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(BPP) Bildungsminister Mathias Brodkorb setzt sich für die gleichen Bedingungen bei der Schülerbeförderung von Kindern und Jugendlichen in kreisfreien Städten und den Landkreisen ein. Er folgt damit einem Rechtsgutachten des Rostocker Professors Wilfried Erbguth.

"Es ist nicht begründbar, dass Schülerinnen und Schüler, die in Schwerin oder Rostock wohnen, dort die Schule besuchen und wie in den Landkreisen mehr als 2 oder 4 Kilometer zur nächst gelegenen Schule zurücklegen müssen, die Fahrt selbst zu bezahlen haben, während den Schülerinnen und Schülern, die in einem Landkreis wohnen, die Kosten erstattet werden. Dies müssen wir ändern und gleiche Bedingungen schaffen. Allerdings kann von dieser Gleichstellung nur ein vergleichsweise geringer Teil der Schülerinnen und Schüler in Rostock und Schwerin profitieren, weil auch in den Landkreisen die Beförderungspflicht nicht für alle Schülerinnen und Schüler gilt", betonte Bildungsminister Mathias Brodkorb.

Änderungsbedarf sieht der Minister vor allem, weil nach der Kreisgebietsreform nur noch zwei kreisfreie Städte verblieben sind. "Der Sonderweg, der bislang für die kreisfreien Städte gewählt worden ist, trägt damit heute nicht mehr", sagte Brodkorb. Der Minister habe sich bereits an beide Oberbürgermeister gewendet und sie gebeten zu ermitteln, wie viele Schülerinnen und Schüler von einer solchen Regelung profitieren könnten und welche Kosten zu erwarten seien.

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird anschließend einen entsprechenden Änderungsvorschlag für die Neuregelung der Schülerbeförderung vorbereiten. Der Gesetzentwurf der Grünen erwecke hingegen den falschen Eindruck, dass in Rostock und Schwerin alle Schülerinnen und Schüler von einer neuen Regelung profitieren würden, beinhalte insofern leere Versprechungen und sei keine geeignete Grundlage zur Lösung des Problems.

Katrin Schwarz
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Pressestelle
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Tel. 0385 588-7052
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Blitzmarathon: Sinnvolle Form der Bürgerbeteiligung

Donnerstag, 10 Oktober 2013 11:02 Publiziert in Rheinland-Pfalz

(BPP) Die rheinland-pfälzischen Liberalen bewerteten den Blitzmarathon als verkehrspolitisch sinnvolle Maßnahme, vor allem begrüßten sie die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. "Die Menschen vor Ort wissen am besten, wo im Straßenverkehr Gefahren lauern", sagte der Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing.

Er forderte eine sehr sorgfältige Auswertung der Ergebnisse des 24-Stunden-Blitzmarathons. "Die Aktion darf sich nicht auf das Verteilen von Knöllchen beschränken, wichtiger ist, daraus dauerhaften Nutzen für die Verkehrssicherheit zu ziehen", betonte der FDP-Politiker. Er forderte insbesondere die Berücksichtigung der von den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Aktion gegebenen Hinweise bei Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssicherheit. "Wenn die Menschen sich kritisch mit der Verkehrssicherheit in ihrer Umgebung auseinandergesetzt und wertvolle Hinweise gegeben haben, sollten Politik und Verwaltung diese nicht einfach zu den Akten legen", so Wissing.

Aus Sicht der FDP Rheinland-Pfalz müssen die Erfahrungen des Blitzmarathons in den weiteren Überlegungen der Landesregierung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit Berücksichtigung finden. "Der Blitzmarathon ist eine hervorragende Form, Bürgerbeteiligung zu praktizieren", sagte der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Liberalen.

FDP-Landesverband Rheinland-Pfalz
Pressestelle
Am Linsenberg 14
55131 Mainz
Tel. 06131 - 232541
Fax 06131 - 233803
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(BPP) Mit einem Filmwettbewerb will die Landesregierung auf die im kommenden Jahr am 25. Mai anstehende Europawahl aufmerksam machen. Gesucht wird die filmisch umgesetzte Botschaft, dass Europa wichtig für Mecklenburg-Vorpommern ist und es sich darum lohnt, an den Europawahlen teilzunehmen. Der Kreativität sollen dabei keine Grenzen gesetzt werden. Teilnehmen kann jeder, der keine kommerziellen Interessen verfolgt, Schulprojekte sind also genauso gefragt wie zum Beispiel Jugendgruppen oder private Freundeskreise. Dem Sieger des Wettbewerbs winkt ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. Die besten Beiträge sollen nicht nur bei der Preisverleihung gezeigt werden, sondern auch in den Kinos des Landes und über die Monitore des ÖPNV.

Dazu Christian Pegel: „Europa geht uns alle an! Wir wollen über ein zeitgemäßes, vielseitig einsetzbares Medium die Bürgerinnen und Bürger erreichen und sie für Europa und europäische Themen sensibilisieren. Wir möchten dafür werben, wählen zu gehen. Wir wählen die Menschen, die Europa in Zukunft gestalten werden“.

Weitere Informationen und die Ausschreibung können ab sofort über das Europa-Portal des Landes abgerufen werden:
www.europa-mv.de

Sibylle Scheefe
Vorzimmer Regierungssprecher
Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern
Schloßstraße 2-4
19053 Schwerin
Tel.-Nr. 0385 / 588-1041
Fax-Nr.: 0385 / 588-1048
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(BPP) Das islamische Opferfest (türkisch: Kurban Bayramı; arabisch: Eid ul-Adha) wird in diesem Jahr vom 15. bis 18. Oktober begangen. Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz weist die muslimischen Mitbürger aus diesem Anlass in einer Pressemitteilung vom 2. Oktober 2013 darauf hin, dass ein Schächten der Schlachttiere ohne vorherige Betäubung nach dem Tierschutzgesetz grundsätzlich verboten ist. Schura Rheinland-Pfalz Landesverband der Muslime begrüßt diesen Hinweis und findet ihn sehr wichtig.

Die vorherige reversible Betäubung wird lediglich von einem Teil der Muslime akzeptiert. Ein anderer Teil lehnt diese jedoch ab. Um unangemeldetes Schächten im Hinterhof vorzubeugen, möchte die Schura Rheinland-Pfalz auf die gesetzliche Möglichkeit der Ausnahmeregelung hinweisen. Diese muss vorher bei den entsprechenden Tierschutzämtern beantragt werden. Es wird den Muslimen dringend empfohlen, gegebenenfalls dieses Recht in Anspruch zu nehmen und keinesfalls unangemeldetes Schächten im Hinterhof vorzunehmen.

Die Schura Rheinland-Pfalz möchte in diesem Zusammenhang problematisieren, dass es wissenschaftlich nicht endgültig geklärt ist, ob die Tiere durch die Betäubung mittels Elektroschock weniger angst- und schmerzfrei sterben, als durch eine fachlich ausgeführte religionskonforme Schächtung. Es gibt bisher keine Studie, die beide Formen der Tötung vergleicht. Insbesondere wurden bisher in keiner Studie die Schlachtvorschriften des Islams berücksichtigt. Deshalb fordert der muslimische Landesverband eine wissenschaftliche Expertise zur endgültigen Klärung.

Bisher lehnt ein bestimmter Teil der Muslime die vorherige Betäubung durch Elektroschock aus religiösen Gründen ab. Sie zeigen verschiedene Bedenken an, unter anderem, dass durch die Anwendung des Elektroschocks die Angst- und Schmerzfreiheit nicht eindeutig belegt und auch die Unversehrtheit des Tieres bis zur Schlachtung nicht gewahrt ist. Eine wissenschaftliche Expertise, an der die Muslime beteiligt sein müssen, sollte diese Zweifel beseitigen und auch den Muslimen in Deutschland den Weg öffnen ihr Halal-Fleisch aus Tieren zu gewinnen, die angst- und stressfrei geschlachtet sind. "Unser Glaube, der Islam, schreibt uns unmissverständlich vor, dass wir die Tiere möglichst angst- und stressfrei schlachten sollen. Gerade deshalb, nämlich im Auftrag unseres Glaubens, brauchen wir aktuelle wissenschaftliche Expertisen, um Gewissheit zu erlangen," erklärt Mustafa Cimşit, Vorsitzender von Schura Rheinland-Pfalz, die Forderung seines Verbandes.

Der Landesverband der Muslime warnt zugleich davor, die Menschen, die aus religiösen Gründen das betäubungslose Schächten fordern, in der Öffentlichkeit als Tierquäler zu diffamieren und daraus ein "muslim bashing" zu veranstalten.

Mustafa Cimşit
Vorsitzender Schura Rheinland-Pfalz
Schura Rheinland-Pfalz - Landesverband der Muslime e.V., Pfarrer-Bergmann-Str. 61, 55127 Mainz
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(BPP) Zum Scheitern des Volksbegehrens gegen die Hochschulfusion in der Lausitz erklärt der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses und Mitglied der FDP-Fraktion im Landtag Brandenburg Jens Lipsdorf:

“Der Ausgang des Volksbegehrens zeigt, dass sich die anfangs so schlechte Vermittlung der nötigen Hochschulreform verbessert hat. Dies ist insbesondere ein Verdienst der Kammern vor Ort, die auf die Notwendigkeiten für die wirtschaftliche Prosperität des Landes, besonders im Süden Brandenburgs verwiesen haben. Nun kommt es darauf an, die BTU Cottbus-Senftenberg auch mit Leben zu füllen. Richtig angefasst hat das Modell gute Chancen auf Erfolg.

Wir fordern die Landesregierung auf, ihre Zusagen mit Leben zu füllen und die Wissenschaft in der Lausitz zu neuer Blüte zu führen. Dann wird es auch ein gutes Projekt. Dabei muss klar sein, dass Qualität immer auch ein nötiges Maß an Quantität erfordert.”

Christian Erhardt-Maciejewski
Sprecher der FDP
FDP-Fraktion im Landtag Brandenburg
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Tel: 0331 966 -1622
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Parlamentsneubau an Landtagspräsident Fritsch übergeben

Donnerstag, 10 Oktober 2013 10:30 Publiziert in Brandenburg

(BPP) Als künftiger Hausherr hat Landtagspräsident Gunter Fritsch heute den symbolischen Schlüssel für das neue Parlamentsgebäude in Potsdams Mitte von Finanzminister Dr. Helmuth Markov entgegengenommen. Damit wurde der Landtagsneubau endgültig vom Auftraggeber an den zukünftigen Nutzer übergeben.

Finanzminister Dr. Helmuth Markov, der auf Seiten des Landes Brandenburg den Neubau verantwortlich begleitete, sagte: „Dank an alle, die diesen Bau bewegt haben. Es ist ein denkwürdiger Tag für die Landeshauptstadt Potsdam und das Land Brandenburg insgesamt. Nach jahrelangen leidenschaftlichen Debatten um diesen Ort und dieses Gebäude, übergeben wir es nun an den Nutzer, den Landtag Brandenburg und an den Landesrechnungshof. Viele haben sich an diesem Projekt gerieben, haben dafür leidenschaftlich gekämpft oder es emotional kritisiert – und einige Diskussionen dauern bis heute an. Das zeigt: Der Landtag erhält ein wunderbares Gebäude, das zugleich Ergebnis der Debatten und bald der Ort für die Debatten in Brandenburg ist. Das Ministerium der Finanzen reicht damit den Staffelstab in Form des Schlüssels für dieses Haus an die Legislative weiter.“

Im Rahmen der Schlüsselübergabe sagte Landtagspräsident Fritsch: „Die wachsende Vorfreude auf die neue Arbeitsstätte ist sowohl bei den Mitgliedern des Landtages als auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fraktionen und der Landtagsverwaltung zu spüren. Diese ist absolut berechtigt – das moderne und funktionale Innenleben hinter der historischen Fassade erlaubt es, den Parlamentsbetrieb unter bestmöglichen Bedingungen zu bewältigen. Schon jetzt freue ich mich sehr auf das Eröffnungswochenende am 18. und 19. Januar, wenn zuallererst die Bürgerinnen und Bürger in ihrem neuen Parlament im Herzen der Landeshauptstadt zu Gast sein werden. Ich wünsche mir, dass der Probebetrieb in den kommenden Wochen genauso erfolgreich verläuft wie der Endspurt der Bauarbeiten. Doch zunächst ist heute der Tag, um Architekt Prof. Dr. Kulka, dem bauausführenden Unternehmen BAM und dem Finanzministerium für ihre großartigen Leistungen herzlich zu danken.“

Der Vorstandsvorsitzende der BAM Deutschland AG, Alexander Naujoks äußerte sich für das bauausführende Unternehmen: „Diese Schlüsselübergabe ist für die BAM Deutschland AG in dreifacher Hinsicht eine besondere: Zum einen ist es immer ein schöner Tag, ein Feiertag, wenn die Bauarbeiten erfolgreich abgeschlossen sind und die Nutzer das neue Haus in Besitz nehmen können. Zum zweiten werden wir mit dieser Schlüsselübergabe Potsdam nicht verlassen, sondern unsere Tochterfirma BAM Immobiliendienstleistungen wird das Gebäude in den nächsten 30 Jahren betreiben, so dass wir sehr eng mit unserem Bau und insbesondere mit der Landtagsverwaltung verbunden bleiben werden. Und zum dritten: dies ist für die BAM Deutschland AG neben vielen, vielen anderen Bauvorhaben das erste Parlamentsgebäude, das wir errichtet haben, insofern können wir auch für uns eine gewisse Premiere konstatieren, die uns aufgrund des Erfolges dieser Baustelle wirklich auch stolz macht. Ich wünsche den Mitgliedern und Mitarbeitern des Parlaments und des Landesrechnungshofes beste Arbeitsbedingungen und viel Freude an diesem neuen, modernen Haus in seinem historischen Gewand.“

Bevor die Parlamentsmitglieder und Mitarbeiter Mitte Dezember ihre neuen Büros und Arbeitsräume beziehen können, muss ein zweimonatiger Probebetrieb absolviert werden, um den reibungslosen Ablauf der Parlamentsprozesse ab Januar sicherzustellen. So werden die kommenden Wochen unter anderem dazu dienen, die rund 400 Büros, die Konferenzräume sowie die Lobby und die Caféteria zu möblieren. Es schließen sich aufwändige Verkabelungsarbeiten an, während Tischlerarbeiten die Ausstattung der Bibliothek und der parlamentarischen Geschäftsstelle komplettieren. Eine große Herausforderung stellen der Umzug und die Einrichtung des gesamten  IT-Equipments und insbesondere der Server- und Netzwerktechnik dar. Nicht zuletzt muss die Einrichtung der Telefonanlage sowie der Druck- und Kopiertechnik erfolgen. Die Simulation von Plenarsitzungen sowie der Probetrieb in den Sitzungsräumen sollen indes mögliche letzte Störfaktoren beseitigen.

Ein 360°-Blick auf das neue Parlamentsgebäude und sein Umfeld ermöglicht die Homepage des Finanzministeriums: http://www.mdf.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.224141.de

Landtag Brandenburg
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Linkspolitikerinnen bei spanischen Azubis vor Ort

Mittwoch, 09 Oktober 2013 19:00 Publiziert in Thüringen

(BPP) Heute Nachmittag besuchten Ina Leukefeld und Karola Stange, beide sind Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, junge Spanier in Erfurt, die aufgrund falscher Versprechungen nach Thüringen umgezogen waren, um sich über deren Situation vor Ort zu informieren. Sie zeigten sich schockiert über die Lebensbedingungen, die sie bei der anschließenden Besichtigung der Wohnräume vorfanden.

Es scheint nun glücklicherweise Bewegung in den Fall der 128 betroffenen jungen Menschen zu kommen. Frau Leukefeld und Frau Stange begrüßen ausdrücklich das hohe Engagement des Thüringer Wirtschaftsministeriums und der Industrie- und Handelskammer Erfurt: "Es ist gut, zu sehen, dass jetzt Bewegung in die Sache kommt und erkannt wurde, dass ein Willkommenscenter allein nicht ausreicht. Den jungen Menschen muss eine Perspektive eröffnet werden, bevor sie nach Deutschland kommen. Jetzt gilt es, schnell und unbürokratisch zu helfen. Gleichzeitig ist zu prüfen, wie es möglich sein kann, dass private Unternehmen derart verantwortungslos über die Chancen junger Menschen walten und dafür auch noch Bundesmittel schamlos ausnutzen können."

Im Gespräch mit den jungen Leuten wurden jedoch weitere Probleme deutlich, die ebenfalls dringend angegangen werden müssen: "Uns wurde viel Skandalöses berichtet: 20 Euro am Tag sollten sie Miete zahlen; eine junge Mutter sei samt ihrer Kinder auf die Straße gesetzt worden, weil sie kein Geld mehr hatte. Viele der Spanier haben kein Geld mehr, um sich mit Lebensmitteln angemessen zu versorgen. Die verantwortliche Firma lässt diese jungen Menschen sehenden Auges in unvorstellbaren Zuständen sitzen. Ich verlange, dass einem solchen Unternehmen umgehend die Lizenz entzogen wird", fordert Karola Stange. Die LINKE-Abgeordnete wird heute Abend im Rahmen des Erfurter Stadtrates dieses Thema aufgreifen, um schnelle Hilfen zu ermöglichen.

Ina Leukefeld betont, dass darauf geachtet werden muss, dass solche unverantwortlichen Praktiken nicht zur Regel werden. "Das erlebte Beispiel ist auch ein Beleg dafür, dass wir flächendeckende Sozialstandards, wie etwa den Mindestlohn für alle Beschäftigten in Deutschland, brauchen. Die Notsituation von Menschen in Europa darf nicht dazu führen, dass diese mit Lohndumping gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen stattdessen Perspektiven für alle in Europa und auch hier in Thüringen mit guten Ausbildungsstandards und fairer Bezahlung."

Pressesprecherin
Diana Glöckner
Tel.: 0361 - 377 2293
Fax: 0361 - 3772321
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(BPP) Enttäuscht zeigt sich die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion über den Vorschlag für das neue bayerische Kabinett. Das von den FREIEN WÄHLERN als zwingend notwendig erachtete, eigenständige Energieministerium wird es nicht geben, stattdessen soll für Energiepolitik künftig Ilse Aigner als Wirtschaftsministerin zuständig sein. Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion: „Als künftige stellvertretende Ministerpräsidentin soll sie dann neben der Wirtschaftspolitik und Repräsentationsaufgaben auch noch die Energiewende bewältigen. Das ist eine Beerdigung erster Klasse für die Energiewende, welche die CSU auch nie zum Erfolg führen wollte. Aigner hat schon bei den Versäumnissen als Verbraucherschutzministerin bewiesen, dass sie nicht gewillt ist, sich gegen Lobbyisten durchzusetzen. Das ist in der Energiewende tödlich.“

Auch die Umbesetzungen der Personen Merk, Haderthauer und Müller sind einfallslos, so Aiwanger weiter: „Ministerinnen, die reif für den Rücktritt oder sonst nicht groß in Erscheinung getreten sind, werden einen Stuhl weiter gesetzt, um die alten Skandale schneller vergessen zu lassen. Neues Spiel, neues Glück – oder alter Wein in alten Schläuchen kann man hierzu nur sagen.“

Zu einem nun doch nicht geschaffenen eigenen Heimatministerium, welches Seehofer im Wahlkampf versprochen hatte, bemerkt Aiwanger: „Dass Söder zusätzlich zum Finanzministerium mit dieser Schnapsidee Seehofers betraut wird, kann man fast als schlechten Scherz auf Kosten Söders auffassen. Nach dem Motto: Mach mal, damit dir deine Schmutzeleien ausgetrieben werden!“

Insgesamt gesehen sei dieses Kabinett alles andere als zukunftsweisend, so Aiwanger: „Damit ist die Rolle der Opposition klar: Gute Ideen müssen von der Opposition kommen, dieses Kabinett ist über weite Strecken eine Fehlkonstruktion.“

Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(BPP) Zur Pressemitteilung „Objektive Information muss Gier nach der schnellen Schlagzeile überwiegen“ der FDP-Landtagsfraktion und ihres Abgeordneten Norbert Bläsner erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Was Herrn Bläsner als bildungs- und sportpolitischen Sprecher qualifiziert, Werturteile über die Öffentlichkeitsarbeit eines Polizeipräsidenten abzugeben, muss wohl sein Geheimnis bleiben.

Der „Fall“, um den es hier geht, hat völlig unabhängig von der Einschätzung durch Herrn Merbitz bundesweit für große Empörung gesorgt – und zwar aufgrund der Umstände und Details der Taten, losgelöst von der Ausdeutung der hintergründigen Motive der Täter.

Den populistischen und plumpen Angriff der FDP auf einen honorigen hochrangigen sächsischen Polizisten, dessen Sensibilität gegenüber der Gefahr durch die gewalttätige extreme Rechte ein Segen für das Land ist, weise ich zurück.

Wir hätten weniger Probleme mit Gewalt gegen Andersdenkende und Andersaussehende in Sachsen, wenn alle Zuständigen über ein solches Frühwarnsystem verfügten wie Herr Merbitz.

Marcel Braumann
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
Tel.: (0351) 493 5823
Fax: (0351) 496 0384
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(BPP) Anlässlich des am 10. Oktober stattfindenden „Blitzermarathons“ erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:

„Die Autofahrer und die Polizisten in unserem Land haben es wirklich nicht leicht: Vielerorts marode Straßen und Brücken und eine enorme Arbeitsbelastung bei der Landespolizei und nun ein groß angekündigter ‚Blitzermarathon’.

Es gibt noch immer zu viele durch überhöhte Geschwindigkeit verursachte Unfälle in unserem Bundesland. Wenn man nun aber als Land tatsächlich die Verkehrssicherheit weiter erhöhen möchte, wäre es deutlich sinnvoller, den Fokus stärker auf regelmäßige Kontrollen an tatsächlichen Unfallschwerpunkten und vor allem an Gefahrenstellen wie Schulen oder Kindertagesstätten zu legen. Dies würde nicht nur die Verkehrssicherheit tatsächlich erhöhen, sondern auch für größere Akzeptanz unter den Autofahrern sorgen. Noch immer werden in unserem Bundesland leider allzu oft Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, die weniger die nachhaltige Erhöhung der Verkehrssicherheit, sondern erkennbar vielmehr die Entspannung der öffentlichen Kassenlage zum Ziel haben.

Angesichts des engen Personalkorsetts bei der Landespolizei und den anhaltend hohen zusätzlichen Arbeitsbelastungen der Beamtinnen und Beamten vor allem an der Rader Hochbrücke, ist die Begeisterung des Innenministers für PR-Aktionen wie dem ‚Blitzermarathon’ fehl am Platz. Der Minister täte gut daran, für die Erhöhung der Verkehrssicherheit Schwerpunkte zu setzen, die nachvollziehbar und vor allem nachhaltig sind.“

Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/ 9881488, Mobil: 0160/1595153, Telefax: 0431/ 9881497, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de/