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(BPP) Mecklenburg-Vorpommern wirbt auf der 16. Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen "EXPO REAL" in München. "Die Messe hat sich zu einer hervorragenden Visitenkarte der Branche auf nationaler Ebene und zu einer wichtigen Leitmesse für Investoren aus dem In- und Ausland entwickelt. Sie ist eine feste Größe im Wirtschaftsleben geworden. Unser Land wirbt in diesem Jahr zum 10. Mal mit seinen Standortstärken. Mecklenburg-Vorpommern ist ein Premiumstandort für Ansiedlungen", sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph während eines Ausstellerrundganges vor Ort. Auf insgesamt 64.000 Quadratmetern werden 1.700 Aussteller ihr Angebot rund um Immobilien präsentieren. 38.000 Teilnehmer aus 71 Ländern werden erwartet.

MV ist ein attraktiver Investitionsstandort

"Unser Land wird heute von den Gästen als Tourismusland wahrgenommen. Hier gehören wir mit knapp 28 Millionen Übernachtungen im Jahr zu den führenden Bundesländern. Ich sage auch: Mecklenburg-Vorpommern ist über die Tourismuswirtschaft hinaus ein wettbewerbsfähiger und attraktiver Investitionsstandort mit guten Perspektiven für Unternehmen und Investoren", sagte Rudolph.

Als Beispiel nannte der Staatssekretär die Erfolgsgeschichte des maritimen Kranherstellers Liebherr in Rostock und die Neuansiedlung des Welternährungskonzerns Nestlé in Schwerin. Der Konzern baut in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns ein neues Kaffeekapselwerk mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 220 Millionen Euro.

Standortstärken: Zukunftsfähige Gewerbeflächen, moderne Infrastruktur und qualifizierte Fachkräfte

Neben der zentralen geografischen Lage des Landes in Europa hob Staatssekretär Rudolph auch die moderne Infrastruktur sowie die qualifizierten Fachkräfte und die schlanken Verwaltungswege für potentielle Investoren hervor. "Mecklenburg-Vorpommern kann mit zukunftsfähigen Gewerbeflächen punkten. Herausragende Merkmale im Vergleich zu anderen Bundesländern sind die Gewerbegebiete zum Beispiel an der Kaikante oder an Hauptverkehrsadern. Investoren sind in Mecklenburg-Vorpommern willkommen."

14 Aussteller werben und 19 besondere Projekte vorgestellt

Auf dem Gemeinschaftsstand des Landes werden unter anderem Gewerbegebiete, Immobilien und Investitionsmöglichkeiten in den Regionen vorgestellt. In diesem Jahr sind 14 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern vor Ort, 19 Projekte werden gezeigt. Darunter sind Präsentationen unter anderem zu einzigartigen Speicher- und Freiflächen am Alten Hafen in Wismar (UNESCO Weltkulturerbe); zur Halbinsel Pütnitz mit insgesamt 550 Hektar für ein großes touristisches Entwicklungsgebiet an der Küste; zu den Fokkerhallen in Schwerin mit zwei Hektar Fläche, zum Teil direkt am Ufer des Schweriner Sees; zum Wasserschloss Divitz, eine der bedeutendsten Wasserburgen im gesamten norddeutschen Raum; zu einer sechs Hektar großen erschlossenen Fläche im ausgewiesenen Kurgebiet mit idealen Nutzungsmöglichkeiten für Sport- und Gesundheitszentren in Waren (Müritz) sowie zu einem Ferienresort am Stettiner Haff und Flächen auf Usedom.

Gemeinsam mit der Wirtschaftsfördergesellschaft Rostock Business wirbt die Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV noch bis morgen in München.

Quelle: regierung-mv.de

(BPP) „Ich habe heute zu einem Gespräch eingeladen, an dem Jürgen Weber, Benjamin Raschke, Hans-Peter Bartels, Knud Andresen (im Auftrag der krankheitsbedingt verhinderten Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke) und ich selbst teilgenommen haben. Als Landesvorsitzender der SPD ist mir daran gelegen, die schwierige aktuelle Lage in Kiel zu entschärfen. Deshalb bin ich auch jenseits des Gesprächskreises von heute mit Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke und dem Minister?präsidenten Torsten Albig im Gespräch gewesen.

Allen Beteiligten war bewusst, dass die gegenwärtige Situation um die Kieler Oberbürgermeisterin und die öffentliche und mediale Debatte um einen Steuerfall sowie rechtliche und politische Ausein-ander??setzungen mit Teilen der Landesregierung einen Zustand erreicht haben, der umgehend be?endet werden musste, wenn schwerer Schaden von der Landeshauptstadt Kiel, der Kieler SPD, der Kooperation mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und dem SSW, der Landesregierung sowie der Landes-SPD abgewendet bzw. begrenzt werden soll. Der Sachverhalt ist Ihnen allen geläufig:

Der publik gewordene Kieler Steuerfall wurde mit Blick auf die Eilentscheidung der Kieler Ober?bürgermeisterin Susanne Gaschke von der zuständigen Kommunalaufsicht im schleswig-holstei?nischen Innenministerium für rechtswidrig erklärt. Ein damit verbundenes Diszipli?nar?verfahren ist ebenso anhängig wie die beihilferechtliche und Sachentscheidungsprüfung dieses Steuerfalls, der im Übrigen dem strafbewährten Steuergeheimnis unterliegt. Die Prüf?ung durch die Kommunalaufsicht erfolgt unabhängig und bezieht sich ausschließlich auf die Entscheidung der Kieler Oberbürger?meisterin und nicht auf irgendeine entschei?dungs?vorbe?rei?tende Bearbeitung dieses Steuerfalls durch verschiedene Amtsvorgänger/innen der Oberbürgermeisterin.

Als Gesprächsergebnis kann ich Ihnen folgende Einigung mitteilen:

Die Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke hat mir gegenüber erklärt, dass sie Vorwürfe, wonach dieses kommunalaufsichtliche Verfahren durch den Herrn Minister?präsi?denten oder andere beeinflusst worden seien oder Behauptungen, wonach die Ober?bürger?meisterin nur eine bereits vorab getroffene Entscheidung nur noch vollzogen hätte, von ihr ausdrücklich verneint werden. Sie bedauert zutiefst Äußerungen gemacht zu haben, die den Eindruck entstehen ließen, Ministerpräsident Torsten Albig habe das kommunalaufsichtliche Verfahren beeinflusst. Susanne Gaschke bekräftigt, dass völlig außer Zweifel steht, dass die Kommunalaufsicht unabhängig und nur nach Recht und Gesetz arbeitet. Dies habe sie auch öffentlich schon klar gestellt.

Die Oberbürgermeisterin hat mir mitgeteilt, dass sie alleine durch ihre Unterschrift die volle politische Verant?wortung für die Entscheidung in diesem 15 Jahre alten Gewerbesteuerfall trägt.

Alle Beteiligten erklären, dass der gesamte Vorgang und die öffentliche Debatte darüber ausschließlich auf der Ent?schei?dung in besagtem Steuerfall beruhen. Persönliche Vorwürfe werden von allen Beteiligten ausdrücklich bedauert.

Allen Beteiligten ist bewusst, dass die weitere kommunalaufsichtliche Prüfung und auch die anhängigen rechtlichen Verfahren durch diese Vereinbarung nicht berührt werden. Die Beteiligten streben aber an, anhängige rechtliche Auseinandersetzungen so weit möglich zu beenden und darauf bezogene Missverständnisse als gegenstandslos zu erklären.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass es höchste Zeit ist, zu einer Einigung zu kommen, wenn der politische Schaden für die SPD in Kiel und in Schleswig-Holstein begrenzt werden soll. Vor dem Hintergrund unserer Einigung empfehlen wir den zuständigen Mitgliedern der SPD-Ratsfraktion,Abwahlanträge gegen die Oberbürgermeisterin nicht zu unterstützen. Darüber hinaus wird es Gespräche mit den Kooperationspartnern von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und dem SSW mit dem Ziel geben, den entstandenen Vertrauensschaden zu reparieren. Es ist uns bewusst, dass wir harte Arbeit vor uns haben, ein vertrauensvolles Miteinander zwischen allen Beteiligten wieder herzustellen, da dies die Voraussetzung dafür ist, erfolgreiche Arbeit für die SPD in Stadt und Land zu leisten.

Wir haben uns darauf verständigt, dass ich heute Abend die Landespresse über das Ergebnis informiere. Weitere öffentliche Erklärungen werden nicht abgegeben.

Ich gehe davon aus, dass nun alle Beteiligten das Ihre dazu beitragen, diese Einigung mit Leben zu füllen.“

ELENA PIEPER
PRESSESPRECHERIN
SPD SCHLESWIG-HOLSTEIN
Kleiner Kuhberg 28-30
24103 Kiel
Fon +49 (0)431- 90606-44
Fax  +49 (0)431- 90606-41
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(BPP) Die Sieger werden regieren. Die Verlierer koalieren (oder auch nicht) in einer starken Opposition. Ein neues Wahlrecht tritt in Kraft.

Die PDE will sofort das 300-Tausend-Sozialbau-Wohnungskonzept umsetzen. Deutschland erhält ein neues Steuersystem, das ein Großteil der über 70 Tausend Vorschriften und Gesetze überflüssig macht und abschafft. Steuerberater und Steuer-Fachanwälte müssen umschulen auf Anlageberater. Die PDE will die Steuerehrlichkeit populär machen. Die Einkommensteuern bekommen die Formel 10 / 20 / 30%. Firmengewinne werden pauschal mit 30% versteuert. Die Mehrwertsteuer-Neuordnung und Zuordnung: 7% sinken auf 5%, dazu 20% + 25%.

Das Renten-System wird umgekrempelt. Der Staat verhindert Altersarmut und fördert die Eigenverantwortung. Zukünftig gibt es neben den privaten Krankenkassen nur noch drei gesetzliche Krankenkassen (AOK + 2 Mitbewerber statt 144); das wird viele Fusionen zur Folge haben.

Die Ziele für die EU und die Vereinigten Staaten von Europa: Wahl eines Präsidenten durch die Bevölkerung. Abschaffung der nationalen Armeen und Schaffung der 500 Tausender Europa-Streitkräfte. Keine Schuldenhaftung für politische Fehlentwicklungen bei den Nachbarn. Das europäische Parlament, wird ein Parlament der Delegierten. Teure EU-Wahlen werden eingespart.

Dieses und vieles mehr sorgt für eine bessere Zukunft. Deutschland bekennt sich zu einer SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT - dazu braucht es eine florierende Wirtschaft und einen Staat, der dem nicht im Wege steht, sondern Wegbereiter ist. Der Staat wird sich um das Große, Ganze kümmern und nicht in die Familien hinein regieren. - "Dann wachte ich auf und stellte fest, dass der schöne Traum noch nicht wahr geworden ist", so PDE-Gründer Karl Jobig und frühstückte mit dem PDE-Team..

Karl JOBIG
Industriekaufmann, ehem. TV-Schaffender
Gründer PDE - Politik für Deutschland in Europa
www.pde-online.eu
0351-32337977
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(BPP) Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Inge Aures ist in der ersten Sitzung des Bayerischen Landtags der 17. Legislaturperiode zur zweiten Landtagszvizepräsidentin gewählt worden. Die Oberfränkin, die bekannt ist für ihre klaren Worte, will versuchen, im Landtags-Präsidium die Aufarbeitung der 'Abgeordneten-Affäre' weiter voranzutreiben. Aures: "Es muss in dieser Legislaturperiode ein Neuanfang gemacht werden, um das Ansehen des Bayerischen Landtags in der Öffentlichkeit zu verbessern." Die frühere Kulmbacher Oberbürgermeisterin wurde 2008 erstmals in den Landtag gewählt und stieg 2011 zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden auf. Aures arbeitete in den Ausschüssen für Kommunales und Inneres sowie Bundes- und Europaangelegenheiten. Sie profilierte sich auch in der Landesbank-Kontroll-Kommission. Die 57-Jährige folgt auf Franz Maget, der nicht mehr für den Landtag kandidiert hatte.

Zuvor hatte die SPD-Landtagsfraktion in einem Antrag zur Geschäftsordnung gefordert, dass die Fraktionen entsprechend ihrem Stärkeverhältnis ihr Vorschlagsrecht für die Aufgaben des Präsidenten und der Vizepräsidenten wahrnehmen. Demnach stünde der stärksten Fraktion das Amt des Landtagspräsidenten und der zweitstärksten, der SPD, das Amt des ersten Vizepräsidenten zu. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Volkmar Halbleib, verwies in seiner Rede vor dem Plenum auf die besonderen Herausforderungen, die nach der Verwandtenaffäre auf das Landtagspräsidium zukommen. Es gehe darum, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Halbleib: „Gerade bei diesem Präsidium sollte durch die klare Abfolge der Präsidenten- und Vizepräsidenten-Aufgaben nach Stärke der Fraktionen deutlich werden, dass darin eine überfraktionelle und überparteiliche Herausforderung gesehen wird. Denn wir müssen nicht nur die derzeitigen Regelungen für Abgeordnete weiter auf den Prüfstand stellen, sondern auch das Verhältnis zwischen Präsidium, Landtagsamt, Medien und den Abgeordneten in den zurückliegenden Wochen und Monaten.“

Halbleib bezeichnete den SPD-Vorschlag für die Zusammensetzung des Präsidiums auch als Prüfstein dafür, wie die Mehrheitsfraktion mit der absoluten Mehrheit umgeht. Der Parlamentarische Geschäftsführer sagte in Richtung CSU: „Das Recht der Macht liegt selbstverständlich bei Ihnen. Aber das Recht der Macht taugt nichts ohne die Macht des Rechts und die Macht des Arguments.“ Die CSU-Fraktion wählte dennoch erneut Reinhold Bocklet in das Amt des Landtagszivepräsidenten.

Prof. Dr. Peter-Paul Gantzer wurde für die SPD-Landtagsfraktion als Präsidiums-Schriftführer gewählt.

Gudrun Rapke
stellv. Pressesprecherin
SPD-Landtagsfraktion
Bayerischer Landtag
Maximilianeum
81627 München

Telefon: 089/41 26 23 40
FAX: 089/41 26 11 68
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(BPP) CDU-Fraktionschef Björn Thümler hat den FDP-Vorschlag begrüßt, eine Enquete-Kommission zur Reform des Verfassungsschutzes einzusetzen. „Eine Enquete-Kommission des Landtages ist das richtige Instrument zur Neuordnung des Verfassungsschutzes", sagte Thümler, „auf diese Weise wird eine breite parlamentarische Beteiligung gewährleistet". Einen entsprechenden Antrag werde die CDU-Fraktion in der nächsten Sitzungswoche einbringen.

Zugleich kritisierte der CDU-Fraktionsvorsitzende die Pläne von Innenminister Pistorius, die Zukunft des Niedersächsischen Verfassungsschutzes in einer rot-grün besetzten Kommission zu diskutieren. „Der Ausschluss der Oppositionsfraktionen widerspricht einem wesentlichen Gedanken des Grundgesetzes. Der Schutz der Verfassung liegt im Interesse aller demokratischen Parteien und des gesamten Landtags. Der rot-grüne Exklusivitätsgedanke ist bei der Verfassungsschutz-Reform völlig fehl am Platz."

Mit Blick auf die in Medien berichteten personellen Querelen an der Spitze des niedersächsischen Verfassungsschutzes sagte Thümler. „Frau Brandenburger bestätigt erneut den Eindruck, dass sie mit der Behördenleitung überfordert ist. Angesichts des kolportierten Personalchaos beim Verfassungsschutz sollte Innenminister Pistorius schon im eigenen Interesse in der nächsten Sitzung des Verfassungsschutzausschusses am Mittwoch dringend über die Entwicklung in seinem Hause unterrichten und Fragen zur Situation in der Behörde beantworten."

Dr. Eike Frenzel
Pressesprecher
Telefon (05 11) 30 30 - 41 19
Telefax (05 11) 30 30 - 48 54
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(BPP) Zum heutigen Welttag für menschenwürdige Arbeit erklärt aus sächsischer Sicht Rico Gebhardt, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Der DGB stellt den flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn in den Mittelpunkt des heutigen Tages. Es gibt im neu gewählten Deutschen Bundestag eine Mehrheit für den Mindestlohn – sie sollte noch vor Abschluss der möglicherweise länger dauernden Regierungsbildung genutzt werden. SPD, LINKE und GRÜNE haben hier eine gemeinsame Verantwortung, die sie wahrnehmen sollten.

Statt irgendwelcher Formelkompromisse im Ergebnis von Koalitionsverhandlungen erwarten insbesondere die über hunderttausend Menschen allein Sachsen, die trotz Erwerbstätigkeit auf ergänzendes Arbeitslosengeld II angewiesen sind, weil ihr Einkommen unter der Hartz-IV-Bedarfsgrenze liegt, klare und rasche Entscheidungen. Denn: Von Arbeit muss man leben können – menschenwürdig und existenzsichernd!

Marcel Braumann
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
Tel.: (0351) 493 5823
Fax: (0351) 496 0384
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(BPP) Die Linksfraktion im saarländischen Landtag sieht die Pläne von Bildungsminister Commercon zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an Grundschulen kritisch. Die bildungspolitische Sprecherin, Barbara Spaniol, erklärt dazu: „Es muss eine sonderpädagogische Grundversorgung an allen Regelschulen möglich sein. Nur 105 Förderschullehrerstellen für 162 Grundschulen sind zu wenig. Damit wird die inklusive Schule nicht gelingen.“

Frei werdende Lehrerstellen und zurückgehende Schülerzahlen müssten daher im Grundschulbereich bleiben und nicht eingespart werden. Auch sei in städtischen Ballungsgebieten eine Förderschullehrkraft pro Jahrgang einzuplanen. Spaniol weiter: „Inklusion wird nur mit mehr statt mit weniger Personal umsetzbar sein. Den geplanten personellen Kahlschlag der Großen Koalition, der auch die Schulen treffen wird, sehen wir als LINKE daher weiterhin mit großer Sorge.“
Daher gelte es, die Lehrerinnen und Lehrer an den Grundschulen stärker als bisher zu unterstützen. „Sie unterrichten nach wie vor zu große Klassen, haben die höchste Unterrichtsverpflichtung, sind oftmals nicht sonderpädagogisch ausgebildet und schlechter bezahlt als andere. So kann man die Schulen nicht auf die Umsetzung der Inklusion vorbereiten“, so Spaniol.

Das „Versprechen Inklusion“ dürfe nicht gebrochen werden. „Der Bildungsminister muss die Notbremse ziehen. Das einmütige Bekenntnis dieser Koalition zu einer gerechteren Steuer- und Abgabenpolitik ist längst überfällig. Dann sind kleinere Klassen, mehr Lehrerstellen und die inklusive Schule auch zu erreichen“, so Spaniol abschließend.   

Claudia Kohde-Kilsch
Pressesprecherin
Fraktion DIE LINKE.
Landtag des Saarlandes                               
Franz-Josef-Röder-Str. 7
66119 Saarbrücken
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Tel:: 0681-5002 426

(BPP) Mit dem Titel „Ort des Fortschritts“ hat Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) in Bonn ausgezeichnet. Diese Würdigung erhält das Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere für seine besonderen Leis­tungen in der Koordination und Leitung des German Barcode of Life Projekts (GBOL): GBOL wird die erste umfassende genetische „Nationalbibliothek der Artenvielfalt“ Deutschlands erstellen.

„Das Museum Koenig ist der richtige Ort für diese Auszeichnung, die die nachhaltige Forschung in Europa repräsentiert“, sagte Ministerin Schulze. „Das gewonnene Wissen hilft uns, die Lebensgrundlagen der Menschen zu erhalten und zu sichern. Es geht um gesellschaftlich relevante biologische Forschung und darum, eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung zu schlagen“, so Schulze weiter.

„Eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft ist es, die Arten-vielfalt unseres Planeten so schnell und umfassend wie möglich zu er­fassen, damit effektive Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Biodiversität entwickelt und ergriffen werden können. Diese globale Vision soll im Rahmen des GBOL-Projekts auf deutschlandweiter Ebene verwirklicht werden“, erläutert der Direktor des ZFMK, Prof. Dr. Wolfgang Wägele, die herausragende Bedeutung der Forschungsarbeiten. „Mit dem Projekt übernimmt Deutschland als Wissenschaftsnation unter Leitung des Museums Koenig eine führende Rolle in einem internationalen Konsortium, das den Aufbau einer ‚DNA Barcode Bibliothek des Lebens‘ zum Ziel hat“, ergänzt Dr. Stephanie Pietsch, Koordinatorin des GBOL Projektes.

Als „Orte des Fortschritts“ werden seit 2011 Einrichtungen ausgezeichnet, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die Gesellschaft ermöglichen. Qualitativer Fortschritt ‚made in NRW‘ soll so sichtbar gemacht werden. Die Auszeichnung soll Anerkennung und Ansporn sein, sowie eine Vernetzung der „Pioniere des Wandels“ in Nordrhein-Westfalen möglich machen.

Pressesprecher
Hermann Lamberty
Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung
des Landes Nordrhein-Westfalen
Völklinger Straße 49
40221 Düsseldorf
Telefon           0211  896– 4790
Telefax           0211  896– 4575
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www.wissenschaft.nrw.de

(BPP) Seit dem 1. Oktober 2013 können Petitionen beim Hessischen Landtag auch über ein Online-Verfahren eingereicht werden.

Bislang war dies nicht möglich, da die persönliche Unterschrift unter der schriftlich verfassten Petition für die Bearbeitung und Beratung im Petitionsausschuss des Hessischen Landtags unabdingbar war. Mit einem fraktionsübergreifenden Beschluss des Hessischen Landtags in der Plenarsitzung im Juni wurde ein Online-Verfahren gebilligt und als gleichberechtigt neben die handschriftlich unterzeichnete Petition per Post oder Fax gesetzt.

Dafür wurde ein eigenes elektronisches Formular entwickelt, in dem die für die Bearbeitung relevanten Daten abgefragt werden. Der Datenaustausch über die Internetseite des Hessischen Landtags erfolgt über eine besonders gesicherte Seite.

Schon seit längerem besteht die Möglichkeit, auf der Internetseite einen Vordruck herunterzuladen, auszudrucken und unterschrieben an den Landtag zu schicken. Dort ist nun ein auf digitalem Wege verschickbares Formular hinzugefügt worden.

„Es ist davon auszugehen, dass Petenten das Internet-Verfahren sehr schnell annehmen werden. Wenige Stunden nach der Veröffentlichung auf der Homepage des Hessischen Landtags, haben uns die ersten Online-Petitionen bereits erreicht“, betonte der Präsident des Hessischen Landtags, Norbert Kartmann.

Carola May
Protokoll
Pressestelle
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Tel.: 0611 - 350306
Fax: 0611 - 350305
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URL: www.hessischer-landtag.de

Bamberger Hörnla europaweit geschützt

Montag, 07 Oktober 2013 21:27 Publiziert in Bayern

(BPP) Die alte fränkische Kartoffelsorte „Bamberger Hörnla“ ist ab sofort europaweit geschützt. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, hat die EU-Kommission nach fünfjährigem Prüfverfahren die geografische Angabe „Bamberger Hörnla“ in das europäische Register regionaltypischer Spezialitäten aufgenommen. Damit dürfen künftig nur noch Kartoffeln, die in den drei fränkischen Regierungsbezirken erzeugt wurden, so bezeichnet werden. Auch die Pflanzkartoffeln müssen aus diesem Gebiet stammen. Der Schutz unterstreicht laut Brunner den kulturellen Wert und die Besonderheit dieser alten Kartoffel-sorte, ermöglicht ein noch gezielteres Marketing und damit eine Verbesserung der Wertschöpfung. Seit über hundert Jahren ist das Bamberger Hörnla mit seiner markanten Hörnchenform und gelben Farbe sowie seinem nussigen Geschmack in Franken präsent und beliebt. Historischen Quellen zufolge fanden Vorläufer dieser Kartoffelsorte schon im 18. Jahrhundert den Weg aus den Ziergärten der Bamberger Fürstbischöfe in die Felder der Bamberger Gärtnermeister.

Bereits 26 andere typisch bayerische Spezialitäten sind europaweit als geschützte Herkunftsangabe eingetragen. Dazu zählen unter anderem der „Allgäuer Emmentaler“, der „Allgäuer Bergkäse“, „Bayerisches Bier“, Schrobenhausener Spargel oder auch „Nürnberger Bratwürste“. Für weitere 14 Spezialitäten läuft das Antragsverfahren. Sie alle weisen eine lange Tradition auf und sind eng mit der jeweiligen Region verbunden. „Mit dem Schutz bayerischer Spezialitäten wird die Einzigartigkeit unserer Erzeugnisse noch stärker hervorgehoben“, so der Minister. Wichtige Informationen zu über 250 regionaltypischen Spezialitäten und zum EU-Herkunftsschutz sind auch im Internet unter www.spezialitaetenland-bayern.de zu finden.

Pressereferat
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Ludwigstraße 2, 80539 München
Tel. (089) 21 82-22 17 od. 22 15
Fax (089) 21 82-26 04
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