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(BPP) Die rheinland-pfälzischen Liberalen forderten den Wirtschaftsflügel der CDU auf, gemeinsam mit der FDP dafür zu sorgen, dass die Belange der Wirtschaft in Deutschland weiter Gehör finden. "Wer den Umgang der CDU-Führung mit dem Wirtschaftsrat in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß, dass die Wirtschaftspolitik innerhalb der Union eher ein Schattendasein fristet", sagte der Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing.

Er forderte die Mitglieder des CDU-Wirtschaftsrates auf, verstärkt gemeinsam mit der FDP zusammenzuarbeiten und gemeinsame Positionen zu formulieren. "Schon vor Beginn der  Regierungsverhandlungen seitens der CDU wird deutlich, dass für die Union Steuer- und Abgabenerhöhungen kein Tabu sind. Die Partei setzt sich damit über wirtschaftspolitische Interessen klar hinweg", so Wissing. Stattdessen gebe es große Gemeinsamkeiten zwischen den Liberalen und den Wirtschaftspolitikern der Union.

Wissing bezeichnete das Werben der rheinland-pfälzischen CDU-Vorsitzenden, Julia Klöckner, um FDP-Politiker und Mitglieder der Liberalen als wenig überzeugend. "Mal ist Frau Klöckner für eine Koalition mit den Grünen, mal will sie Stimmen von der FDP. Wer beide Blinker setzt, hat meistens eine Panne", kommentierte Wissing das Werben der CDU-Vorsitzenden. Eine CDU, die nur wenige Stunden nach der Wahl ihre zentrale Wahlkampfaussage kassiere und unverblümt auf Steuer- und Abgabenerhöhungen setze, sei für Liberale kaum eine geeignete politische Heimat. "Frau Klöckner muss sich überlegen was sie will. An einem Tag mit den Grünen flirten und am nächsten eine wirtschaftsfreundlichere Politik einfordern, sei kein klarer Kurs", so Wissing.

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(BPP) Gestern haben wir beim Essen in der Firma über Politik geredet. Die Ausgangsfrage die über dem Essen schwebte war: Wer sind eigentlich diese CDU-Wähler? Die meisten die am Tisch saßen kennen keine. Ich kenne eine CDU-Wählerin aus der neunten und zehnten Klasse. ich glaube sie ist sogar CDU-Mitglied. Möglicherweise wählt mein Vater die CDU. Sonst fällt mir auch keiner ein. Aber außerhalb unserer Sozialen- und Filterblasen muss es sehr viele geben. wenn es nach dem Zweitstimmenergebnis geht, leben wir in einer schwarzen Republik. Don Dahlmann weist ebenfalls darauf hin, dass das Ergebnis der Union keinesfalls historisch sei, es sei der Normalfall in Deutschland.

Der SPD ist es nur 1972 (Willy Brandt) und 1998 (Schröder) gelungen, mehr Stimmen als die CDU zu holen. Wir leben in einem Land, in dem die konservative CDU den breitesten Konsens abbildet. Und das schon immer.

Das Wahlergebnis zeigt, dass die Deutschen mehrheitlich zufrieden mit der Regierungspolitik sind und kein allzu großes Bedürfnis nach Veränderung verspüren. Beim Mittagessen kamen wir dann auf die Frage, warum das so sei und ob man die Menschen nicht besser aufklären müsste über die Missstände in der Republik. Mir ging auf, dass „Aufklärung“ genau das ist, was die meisten Menschen noch weniger gerne haben als Veränderung.

Ich vermute man kann das am besten mit einem Bild illustrieren. Ich finde es zum Beispiel sehr angenehm in einer Stadt zu wohnen, in der eine ungeheure Vielfalt herrscht, in der Türken, Polen, Rußen, Spanier oder Amerikaner dicht gedrängt zusammenwohnen, in der man aufs Auto verzichten und wenn man Glück hat eine günstige Altbauwohnung bekommen kann. Eine Stadt in der man nachts bis in die Puppen ausgehen und einkaufen kann und in der die Nachbarn nichts über meine Vergangenheit oder meinen Beruf oder meine Freunde wissen. Ich lebe hier in dieser Stadt mit vielen Menschen zusammen die diese Freiheiten schätzen und den Preis dafür (hohe dichte, lärm, durcheinander, ständige Veränderung) sehr gerne zahlen.

Ich kann mir allerdings schwer vorstellen einen Bauern, der zufrieden mit seiner Familie in der Rhön auf seinem eigenen Hof lebt, Mercedes fährt und seine Kinder in Gersfeld auf die Schule schickt, über die Vorzüge meines Lebensstil „aufzuklären“. noch schwerer würde es wohl, wenn ich ihm klarzumachen versuchte, warum die Netzneutralität wichtig sei. Ich kann mir durchaus vorstellen diese Themen verständlich und überzeugend aufzuarbeiten und beispielsweise mit PowerPoint oder Kennte unterhaltsam zu präsentieren, aber die Hoffnung ihn „aufzuklären“ oder ihn davon zu überzeugen, auch meinen Lebensstil in Erwägung zu ziehen werde ich mir wohl abschminken müssen. Auch von der Dringlichkeit Bürger- oder Grundrechte in der stofflichen Welt und dem Internet zu erhalten und zu stärken, werde ich jemanden der nachts noch nicht einmal die Haustüre abschließt, wirklich schwer überzeugen können (das ist eine Beobachtung, keine Wertung).
Ich habe dann beim Essen gefragt, was denn die wirklich drängenden Themen sind, Dinge die die Menschen emotional aufwühlen. beim Umweltschutz fiel niemanden etwas ein, was sich die Merkel-Regierung nicht schon in Großbuchstaben auf die Fahnen geschrieben hätte. Bewahrung der Schöpfung, Energiewende, Klima Wandel steht gleichberechtigt auf schwarzen, roten und grünen Fahnen. Den grünen Fahnenträgern fällt es sichtlich schwer, sich thematisch gegen die Schwarzen abzusetzen. auf den schwarzen Fahnen stehen mittlerweile sogar die Worte Mindestlohn und Steuererhöhungen. Es gibt kaum ein Thema das die Merkel-Regierung nicht schon umarmt und in Watte gepackt hat und mit dem man noch Mehrheiten mobilisieren oder polarisieren könnte. Ausnahme sind natürlich aufgeklärte Filterblasen-Bewohner (wie du und ich), die dafür sorgen dass die schwarze Karte oben ein paar bunte Einsprengsel in den traditionellen Filterblasen-Ballungsräumen bekommt.

Das Ergebnis der Bundestagswahl hat auch nichts mit dem Versagen des Journalismus oder der „Netzgemeinde“ zu tun. Es hat damit zu tun, dass keines der Themen das Journalisten oder Netzbewohner für drängend halten, irgendwen außerhalb von Berlin, diversen Filterblasen- und Ballungsräumen emotional berührt. Die Themen die wir Netzbewohner, Journalisten oder Städter für drängend halten (meiner Meinung durchaus zu recht), sind dem Otto-Normal-Bürger nach wie vor zu abstrakt oder zu weit entfernt, um davon emotional berührt zu werden.

Oder anders gesagt: Was interessiert den Bauern in der Rhön das Schicksal von Edward Snowden oder das von unzähligen dunkelhäutigen Menschen die Opfer von Racial Profiling oder fremdenfeindlichen Übergriffen werden oder die Menschen oder Journalisten deren Laptops an den Grenzen gefilzt oder beschlagnahmt werden?

So traurig das klingt, aber mehrheitlich lassen sich viele Menschen wohl eher von einer PKW-Maut für Ausländer (sprich Österreicher und Schweizer) berühren oder sich von Unions-Spin- Doktoren einreden, dass die Grünen für spießige Bevormundung stünden. Dass die CSU-Regierung in Bayern gleichzeitig für eins der strengsten Nichtraucher Gesetze im Lande verantwortlich ist, stört die Aufregung dann kaum. Abgesehen davon, dass sich kaum ein Unionspolitiker vorstellen kann, wie eine Politik aussehen könnte, in der Menschen mit abweichender Sexualität oder Rausch-Bedürfnissen nicht spießig und ewiggestrig bevormundet werden, steht das C in der CDU/CSU ja bereits seit vielen hundert Jahren für den fleischlosen Freitag, an den sich viele Kantinen bereits seit Dekaden halten. Tatsache ist aber: die Union hat ständig Themen im Köcher mit denen sie die Gefühlsklaviatur von sehr viel mehr Wählern manipulieren bespielen kann als ihre Gegner.

Mehr hier: http://peira.org/blog/

Kontakt:
Peira - Gesellschaft für politisches Wagnis e. V.
Rainer Thiem
Bundesallee 119
12161 Berlin
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Internet: http://www.peira.org

(BPP) 78 Studierende und Aufsteiger sind am (heutigen) Montag in Oranienburg von Innenminister Ralf Holzschuher feierlich zu Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren ernannt worden. Mit der erfolgreichen Verteidigung ihrer Bachelorarbeit nahmen 54 Absolventen in den vergangenen Tagen die letzte Hürde des dreijährigen Studiums an der Brandenburger Fachhochschule der Polizei (FHPol). Ihre Ernennungsurkunden erhielten auch zwei Beamte der Polizei des Deutschen Bundestages sowie 24 bisherige Beamte des mittleren Polizeidienstes. Sie beendeten erfolgreich einen sechsmonatigen Lehrgang für den Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst und erhalten als verdienten Lohn ebenfalls den ersten silbernen Stern auf den Schulterklappen.

An die jungen Polizeikommissare gerichtet erklärte Innenminister Ralf Holzschuher bei der Ernennungsfeier: „Sie alle haben einen abwechslungsreichen, herausfordernden, nicht selten auch harten Beruf gewählt. Jetzt werden Sie Ihren Dienst antreten und dabei mit einer Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben konfrontiert. Die Bürger erwarten wirksamen Schutz vor Straftaten. Große Probleme bereiten uns derzeit Autodiebstähle, Wohnungseinbruche und Diebstähle aller Art. Diese Taten sind es, die das Sicherheitsgefühl der Menschen besonders beeinträchtigen. Gemeinsam werden wir nach Konzepten und Wegen suchen, um hier in Zukunft zu besseren Ergebnissen zu kommen. Einer dieser Wege sind Sie, unsere jungen Polizisten. Wir brauchen in Brandenburg weiter qualifizierten Polizeinachwuchs. 2010 wurden nur 101 Polizeianwärter eingestellt. Der Einstellungskorridor wurde seither deutlich erweitert. So werden wir in 2013 und 2014 insgesamt 480 Polizisten neu einstellen können. Diese Aufstockung war angesichts der Lage dringend erforderlich.“

Im Anschluss an die Ernennungsfeier verschaffte sich der neue Innenminister in Gesprächen mit Führungskräften und Personalräten einen Überblick über die Arbeit der Fachhochschule. Rainer Grieger, Präsident der Fachhochschule, stellte die Kernaufgaben der Hochschule und aktuelle Entwicklungen vor. In der Bildungseinrichtung sind derzeit insgesamt 352 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dazu zählen auch vier Weiterbildungszentren in den Polizeidirektionen. Zentrale Aufgabe der Fachhochschule ist die Aus- und Weiterbildung von Polizeibeamten. Der Werbe- und Auswahldienst der Brandenburger Polizei gehört ebenfalls in die Zuständigkeit der Schule. Gleichbleibend etwa 4.000 Bewerbungen werden hier jährlich bearbeitet. Die Weiterentwicklung einer eigens auf das Berufsfeld Polizei ausgerichteten Forschung ist Aufgabe des Instituts für Polizeiwissenschaften an der FHPol.

Ingo Decker
Pressesprecher und Leiter Öffentlichkeitsarbeit
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(BPP) Rund 26.500 Hektar Wald mit einem jährlichen Nutzungspotenzial von mindestens 3,4 Festmetern Holz je Hektar sind im Saarland in Händen von Privatleuten. Die tatsächliche Nutzung liegt jedoch deutlich unter diesem Wert. Große Privatwaldanteile stellen sich heute als kleinparzellierte Flächen dar. Viele dieser Kleinprivatwaldbesitzer bewirtschaften ihren Wald nicht oder nur sporadisch. Oft sind die eigenen Flächen nicht bekannt, bzw. es fehlt das Know-how, wie der Wald fachgerecht bewirtschaftet werden soll. Hier möchte das saarländische Umweltministerium gegensteuern. In Kooperation mit dem Privatwaldbesitzerverband, den Forstbetriebsgemeinschaften Merzig-Wadern und Saar sowie der Gehöferschaft Wadrill veranstaltete das Ministerium den saarländischen Waldbauerntag an der Harteichhütte in Wadrill. 

„Wir möchten das Interesse der privaten Waldbesitzer wecken, sie dafür gewinnen, sich um die Bewirtschaftung ihrer Parzellen zu kümmern. Das tun wir nicht nur mit Veranstaltungen wie dem Waldbauerntag, sondern wir bieten Interessenten auch kostenlose Beratung an und gewähren finanzielle Förderungen für forstliche Maßnahmen“, hob Umweltministerin Anke Rehlinger bei der Eröffnung des Waldbauerntages hervor.

Auch die Mobile Waldbauernschule Saarland sei eine Anlaufstelle für Waldbesitzer, so Rehlinger. Sie vermittele grundlegende Arbeitstechniken und berate darüber hinaus in forstwirtschaftlichen und waldbaulichen Fragen.

Auf einem Parcours der Nachhaltigkeit konnten die Besucher des Waldbauerntages praktische Tipps und Hinweise für die Arbeit im Wald sammeln.

Der Aktionstag ist eingebettet in das Jahr der Nachhaltigkeit, das die saarländische Landesregierung für 2013 ausgerufen hat. Rehlinger: „Das liegt nahe, denn schließlich füllen die Waldbauern seit 300 Jahren den Begriff der Nachhaltigkeit mit Leben. Sie tragen dafür Sorge, dass nicht mehr Holz eingeschlagen wird als nachwächst. Dieses Erfolgsprinzip gilt es zu wahren. Wir brauchen einen gesunden vitalen Wald für ein gesundes Klima.“

Quelle: Saarland.de - Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

(BPP) Während der Klausurtagung des Landesvorstandes der Frauen Union (FU) Schleswig-Holstein am 27./28. September in Nortorf wurde die Neumünsteranerin Babett Schwede-Oldehus als Spitzenkandidatin der Frauenorganisation der Nord-CDU für die 2014 anstehende Europawahl vornominiert.

Das Votum für die 51 Jahre alte Kauffrau und Fraktionsvorsitzende der CDU Ratsfraktion Neumünster fiel einstimmig aus. „Mit Babett Schwede-Oldehus haben wir eine Spitzenkandidatin, die über sehr gute politische und gesellschaftspolitische Erfahrung verfügt und die Christdemokraten selbstbewusst im Europäischen Parlament vertreten kann“, verkündet Katja Rathje-Hoffmann (MdL), Landesvorsitzende der Frauen Union.

„Wir unterstützen unseren CDU-Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Reimer Böge (MdEP) bei seiner Kandidatur und streben selbstbewusst den Listenplatz 2 auf der Landesliste für Babett Schwede-Oldehus an,“ erklärte Rathje-Hoffmann abschließend.

Helga Lucas
Frauen Union Schleswig-Holstein
Sophienblatt 44-46
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Telefon: 0431/66099-33
Telefax: 0431/66099-99
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Einzelhandel braucht Manteltarif und kräftige Lohnerhöhungen

Montag, 30 September 2013 09:31 Publiziert in Berlin

(BPP) "Armutslöhne durch Tarif müssen unbedingt verhindert werden. Die Ausweitung der Streiks im Tarifstreit im Einzelhandel ist zu begrüßen. Die Partei DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Kolleginnen und Kollegen," erklärt Michael Schlecht, Mitglied im Parteivorstand der LINKEN, zum gestrigen Abbruch der Tarifverhandlungen in Baden-Württemberg und der bundesweiten Ausweitung der Streiks im Einzelhandel. Schlecht weiter:

Forderung seitens der Einzelhandelsarbeitgeber, die auf eine massive Lohnsenkung hinauslaufen sind eine absolute Frechheit. Rückschritte bei der Eingruppierung, generell bei den Löhnen und den Arbeitsbedingung sind für mich ein absolutes No-Go und müssen verhindert werden. Durch massive Streiks kann beides erreicht werden: ein Manteltarif ohne Verschlechterung zum vorherigen und angemessene Lohnerhöhungen.

Quelle: die-linke.de

(BPP) Der Herzinfarkt ist in Deutschland eine der Haupttodesursachen. Das Gesundheitsministerium hat zusammen mit der Stiftung Institut für Herzinfarktforschung Ludwigshafen im vergangenen Jahr das landesweite Herzinfarktregister MIR-RLP (Myokard-Infarkt-Register) initiiert. Die Ergebnisse der ersten Registerphase wurden von Minister Schweitzer und dem Leiter der Studie und stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung „Institut für Herzinfarktforschung“, Dr. Anselm K. Gitt, anlässlich des Weltherztages am 29. September heute in Ludwigshafen vorgestellt.

„Mit dem Myokardinfarkt-Register Rheinland-Pfalz erhalten wir wichtige Erkenntnisse zur Herzinfarktversorgung im Land. Auf der Grundlage des Registers können wir weitere Verbesserungen mit den Krankenhäusern und dem Rettungsdienst erarbeiten, um eine optimale Versorgung des Herzinfarktes zu gewährleisten“, sagte Schweitzer.

Dr. Anselm K. Gitt bilanzierte einen sehr guten Behandlungsstandard in den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern. „Die Therapie des akuten Herzinfarktes in Rheinland-Pfalz entspricht den Vorgaben der Leitlinien der kardiologischen Fachgesellschaften. Nahezu alle Patientinnen und Patienten (98,2 Prozent) erhalten eine Wiedereröffnung des beim Herzinfarkt verschlossenen Herzkranzgefäßes mittels einer Herzkatheteruntersuchung und anschließender Aufdehnung und Stentimplantation. Auch die begleitende medikamentöse Therapie ist leitliniengerecht“, so Dr. Gitt.

Trotz guter Behandlung sterben in Rheinland-Pfalz auch heute noch 9,1 Prozent dieser Patientinnen und Patienten im Krankenhaus. Die Daten sind vergleichbar mit Daten aus anderen Registererhebungen in Deutschland und Europa.

Gesundheitsminister Schweitzer merkte kritisch an, dass viele Patientinnen und Patienten trotz typischer Infarktsymptome nicht den Notarzt über den Notruf 112 rufen, sondern selbst mit großer Zeitverzögerung die Klinik aufsuchen. So kommen immer noch rund 20 Prozent der Patientinnen und Patienten selbstständig ohne Arztbegleitung ins Krankenhaus. Das sei besonders gefährlich, da ein Herzinfarkt oftmals mit Herzrhythmusstörungen einhergehe, die von einem begleitenden Notarzt einfach zu beherrschen wären, ohne ärztliche Hilfe jedoch zum Tod führen könnten.

„Wie die Studie aufzeigt, verlieren viele Patientinnen und Patienten wertvolle Zeit, weil sie entweder selbstständig oder durch den Rettungsdienst zunächst in Krankenhäusern ohne Herzkatheterlabor vorgestellt werden, und der Transfer zu einem Herzkatheterlabor zu einer weiteren Verzögerung führt“, erklärte Dr. Gitt. So sei die Zeit bis zur Wiedereröffnung des verschlossenen Herzkranzgefäßes für Patientinnen und Patienten, die von einem Krankenhaus ohne Herzkatheterlabor in ein Krankenhaus mit Herzkatheterlabor verlegt werden müssen, laut Studie im Mittel zwei Stunden länger.

„Bei einer akuten Erkrankung wie dem Herzinfarkt ist Zeit jedoch ein ganz entscheidender Faktor“, hob Dr. Gitt hervor. Aus diesem Grund wurden die Ergebnisse der ersten Registerphase zeitnah im Juni 2013 in Versorgungsgebietskonferenzen mit den Krankenhäusern der verschiedenen Regionen diskutiert und weitere Verbesserungsmaßnahmen festgelegt. „Insgesamt“, so resümierte der Minister, „steht die ständige Aufklärung der Patienten über die Symptome des Herzinfarktes, die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern mit und ohne Herzkatheterlabor sowie die Einbindung des Rettungsdienstes im Mittelpunkt unserer weiteren Arbeit.“ Im November 2013 beginne die letzte Phase des Registers mit der erneuten Dokumentation aller Herzinfarktpatienten in Rheinland-Pfalz, kündigten Schweitzer und Dr. Gitt an.

Der Gesundheitsminister bedankte sich bei allen Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz, die an dem landesweiten Infarkt-Register teilnehmen. „Nur durch eine umfassende Teilnahme an der Studie können wir ein flächendeckendes Bild über die Versorgung in Rheinland-Pfalz erhalten und eine weitere Qualitätsverbesserung erreichen“, betonte Schweitzer. Den teilnehmenden Krankenhäusern wird als Auszeichnung für die Qualität der Herzinfarktversorgung ein Zertifikat über die Teilnahme an dem Registerprogramm verliehen.
 
Annelie Zimmer
Pressereferat
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(BPP) Rainer Böß, der stellvertretende Kreisvorsitzende und Wahlkampfleiter der LINKEN im Kreis Birkenfeld ist trotz Stimmenverlusten mit dem Ergebnis der LINKEN in Bund, Land und Kreis zufrieden: "Bei unserem hervorragenden Ergebnis 2009 war die SPD in einer großen Koalition politisch nicht wahrnehmbar. Bei der jetzigen Bundestagswahl hatte die SPD viele Forderungen der LINKEN in ihr Programm aufgenommen. Ob diese von der SPD ernst gemeint waren wird sich nun zeigen! Für den Kreis Birkenfeld bleibt festzuhalten: DIE LINKE wurde erstmals mit 6,5 % drittstärkste Kraft auf Kreisebene, und mit Ausnahme der VG Rhaunen auch drittstärkste Kraft in allen Verbandsgemeinden, den Städten Birkenfeld (9,0 %), Idar-Oberstein (6,9 %) und Baumholder (7,4 %) sowie vielen weiteren Orten. Dieses Ergebnis wollen wir durch unser Eintreten für Frieden, eine gesunde Umwelt und soziale Gerechtigkeit in Zukunft weiter verbessern."  

"Mit der Partei DIE LINKE ist die einzige konsequent soziale Antikriegspartei im Bundestag drittstärkste politische Kraft geworden. Damit erhält die Partei das Vertrauen dafür, dass sie 100 Prozent sozial und 100 Prozent friedlich ist", erklärt Tanja Krauth, die Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE Birkenfeld. "Jetzt ist es an der SPD, sich zu entscheiden: will sie ihr Wahlprogramm, in dem sie viele Forderungen von den LINKEN übernommen hat,  umsetzen, oder hat sie Angst vor ihrer eigenen Courage und betreibt als Juniorpartnerin der CDU eine Fortführung ihrer unsozialen Agenda-Politik? Eine Chance für einen Politikwechsel besteht nur mit DER LINKEN!"

Fritz-Rudolf Körper (SPD), der nicht mehr in den Bundestag einzieht, weinen DIE LINKEN im Kreis keine Träne nach: "Körper hat in der Schröder-Zeit die unsoziale Agenda 2010 mit beschlossen und praktisch bis zum Schluss die Hartz-IV-Gesetze verteidigt."
Körpers Scheitern ist nach Meinung der LINKEN  auch auf das überzeugende Erststimmen-Ergebnis für den linken Direktkandidaten Wolfgang Kleudgen zurückzuführen.

stellvertretender Vorsitzender
Partei DIE LINKE. Kreisverband Birkenfeld
Rainer Böß
Hauptstrasse 13
55767 Schwollen
Tel.: 06787 988 256
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Web:  Tanja-Krauth.de.vu
Web:  LINKE-KV-Birkenfeld.de

GRÜNE JUGEND Hamburg wählt neuen Landesvorstand

Sonntag, 29 September 2013 17:55 Publiziert in Hamburg

(BPP) Auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung hat die GRÜNE JUGEND Hamburg einen neuen Landesvorstand gewählt. Janina Abts (17) wurde als Sprecherin in ihrem Amt bestätigt. Neuer Sprecher ist Maximilian Bierbaum (21), der zuvor das Amt des politischen Geschäftsführers inne hatte. Neu im Landesvorstand sind Anton Eplinius (17), der das Amt des Schatzmeisters übernimmt; der neue politische Geschäftsführer Fabian Rombach (22) sowie die Beisitzerinnen Lisa Jasmin Jung (19) und Zoey Prigge (18).

Dazu erklärt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:
"Ich freue mich auf eine weiteres Jahr interessante Arbeit und möchte, dass wir es auch weiterhin schaffen junge, grüne und stachlige Inhalte in unsere Stadt zu tragen. Besonders in Hinsicht auf die Europa- und Bezirkswahlen nächstes Jahr sollten wir mit viel Engagement und Einfallsreichtum einen weiteren tollen GRÜNE JUGEND Wahlkampf auf die Beine stellen!"

Maximilian Bierbaum, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, ergänzt:
"Besonders für unsere junge Generation ist eine Politik wichtig, die die Umwelt schützt und nachhaltige Entscheidungen trifft; die soziale Gerechtigkeit schafft und die Weichen stellt für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft. Für diese Anliegen möchten wir eine starke Stimme sein."

Maximilian Bierbaum
Landessprecher
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GRÜNE JUGEND Hamburg
Burchardstr. 21
20095 Hamburg
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homepage: www.gruenejugendhamburg.de

(BPP) Zum Tod des CSU-Politikers Dr. Erich Schosser, der der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag von 1966 bis 1994 angehörte, erklärte CSU-Fraktionsvorsitzende Christa Stewens:

„Mit Dr. Erich Schosser verliert die CSU einen Politiker, der in hervorragender Weise vorgelebt hat, dass Politik in erster Linie Gestaltungsauftrag und Dienst an der Gesellschaft ist. Sein Engagement für seine inhaltlichen Anliegen war vorbildlich. In der CSU-Landtagsfraktion war er in kulturellen Fragen eine Instanz. Untrennbar ist und bleibt Erich Schosser mit dem Denkmalschutz verbunden, dem er seine ganze Leidenschaft widmete. Das vor vier Jahrzehnten beschlossene Denkmalschutzgesetz ist sein persönlicher Verdienst. Er war im allerbesten Sinne des Wortes ein Konservativer. Sein Handeln war geleitet von der Maxime, dass eine Kulturnation nur dann eine Zukunft haben kann, wenn sie sich auch ihrer Vergangenheit bewusst ist und die Kulturgüter achtet. Dieses Vermächtnis Erich Schossers und das Andenken an ihn werden wir in der CSU-Landtagsfraktion bewahren. Seinen Angehörigen sprechen wir unser Mitgefühl aus.“

Pressekontakt:

Franz Stangl
Pressesprecher
Telefon: 089/4126-2496
Telefax: 089/4126-69496
E-Mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Simon Rehak
Stellv. Pressesprecher
Telefon: 089/4126-2489
Telefax: 089/4126-69489
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