasserrettungsorganisation jedes Jahr zehntausendfache Hilfe für Schwimmer und Wassersportler in Lebensgefahr. Dieser Einsatz verdiene höchste Anerkennung.

Holzschuher hob auch die Leistungen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervor, die am Wochenende ihr 100-jähriges Bestehen feierte. „Die DLRG sorgt mit Schwimmunterricht, der Ausbildung von Rettungsschwimmern und der Aufklärung über Gefahren auf dem Wasser, vor allem mit dem Einsatz ihrer Helferinnen und Helfer in Bädern und an Badeseen maßgeblich dafür, dass Freizeitaktivitäten in und auf dem Wasser sicherer werden“, sagte der Innenminister. Er erinnerte daran, dass die DLRG auch als Hilfsorganisation im Katastrophenschutz einen „unersetzbaren Beitrag“ zur Sicherheit der Bürger leiste. Wasseretter der DLRG waren auch beim diesjährigen Hochwasser im Einsatz.

Die DLRG ist deutsches Vollmitglied in der ILS. Mit bundesweit knapp 560.000 Mitgliedern – davon 3.100 in Brandenburg - in rund 1.800 örtlichen Gliederungen ist sie die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt. Die ILS entstand 1993 aus dem Zusammenschluss der 1910 in Frankreich gegründeten Fédération Internationale de Sauvetage und der 1971 in Australien ins Leben gerufenen World Life Saving (WLS).

Ingo Decker
Pressesprecher und Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Ministerium des Innern des Landes Brandenburg
Henning-von-Tresckow-Straße 9-13
14467 Potsdam
Telefon: 0331 866-2060
Telefax: 0331 866-2666
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.mi.brandenburg.de/

(BPP) Die Landtagsgrünen begrüßen den Vorstoß des bayerischen Heimatministers Söder, den Breitbandausbau in Bayern als Daseinsvorsorge anzuerkennen. „Bislang lag bei dem vom Wirtschaftsministerium aufgelegten Förderprogramm der Fokus auf dem Bedarf der Unternehmen“, erläutert Thomas Mütze, Sprecher für Landesentwicklung seiner Fraktion. „Wenn man schnelles Internet für alle Bürgerinnen und Bürger nun als Staatsaufgabe begreift, ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan.“

Söder könne seinen Worten auch umgehend Taten folgen lassen, so Thomas Mütze: „Nach unseren Informationen sind derzeit über 200 Förderanträge bayerischer Kommunen in Bearbeitung, kein einziger konnte bislang positiv beschieden werden.“ Ursächlich für das sehr komplexe Genehmigungsverfahren sei der bürokratische Abgleich mit geltendem EU-Recht. „Hier Vereinfachungen zu erreichen wäre ein lohnendes europapolitisches Betätigungsfeld für die CSU“, stellt Thomas Mütze fest.

Als „reine Nebelkerze“ bezeichnen die Landtagsgrünen die im Wahlprogramm der CSU genannte Investitionssumme für die Digitalisierung von einer Milliarde bis zum Jahr 2018. „500 Millionen Euro stehen bereits im aktuellen Doppelhaushalt, zwei Milliarden wurden bei der EU angemeldet – die Hälfte davon sind Landesmittel“, rechnet Thomas Mütze vor. Für eine flächendeckende Versorgung Bayerns mit ausreichend schnellen Breitbandverbindungen seien rund 20 Milliarden Euro nötig. „Es wird sich zeigen, ob der neue Heimatminister bei seinem Alter Ego im Finanzministerium ausreichend Mittel für die Daseinsvorsorge der Bayerinnen und Bayern locker machen kann“, frotzelt Thomas Mütze.

Holger Laschka,
Pressesprecher
Tel.  089/4126-2734, -2736, -2684
Fax  089/4126-1762
Maximilianeum, 81627 München
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.gruene-fraktion-bayern.de

Linksextreme Gewalt: Scholz in der Pflicht

Montag, 21 Oktober 2013 18:27 Publiziert in Hamburg

(BPP) Mit Besorgnis schaut die Junge Union Hamburg auf die derzeitigen Zustände, die durch die Debatte um die Lampedusa-Flüchtlinge ausgelöst wurden.

Die autonome Szene versucht täglich in Form von neuen Straftaten ihren Willen, über die Köpfe der betroffenen Personen hinweg, gewaltsam durchzusetzen. Die täglichen Straftaten dieser politischen Extremisten sind ein Armutszeugnis des Senats auf Kosten der Bürger und der eingesetzten Polizisten.

Dazu der stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungen Union Hamburg, Jascha Wagner (25): „Vor allem der Erste Bürgermeister Olaf Scholz ist in der Pflicht einzuschreiten und der Hamburger Polizei die notwendige politische Rückendeckung für eine konsequente Bekämpfung des aktuellen gewaltsamen politischen Extremismus in unserer Stadt zu geben. Herr Scholz sollte sich lieber um die unhaltbaren Zustände in seiner Stadt kümmern und anstatt sich in Berlin für eine mögliche Kanzlerkandidatur in 2017 in Stellung zu bringen.“

Eine inkonsequente Haltung gegenüber dem politischen Extremismus lehnt die Junge Union Hamburg mit aller Entschiedenheit ab!

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jascha Wagner (stellv. Landesvorsitzender)
Junge Union Hamburg, Leinpfad 74, 22299 Hamburg | Telefon 040 46 85 48 90 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! http://www.ju-hamburg.de

(BPP) Im Rahmen des heutigen Landestreffens der Brandenburger Schulen mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sprach Landtagspräsident Gunter Fritsch dem Schulnetzwerk im Namen aller Abgeordneten seine herzlichen Glückwünsche zum 15-jährigen Bestehen im Land Brandenburg aus. In seiner Begrüßung der überwiegend jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonte Fritsch als Schirmherr der Veranstaltung den Stellenwert von Zivilcourage für das gesellschaftliche Zusammenleben: „Zivilcourage zu zeigen, bedeutet, in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und besonnen vorzugehen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. In heiklen oder potenziell gefährlichen Momenten die richtige Entscheidung zu treffen, fällt selbst Erwachsenen schwer. Wer bereits im Jugendalter bewusst Verantwortung übernimmt und sich für ein positives Schulklima aktiv einsetzt, hat schon einen beachtlichen Schritt getan. Daher freue ich mich über die stetig wachsende Zahl an Schulen, an deren Fassade ein weithin sichtbares Schild deutlich macht, dass im Kreis der Schüler- und Lehrerschaft kein Platz für Intoleranz, Ausgrenzung, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit ist.“

In landesweit 58 Schulen engagieren sich Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften für ein demokratisches und Miteinander und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Während des heutigen Landestreffens setzen sich rund 80 Jugendliche im Rahmen von Workshops mit aktuellen Themen wie „Flucht nach Deutschland – Asyl in Deutschland?“, „Globales Erleben“ oder „Blick auf die NSU-Opfer“ auseinander.

„Das Besondere an dem Projekt ist die Langlebigkeit. Schülerinnen und Schüler bauen ihr Netzwerk auch für folgende Schulgenerationen auf. Das Schild am Schulgebäude ist keine Auszeichnung, sondern zeigt, dass sich an diesem Ort beständig für ein respektvolles Schulklima eingesetzt wird“, so die Landeskoordinatorin Andrea Rauch. Das heutige Landestreffen dient dem Austausch über das Erreichte sowie dem gemeinsamen, schulübergreifenden Entwurf von Ideen und Plänen für die Zukunft.

Inzwischen koordinieren die  Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) das Schulnetzwerk in Brandenburg. Alfred Roos, Geschäftsführer der RAA Brandenburg, sagte am Rande des Treffens: „Es ist unsere Aufgabe mit den Lehrerinnen und Lehrern der Schulen und den außerschulischen Partnern die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung ihres Programms Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu unterstützen, sie zu motivieren und für die Auseinandersetzung fit zu machen. Die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie sich sehr ernsthaft und mit großem Engagement gegen Rechtsextremismus und Rassismus engagieren und damit einen wichtigen Beitrag für ein tolerantes und weltoffenes Brandenburg leisten.“

An rund 1.350 Schulen setzen sich bundesweit mehr als eine Million Schülerinnen und Schüler für ein demokratisches Miteinander ein. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist damit das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Es setzt erfolgreich auf die Eigeninitiative und das Engagement von Schüler/innen und Lehrer/innen.

Die Arbeit der Schülerinnen und Schüler und dieses Landestreffen werden durch das Handlungskonzept der Landesregierung „Tolerantes Brandenburg“ gefördert.

Landtag Brandenburg
Pressestelle
Am Havelblick 8
D -14473 Potsdam
Telefon: +49 0331 966 1031
              +49 0331 966 1006
Fax:       +49 0331 966 1005
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web:    www.landtag.brandenburg.de