Redaktion

Redaktion

Die Redaktion bzw. der Seiteninhaber distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen veröffentlichten Video- & Presse-Meldungen und den Ton-, Bild- & Logo-Rechten. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion bzw. der Seitenbetreiber.

Webseite-URL:

(BPP) Zu den Querelen in der Nord-SPD und den neuesten Erkenntnissen im Kieler Steuer-Deal erklärt der Landesvorsitzende der JUNGEN UNION Schleswig-Holstein und stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Schleswig-Holstein, Frederik Heinz:

"Die Oberbürgermeisterin hat nun schriftlich, was sie sich Wochen lang selbst nicht eingestehen wollte. Der von ihr erlassene Eilentscheid im Kieler Steuer-Deal ist rechtswidrig! Frau Gaschke scheint als Quereinsteigerin in die Politik an ihre Grenzen gekommen zu sein. Man kann das Rathaus einer Stadt eben nicht so wie einen AStA an der Uni führen. Es liegt nun ganz klar in der Verantwortung von Frau Gaschke, weiteren Schäden von der Landeshauptstadt Kiel abzuwenden und die eigenen politischen Konsequenzen aus ihrem Fehlverhalten und ihrem Umgang damit zu ziehen!"

Zu den Vorwürfen Gaschkes, es handle sich hierbei um eine Intrige und eine gesteuerte Aktion von Ministerpräsident Albig und SPD-Landes- und Fraktionschef Stegner, erklärte Heinz weiter:

"Die Vorwürfe Gaschkes sind massiv. Der Ministerpräsident muss hier umgehend und transparent aufklären und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe ausräumen." Es sei dabei auch die Rolle Stegners zu durchleuchten. Albig könne immerhin darauf verweisen, als Oberbürgermeister selbst mit dem Fall betraut gewesen zu sein. "Sollte sich herausstellen, dass auch Ralf Stegner umfänglich über den Fall informiert war, stellt sich die Frage, woher er das wusste, wenn nicht aus der Prüfung der Kommunalaufsicht", so Heinz weiter.

Frederik Heinz
Landesvorsitzender
 
Nicolas Sölter
Pressesprecher
 
JUNGE UNION Schleswig-Holstein
Landesgeschäftsstelle
Sophienblatt 44-46
24114 KIEL
Fon: 0431 66099-35
Fax: 0431 66099-66
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.jush.de

(BPP) Im Rahmen der landesweiten Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ besuchte Staatssekretär Uwe Hüser heute die Stadtwerke Speyer und spazierte gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer Wolfgang Bühring und Oberbürgermeister Hansjörg Eger auf den nahe gelegenen „Sonnenberg“, auf dem eine Photovoltaikanlage mit rund 4.000 Quadratmeter Modulfläche installiert ist.

Hüser führte aus, dass das große Zukunftsthema Energiewende das gemeinschaftliche Engagement vieler unterschiedlicher Akteure, insbesondere auch der Kommunen, brauche. Dass viele Städte, Kreise, Verbandsgemeinden und Gemeinden sich inzwischen bemühen, beispielsweise Klimakommune oder 100-Prozent-Plus-Erneuerbar zu werden, zeigt, dass viele Kommunen in Rheinland-Pfalz heute schon die Energiewende konkret umsetzen. „Die Stadt Speyer und ihre Stadtwerke sind seit langem Motor der Energiewende im Land und tragen damit erheblich zum Klimaschutz bei. Ein Erfolgsfaktor für die gelungene Umsetzung der Energiewende vor Ort war sicher auch die Einbindung verschiedener lokaler Akteure in die Formulierung des integrierten Klimaschutzkonzepts. Ich wünsche mir, dass das noch viele Nachahmer findet“, so Hüser.

Aus einer Kombination von vor Ort entstehendem Klär- und Deponiegas wird in der Kläranlage der Stadtwerke Speyer Strom und Wärme aus regenerativen Quellen erzeugt, so dass beispielsweise der Strombedarf der Anlage zu rund 90 Prozent aus eigener Erzeugung gedeckt werden kann. Auf der im Jahr 2000 stillgelegten Hausmülldeponie (heute: „Sonnenberg“) ist eine Photovoltaikanlage errichtet worden, deren Stromerzeugung ausreicht, um den jährlichen Bedarf von 132 Einfamilienhäusern zu decken. Beide Projekte sparen zusammen jährlich über 1.100 Tonnen klimaschädliches CO2 ein.

An der ersten Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ beteiligen sich Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Schulen, Unternehmen, Verbände und wissenschaftliche Einrichtungen mit über 120 Veranstaltungen und Projekten. Die landesweite Aktionswoche läuft vom 25.September 2013 bis 2.Oktober 2013.

Für einen stets aktuellen Überblick zur Energiewende steht eine online-Veranstaltungssuche bereit unter www.rlp-vollerenergie.de.

Ruth Boekle
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Tel. 06131/16-2549

(BPP) "Offenbar scheint es für CDU- und SPD-Vertreter in der Landesregierung und im Landesparlament 'normal' zu sein, dass Amtsinhaber zu ihren gesetzlich festgelegten Gehältern noch beachtliche Zusatzeinkommen einstreichen", stellt Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, fest.

Laut Gesetz dürfe pauschaliert rund ein Monatseinkommen aus Aufsichtsratsvergütungen, die oft auch aus öffentlichen Kassen gespeist werden, behalten werden und für fünf Regierungsmitglieder seien 1734,57 Euro monatliche Gehaltsaufbesserung scheinbar "normal". Dies betreffe Ministerpräsidentin Lieberknecht, Minister Reinholz (CDU), Carius (CDU), Taubert (SPD) und Matschie (SPD).
"Aller Haarspalterei zum Trotz ist eben legal nicht zwingend legitim", erneuert der LINKEN-Fraktionschef seine Kritik. Auch wenn diese Art der Doppelbezüge mit dem Kunstgriff 'Amtsbezüge versus Entschädigung' gerechtfertigt werden sollen, so seien es doch Einkommen aus öffentlicher Kasse.
"Bei jedem Hartz-IV-Bezieher wird aufgerechnet, aber bei Ministern nicht? Wie sollen das Bürger verstehen? Nachfragen werden mit der Behauptung abgespeist, dass die Abgeordneten-Vergütung kein Einkommen aus öffentlichem Dienst sei und deshalb die Minister sie behalten dürften. Der gesunde Menschenverstand würde reichen, um zu verstehen, dass das Ministeramt doch das Spitzenamt im öffentlichen Dienst ist und dessen Vergütung nur eine öffentliche Vergütung sein kann", unterstreicht Ramelow.

Wenn das der Thüringer Regierung aber nicht klar zu sein scheint, dann müsse der Landtag eingreifen, fordert der LINKE-Fraktionschef. Die Abgeordneten-Vergütung stamme aus demselben Haushalt, vom selben Steuerzahler, aus dem und von dem die Minister entlohnt werden. Wenn eine Gehaltserhöhung gewollt wäre, dann müsste das Ministergehalt im Gesetz neu geregelt werden. "Dieses Ansinnen müssten aber CDU und SPD den Bürgern selbst erklären, wenn man gleichzeitig den Haushalt immer weiter kürzt, Gemeinden und Landkreise unter Zwangsverwaltung geraten und laut die Behauptung vom 'Sparen und Gestalten' posaunt wird", sagt Ramelow und kündigt an, dass seine Fraktion im Landtag weiter Druck machen wird. "Wir fordern, dass ganz klar geregelt wird, dass Mehrfachbezüge von Amtsinhabern aus öffentlichen Kassen endlich glaubhaft und wirksam unterbunden werden. Ich bin über das Abstimmverhalten von CDU und SPD im Landtag gespannt", so Bodo Ramelow abschließend.

Diana Glöckner
Pressesprecherin
Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag
Jürgen-Fuchs-Straße 1
99096 Erfurt
Tel.:   0361-377 22 93
Mail:   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.die-linke-thl.de

(BPP) In Anwesenheit von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat heute der Pharmahersteller IDT Biologika in Dessau-Roßlau das 20-jährige Jubiläum seiner erfolgreichen Privatisierung gefeiert. Zugleich wurde eine neue Fertigungshalle eingeweiht. Insgesamt 85 Mio. € hat das Unternehmen dafür investiert und 160 neue Arbeitsplätze geschaffen. Eine erneute Erweiterung ist bereits geplant. Haseloff betonte in seinem Grußwort: „Das Traditionsunternehmen IDT hat vor 20 Jahren den Sprung in die Marktwirtschaft bestens gemeistert. Es ist nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber in der Region, sondern zeichnet sich durch eine hohe Innovationskraft aus. Solche Unternehmen sind der Motor für die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land.“

Der Ministerpräsident zog zudem eine positive Bilanz der Entwicklung der Pharmabranche in Sachsen-Anhalt. Die Zahl der Beschäftigten sei in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Mehr als 4.100 Menschen arbeiteten derzeit in Unternehmen der Branche (Firmen mit mehr als 50 Beschäftigten). Die Exportquote sei inzwischen auf 44 % gestiegen

Hintergrund IDT

Das ehemalige Impfstoffwerk Dessau-Tornau war 1993 von der Klocke-Gruppe übernommen worden. Inzwischen arbeiten bei dem Unternehmen aus Dessau-Roßlau wieder rund 1.100 Beschäftigte. Der Jahresumsatz liegt bei ca. 125 Mio. € (Unternehmensangaben). Hauptgeschäftsfelder sind Humanimpfstoffe, Pharmazeutika sowie Medizinprodukte aus dem Bereich Tiergesundheit.
 
Knut Wachsmann
Referatsleiter Pressearbeit, Reden
Staatskanzlei Sachsen-Anhalt
Hegelstrasse 42
39104 Magdeburg
Tel. : +49 391 567 6516
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(BPP) Lemke betonte die Zusammenhang zwischen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit: „Innovative Produkte und Dienstleistungen sind Voraussetzung für Erfolg im weltweiten Wettbewerb der Unternehmen. Der regelmäßige Austausch mit der Fahrzeugindustrie ist für mich Voraussetzung, um die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass unsere Unternehmen am Weltmarkt erfolgreich sein können. Wir werden die Unternehmen hierbei weiterhin zusammen mit der neuen Fahrzeug-Initiative unterstützen.“

Die Vorsitzende der Initiative, Annette Dräbing bedankte sich bei der Ministerin für das Angebot eines regelmäßigen Dialogs. Als Mitglied der Geschäftsleitung der Weberit Gruppe in Oberlahr im Westerwald sieht sie gute Chancen im Verbund der mittelständischen Unternehmen: „Die enge Zusammenarbeit in einem Netzwerk bietet den mittelständischen Unternehmen neue Chancen im weltweiten Wettbewerb, diese wollen wir in der neuen Initiative angehen“, so Dräbing.

Zielsetzung des neuen Branchennetzwerks, das im Juli dieses Jahres gegründet wurde, ist es die Zukunftsfähigkeit der beteiligten Unternehmen durch Initiativen, Veranstaltung und die Vernetzung zu stärken.

Die Fahrzeugindustrie in Rheinland-Pfalz ist mit mehr als 200 Betrieben und 65.000 Beschäftigen die größte Industriebranche neben der Chemie. Sie ist durch mittelständische Zulieferbetriebe geprägt, die zusammengenommen fast alle Teile herstellen, die ein modernes Auto benötigt.

Ruth Boekle
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Tel. 06131/16-2550

(BPP) "Nach den ausführlichen und umfassenden Beratungen zum Urteil des Landesverfassungsgerichts im CDU-Landesvorstand am vergangenen Montag nehme ich die Resolution des Schleswig-Holstein-Rates der Jungen Union mit großer Enttäuschung zur Kenntnis. So wie es in einem Rechtsstaat möglich ist, Wahlergebnisse gerichtlich prüfen zu lassen, so gehört es auch dazu, dass Gerichtsurteile im Sinne von Rechtsfrieden und Rechtssicherheit angenommen werden.

Als Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein distanziere ich mich vom Beschluss der Jungen Union. Für die CDU Schleswig-Holstein gilt für die Auseinandersetzung mit dem SSW nach wie vor der Beschluss des Landesausschusses vom 27. August 2012 sowie die von mir in meinem Schreiben an den Landesvorsitzenden Flemming Meyer präzisierten Auffassungen."

Katrin Albrecht
Pressesprecherin
Sophienblatt 44-46
24103 Kiel
Tel.: 0431-66099-28
Fax: 0431-66099-88
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(BPP) Wirtschaftssenator Martin Günthner und Werder Bremen Geschäftsführer Klaus Filbry sind sich einig. Dienstleister, die im Auftrag der Bremer Weser Stadion GmbH tätig sind, sollten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemäß den Vorgaben des Bremer Mindestlohngesetzes entlohnen, auch wenn es dazu keine juristische Verpflichtung gibt. Wirtschaftssenator Martin Günthner und Geschäftsführer Klaus Filbry: "Um dies zu erreichen, sind wir bereits auf den für die BWS tätigen Caterer zugegangen, um mit ihm über eine mögliche Veränderung des Entlohnungssystems zu sprechen. Ziel ist es, zur nächsten Saison auf einen Stundensatz von 8,50 Euro zu kommen."

Das Mindestlohngesetz gilt für öffentliche Unternehmen der Freien Hansestadt Bremen sowie der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven, wenn die Stadt über 50% der Anteile an einem Unternehmen hält. Demnach unterliegt die Bremer Weser-Stadion GmbH (BWS) nicht der Mindestlohnpflicht. Gleichwohl achtet die BWS seit Einführung des bremischen Mindestlohngesetzes bei der Vergabe von Dienstleistungen mit Erfolg darauf, dass die Mitarbeiter dieser Firmen nach Mindestlohnrichtlinien entlohnt werden. Die Vereinbarung mit dem Cateringdienstleister Eurest Sports & Food wurde vor Inkrafttreten des Gesetzes im Jahr 2010 geschlossen. Auch bei Eurest, das unter anderem bei den Heimspielen die Kioske und die VIP-Bereiche bewirtschaftet, erreichen bereits jetzt viele Mitarbeiter Stundensätze über der Mindestlohngrenze. Der Grundstundenlohn von 7 bis 10 € kann durch ein Bonussystem als Anreiz für Leistung und Zuverlässigkeit gesteigert werden.

Verantwortlich: Hermann Kleen - Sprecher des Senats - Tel. (0421) 361 2396 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Holger Bruns - Tel. +49 421 361 8748 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Redaktion: Gabriele Brünings - Tel. (0421) 361 4102 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und
Peter Lohmann - Tel. (0421) 361 2193 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mailkontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
28195 Bremen - Rathaus, Am Markt 21

(BPP) Am 28. September wird bundesweit gegen steigende Mieten und Mieterverdrängung demonstriert werden. Die Düsseldorfer Demonstration beginnt um 15:00 Uhr auf dem Fürstenbergplatz.

"DIE LINKE. NRW unterstützen diese Proteste. Wir fordern bezahlbare Mieten und mehr sozialen Wohnungsbau." stellt Dr. Günter Bell, stellvertretender Sprecher LINKE. NRW, klar.

DIE LINKE. NRW wirbt für eine Alternative zum profitorientierten Wohnungsmarkt. Sie will kommunale Wohnungsunternehmen und andere dem Gemeinwohl verpflichtete Wohnungsunternehmen fördern.
"Die Mieten in herkömmliche Sozialwohnung sind nur für wenige Jahre begrenzt. Wir wollen Wohnungen, die dauerhaft sozialgebunden sind. Das lässt sich über den privaten Wohnungsmarkt nicht gewährleisten." erläutert Bell die Position der LINKEN. NRW.

DIE LINKE. NRW kritisiert NRW-Bauminister Michael Groschek (SPD). "Die Landesregierung wird ihre Wohnraumfördermittel nicht los, weil die Investoren sich mit Luxuswohnungen eine goldene Nase verdienen. Die Landesregierung hat hierauf nur marktkonforme Antworten. Die Erhöhung der Bewilligungsmiete war ein Fehler. In der Folge können sich viele arme Haushalte keine Sozialwohnungen mehr leisten."

Die Landesregierung soll sicherstellen, dass öffentlich geförderte Wohnungen auch den Beziehern von Transferleistungen zugänglich sind – so die Forderung der LINKEN. NRW

Irina Neszeri
DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen
Bereich Kommunikation & Vorstandsreferat
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
0234 - 417 479 16
www.dielinke-nrw.de

(BPP) Nun ist 41,5 % von „mehr als Hälfte“ ziemlich weit entfernt, weiter jedenfalls als 5 Sitze, wenn man sich vor Augen hält, dass der Bundestag 630 Abgeordnete hat. Bei der Landtagswahl in Bayern eine Woche zuvor gab es ein ähnliches Phänomen, wenn es aufgrund des Ergebnisses vielleicht nicht so auffällig war.

Von Harold Amann, stellvertretender Kreisvorsitzender der Bayernpartei Ebersberg.

Jeder siebte Wähler bleibt unberücksichtigt

Die Auflösung dieses Widerspruches ist bekanntlich die Fünf-Prozent-Hürde, die das Wahlrecht vorsieht. Stimmen für Parteien, die weniger als 5% der Stimmen erhalten, fallen bei der Mandatsvergabe unter den Tisch. Im Extremfall kann dies bedeuten, dass eine einzige Stimme darüber entscheidet, ob mehrere hunderttausend Stimmen im Parlament eine entsprechende Abbildung finden oder schlicht wertlos werden.

Bei der Bundestagswahl fanden übrigen 15,7 % der abgegebenen Stimmen keine Berücksichtigung, bei der bayerischen Landtagswahl waren es 14,1 %. Bemängelt man diesen Umstand, wird einem entgegengehalten, die Fünf-Prozent-Hürde sei leider, leider notwendig, um eine stabile Regierung zu haben und um eine reibungslose parlamentarische Arbeit zu gewährleiten. Aber stimmt das so?

Direktwahl würde Probleme lösen

Eine stabile Regierung ließe sich einfach dadurch gewährleisten, dass der Bundeskanzler bzw. der Ministerpräsident direkt durch das Volk gewählt werden. Er hätte damit eine eigene demokratische Legitimation. Außerdem würde es der Gewaltenteilung gut tun. Die Bayernpartei fordert die Direktwahl des Ministerpräsidenten seit Jahren. Und ist reibungslose parlamentarische Arbeit wirklich ein Wert an sich? Liegen nicht die wahren Gründe vielmehr darin, dass die „Etablierten“ den parlamentarischen Betrieb gerne als „geschlossene Gesellschaft“ betrachten? Den Sitz im Bundestag/Landtag als verdiente Belohnung des braven Parteisoldaten sehen?

Durch die großzügigen Diäten und die daraus errechneten – formal freiwilligen – Mandatsträgerabgaben sichern sich die Parlamentsparteien schöne Zusatzeinnahmen. Der Wegfall jedes einzelnen Sitzes tut hier natürlich weh. Was würde man eigentlich gewinnen, wenn die Fünf-Prozent-Hürde fällt:

- Das Parlament wäre viel eher ein echter Spiegel der Gesellschaft mit all ihren Strömungen und auch Konflikten.
- Die „Etablierten“ müssten gegenüber der Bevölkerung eine viel größere Überzeugungsarbeit leisten, da das Argument „die kommen eh‘ nicht rein“ wegfiele.
- Der Wähler wäre nicht gezwungen, taktisch oder das kleinere Übel zu wählen.
- Jede abgegebene Stimme ist dann tatsächlich gleich viel wert.

Vertrauen in den Souverän statt Sperrklausel

Die Bayernpartei fordert daher die Abschaffung der Fünf-Prozent-Hürde. Auch eine Zwei-, Drei- oder Vier-Prozent-Hürde wäre rein willkürlich; warum keine Pi-Hürde mit 3,14159…%?

Abschließend noch zum Totschlagargument „Erfahrungen aus der Weimarer Republik“: Dass die damalige Demokratie gescheitert ist, lag nachweislich nicht am Fehlen einer Prozenthürde. In Finnland oder Portugal existiert keine solche Sperrklausel und von totalitären Tendenzen in diesen Ländern ist nichts bekannt. Und sollten die politischen Parteien dem Souverän, dem Volk hier nicht einfach vertrauen? Aber vielleicht sind derartige Bekundungen vor Wahlen wirklich nur Folklore.

Bayernpartei e. V.
Baumkirchner Str. 20
81673 München
Tel.: 089/4524427-00
Fax: 089/4524427-70

(BPP) „Alkoholkonsum während der Schwangerschaft kann zu einer erheblichen Schädigung des Kindes führen und seine gesamte Entwicklung lebenslang beeinträchtigen. Selbst kleinste Trinkmengen sind risikoreich. Deshalb muss der absolute Alkoholverzicht während der Schwangerschaft eine Selbstverständlichkeit werden.“ Darauf wies Gesundheitsminister Alexander Schweitzer anlässlich der 15. FASD-Fachtagung „Wenn Liebe allein nicht reicht“ hin, die der Minister heute in Ludwigshafen eröffnete. Die zweitägige Fachtagung wendet sich an Fachkräfte aus Medizin, Psychologie und Pädagogik sowie an Eltern von Kindern und Jugendlichen mit vorgeburtlichen Schädigungen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft (FASD). Veranstalter ist der FASD Deutschland e. V.

Unter dem Begriff FASD, der Fetalen Alkoholspektrumstörung, wird die gesamte Bandbreite der vorgeburtlichen Alkoholschädigungen zusammengefasst. „Jährlich werden in Deutschland rund 2.200 Kinder mit einem fetalen Alkoholsyndrom geboren“, sagte Schweitzer. Die nach der Geburt diagnostizierten Schädigungen, die durch Alkoholkonsum der Schwangeren verursacht wurden, reichen von Fehlbildungen, Wachstumsstörungen und Herzfehlern bis hin zu erheblichen geistigen und emotionalen Einschränkungen. „Darüber hinaus kommen in Deutschland jährlich mehr als 4.500 Kinder mit einem eingeschränkten FAS zur Welt, deren Erkrankung häufig nicht erkannt oder meist erst im Verlauf der Kindheit diagnostiziert wird“, so der Minister weiter. Diese Schädigungen äußern sich in intellektuellen und motorischen Fehlentwicklungen und Entwicklungsverzögerungen.

Nach Ansicht Schweitzers sind auch die werdenden Väter gefordert, ihre Partnerin beim Alkoholverzicht zu unterstützen, denn sind erst einmal Schädigungen durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft eingetreten, können sie auch durch spätere Therapien nicht geheilt werden. „Viele Kinder und Jugendliche mit FAS sind ihr Leben lang auf fremde Hilfe oder Fürsorge angewiesen. Zudem haben sie ein größeres Risiko in ihrem späteren Leben selbst suchtkrank zu werden“, betonte der Minister und räumte zugleich mit der Mär auf, das es gefahrlose alkoholische Getränke gäbe. „Es gibt keine alkoholischen Getränke, die harmloser sind als andere. Daher empfehlen Ärzte und Experten den vollständigen Verzicht auf alkoholische Getränke während der Schwangerschaft und der Stillzeit.“

Auf einen Alkoholverzicht in der Schwangerschaft zielt auch die aus Landesmitteln geförderte Kampagne ‚Mach dir nix vor!‘, die vom Büro für Suchtprävention der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz im Auftrag des Ministeriums umgesetzte wurde. „Die Kampagne wirbt für Punktnüchternheit, also den Verzicht auf Alkohol in bestimmten Lebenssituationen, wie im Straßenverkehr oder am Arbeitsplatz“, so Schweitzer. „Alkoholfrei schwanger“ sei ein wichtiger Baustein der Kampagne, mit dem unter anderem eine Online-Fortbildung für Fachkräfte angeboten wird, die im beruflichen Alltag mit schwangeren oder stillenden Frauen zu tun haben. Weitere Informationen dazu unter www.lzg-rlp.de.

Annelie Zimmer
Pressereferat
MINISTERIUM FÜR SOZIALES, ARBEIT, GESUNDHEIT
UND DEMOGRAFIE RHEINLAND-PFALZ
Bauhofstraße 9
55116 Mainz
Telefon 06131 16-2401
Telefax 06131 1617-2401
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.msagd.rlp.de