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AfD bekräftigt restriktive Aufnahmepolitik

Dienstag, 08 Oktober 2013 17:16 Publiziert in Berlin

(BPP) Die Sprecher der Alternative für Deutschland, Konrad Adam, Bernd Lucke und Frauke Petry betonen, dass es in der Parteiführung völlige Übereinstimmung über die jüngst verhängte restriktive Aufnahmepolitik gebe. „Unsere Zielgruppe sind Nichtwähler und die Wähler der etablierten Parteien“, betonte Bernd Lucke. „Frühere Mitglieder von Kleinparteien an den politischen Rändern oder mit sektiererischen Ansichten sind uns nicht willkommen.“

Lucke verwies darauf, dass Mitgliedsanträge von früheren Mitgliedern extremistischer Parteien schon aufgrund von satzungsrechtlichen Bestimmungen der AfD grundsätzlich abgelehnt würden. „Da die derzeit in Auflösung begriffene Partei „Die Freiheit“ aber erst seit April 2013 von deutschen Sicherheitsorganen als extremistisch eingestuft wird, haben wir jetzt präzisiert, dass auch bei Antragstellern, die „Die Freiheit“ bereits vor diesem Zeitpunkt verlassen haben, im Regelfall von einer Aufnahme abgesehen werden sollte. Ausnahmen sollte es nur in gut begründeten Ausnahmefällen und mit Zustimmung des zuständigen Landesvorstands geben.“

Alle drei Sprecher bekräftigten, dass die Alternative für Deutschland sich seit ihrer Gründung konsequent gegen den politischen Extremismus abgegrenzt habe und keine Mitglieder mit ausländerfeindlichen, antisemitischen, rassistischen oder islamfeindlichen Ansichten dulde.

Pressekontakt:
Alternative für Deutschland
Dagmar Metzger
+49-89-35775790
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(BPP) Erwachsenenbildung ist wichtiger denn je – zu dieser Einschätzung kommt Günther Felbinger, bildungspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, angesichts der Ergebnisse des ersten Pisa-Tests für Erwachsene. Demnach rechnet jeder fünfte Deutsche nur auf Grundschulniveau. Auch beim Lesen landeten die deutschen Teilnehmer im Ergebnis knapp unter dem internationalen Durchschnitt. Das sind nach Felbingers Ansicht alarmierende Ergebnisse. Erwachsenenbildung sei heute mehr denn je ein unverzichtbarer Bestandteil des lebenslangen Lernens.

Die FREIEN WÄHLER haben bereits in der zurückliegenden Legislaturperiode einen Gesetzentwurf eingebracht, der das bestehende Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung von 1974 modernisieren und auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts  anpassen sollte. Zum einen hatten die FREIEN WÄHLER im Rahmen der Haushaltsverhandlungen eine bessere finanzielle Ausstattung gefordert. Zum anderen sollte ein Rahmen geschaffen werden, um Bildungsangebote bereitzustellen, die den Lebensumständen und den Bildungsbedürfnissen des Einzelnen sowie den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht werden. „Wir werden das wichtige Thema der Erwachsenenbildung auch zukünftig auf der politischen Agenda haben und für Verbesserungen in diesem Bereich kämpfen“, kündigt Felbinger an.

FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION
Dirk Oberjasper
Pressesprecher / Leiter der Pressestelle
Maximilianeum, Max-Planck-Str. 1
81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 4126 - 2941
Fax: +49 (0) 89 / 4126 - 1941
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SPD-Fraktion begrüßt Ausbau des Kreuzfahrtstandorts Hamburg

Dienstag, 08 Oktober 2013 23:29 Publiziert in Hamburg

(BPP) Die SPD-Fraktion hat am heutigen Dienstag mit großer Freude auf die Meldung reagiert, dass der Hamburger Hafen Basis der neuen AIDA Kreuzfahrtschiffe wird. "Das ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit im Kreuzfahrtbereich und eine gute Nachricht für den Tourismusstandort Hamburg", so SPD-Tourismusexpertin Dorothee Martin. "Hamburg steht kurz davor, Deutschlands Kreuzfahrthauptstadt zu werden."
 
Ein dritter Kreuzfahrtterminal am Kronprinzkai ist in Arbeit und ab 2015 wird die Energieversorgung der Schiffe durch Landstrom ermöglicht. Damit wird das Wachstum auch nachhaltig und ökologisch verträglich vorangetrieben. Martin: "Hamburg ist auf einem hervorragenden Weg beim Kreuzfahrttourismus. Unsere zukunftsfähigen Infrastrukturmaßnahmen werden durch Meldungen wie die heutige bestätigt. Ziel beim Kreuzfahrttourismus wird weiterhin sein, Hamburg und ganz Norddeutschland als Destination zu stärken."

Claas Ricker
Pressesprecher
SPD-Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Telefon: (040) 4 28 31 - 1386
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http://www.spd-fraktion-hamburg.de

Giftmülldeponie geht uns alle an

Dienstag, 08 Oktober 2013 23:59 Publiziert in Schleswig-Holstein

(BPP) „Ich bin fassungslos“, erregt sich Bernd Schomaker (umweltpolitischer Sprecher der Bremerhavenfraktion und Kreisvorsitzender der FDP-Bremerhaven), über den im Sonntagsjournal erschienen Artikel zum Thema Giftmülldeponie.

„Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass die entscheidenden Personen des Magistrats keine Zeit haben oder nicht zuständig sind, für die berechtigten Sorgen der Bürger, die sich Gedanken um ihre Gesundheit und die Umwelt machen, weil auf der Deponie Grauer Wall Abfälle gelagert werden, die anderenorts nicht an der Luft gelagert werden dürfen. Sehr wahrscheinlich aus guten Grund“, vermutet Bernd Schomaker.

„Untersuchungen haben ergeben, dass Stäube, die selbst 800 Meter von der Deponie entfernt vorgefunden wurden, sehr vergleichbar sind mit den eingelagerten, nicht ungiftigen Stäuben, auf der Deponie. Diesem Umstand und den daraus berechtigten Sorgen der Anwohner nicht nachzugehen, weil keine Zeit für Gespräche da ist, oder man sich nicht kümmern darf, weil man als Umweltstadträtin nicht zuständig sei, ist für mich nicht akzeptabel und auch in keinster Weise nachvollziehbar“, so Bernd Schomaker.

Bremerhavenfraktion und FDP-Bremerhaven sind sich einige darüber, dass diese Mülldeponie nie zur Giftmülldeponie hätte erweitert werden dürfen und das Ablagern von Giftstoffen sofort gestoppt werden muss. Sie fordern den Magistrat auf, die Zuständigkeit für diese Problematik auf die Stadträtin für Umwelt zu übertragen. „Wozu wurde sonst die Position eines ehrenamtlichen Stadtrats für Umwelt geschaffen?“, fragt sich Bernd Schomaker.

Freie Demokratische Partei
Kreisverband Bremerhaven
Hafenstraße 1
27576 Bremerhaven
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Tel. 0471 413021
Fax 0471 414020

(BPP) Der baupolitische Sprecher der Bremerhavenfraktion und Kreisvorsitzende der FDP-Bremerhaven, Bernd Schomaker, erklärt: „Wir sprechen uns eindeutig gegen eine geplante Erhebung von Straßenausbaubeiträgen für die Grundstückseigentümer an der Rickmersstraße aus. Straßenausbaubeiträge erhitzen immer wieder die Gemüter, weil die Grundstückseigentümer durch die Stadt Bremerhaven zur Kasse gebeten werden, obwohl sie nicht für den maroden Zustand der Straßen vor ihren Gebäuden verantwortlich sind und durch die Erneuerung auch keinen besonderen Vorteil haben. In vielen Fällen wird der Vorteil, den die Grundstückseigentümer durch die Erneuerung der Straße haben, durch die Höhe der Beiträge gegenstandslos.“

Der Anstieg des  LKW-Verkehrs durch die Innenstadt und ein nach wie vor fehlendes gesamtstädtisches Verkehrskonzept haben mit dazu beigetragen, dass einen Großteil unsere Straßen ruiniert sind. Des Weiteren bleibt festzustellen, dass im Haushalt nicht genügend Mittel für den Straßenbau eingestellt wurden, um die maroden Straßen zeit- und fachgerecht zu sanieren. Schomaker erzürnt: „Da für Sanierungsmaßnahmen keine Fördergelder bereit gestellt werden, können die  Stadtplaner nur noch auf den „Kunstgriff“ zurückzugreifen und verkehrstechnische Verbesserungen  planen. Nur so ist es möglich, dass Fördermittel fließen und 75 Prozent der Baukosten durch das Land getragen werden. Ein unmögliches Verfahren, welches die Kosten – auch für die Grundstückseigentümer – unnötig in die Höhe treibt. Wir sollten in dieser Stadt ernsthaft darüber nachdenken — wie es auch schon andere Städte in Deutschland handhaben — auf Straßenausbaubeiträge zu verzichten bzw. im ersten Schritt eine Kappung der Beitragshöhe, entweder über eine Tiefenbegrenzung der Grundstücke oder der Festlegung einer maximalen Beitragshöhe, die einem nachvollziehbaren Verhältnis von Kosten zum Vorteil entspräche, herbeizuführen.“

Die ersten Bürgerreaktionen für die Ausbauplanung der Rickmersstraße zeigen auch auf, dass die Pläne gründlich überarbeitet werden müssen. Schon jetzt zeigt sich, dass die durch die Stadtplaner favorisierte Abbiegeregelung “Rechts rein, rechts raus“ nicht umsetzbar ist und gestrichen werden muss. Ebenso wird es unumgänglich sein größere Parkbuchten für den Lieferverkehr einzuplanen.

Freie Demokratische Partei
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(BPP) „Wohnungslose Menschen vor individueller Hilflosigkeit und einem Leben am Rande der Gesellschaft zu bewahren, zählt zu den wichtigsten sozialstaatlichen Aufgaben“, sagte Staatssekretär David Langner heute anlässlich eines Besuchs bei der Wohnungslosenhilfe der kreuznacher diakonie. Der Besuch in Bad Kreuznach diente dem Kennenlernen und dem Erfahrungsaustausch.

„Gerade in der beginnenden kalten Jahreszeit, wenn witterungsbedingt Erfrierungen und gesundheitliche Schädigungen drohen, wird Obdachlosigkeit öffentlich als Problem wahrgenommen. Tatsächlich handelt es sich aber um Menschen, die meist ganzjährig multiple Probleme haben. Sie benötigen nicht nur eine Unterkunft, sondern in der Regel auch professionelle Unterstützung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern“, so Staatssekretär Langner. Die kreuznacher diakonie übernehme  im System der Wohnungslosenhilfe in Rheinland-Pfalz eine wichtige und verantwortungsvolle Rolle. „Diakonisches Handeln richtet sich an Menschen in Notlagen. Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder bereits wohnungslos sind, bietet die kreuznacher diakonie sowohl ambulante als auch stationäre Hilfen an“, sagte Langner.

In Rheinland-Pfalz gibt es ein breit angelegtes Engagement in der Wohnungslosenhilfe. Das Land unterstützt den betroffenen Personenkreis zusammen mit den Kommunen und den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Das Land ist als überörtlicher Träger der Sozialhilfe zuständig für einen beträchtlichen Teil der Hilfen für Wohnungslose. Es handelt sich dabei um sogenannte Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten in stationärer oder teilstationärer Form (Resozialisierungseinrichtungen) oder ambulante Hilfen für umherziehende Wohnungslose mit häufig wechselnden Aufenthaltsorten oder Haftentlassene (Betreutes Wohnen).

Die Einrichtungen befinden sich in Trägerschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Es gibt in Rheinland-Pfalz 19 Resozialisierungseinrichtungen mit 433 Plätzen und 98 Wohngemeinschaftsplätze an 14 Standorten. Stationäre und teilstationäre Plätze dienen der Resozialisierung von Hilfesuchenden, die eine intensive Betreuung brauchen. Wohngemeinschaftsplätze sind grundsätzlich für Hilfeempfängerinnen und -empfänger vorgesehen, die über einen höheren Grad an Selbstständigkeit verfügen. Sie werden von Fachkräften wie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen oder Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern unterstützt. Die Kommunen als örtliche Träger der Sozialhilfe sind zuständig für ambulante Hilfen für wohnungslose Menschen, wie beispielsweise Beratungsstellen, Übernachtungsplätze, Tagesaufenthalte oder Streetworker.

Gabriele Reif
Pressereferat
MINISTERIUM FÜR SOZIALES, ARBEIT, GESUNDHEIT
UND DEMOGRAFIE RHEINLAND-PFALZ
Bauhofstraße 9
55116 Mainz
Telefon 06131 16-2362
Telefax 06131 1617-2362
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www.msagd.rlp.de

(BPP) Zur heutigen Vorstellung des sächsischen Umweltberichts erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Stephan Meyer:

„Die umweltpolitische Bilanz Sachsens im Jahr 23 nach der Wiedervereinigung kann sich durchaus sehen lassen. Im Freistaat Sachsen wurde umweltpolitisch viel erreicht, egal ob bei der Verbesserung der Qualität unserer natürlichen Gewässer durch eine fast flächendeckende moderne Abwasseraufbereitung, dem stark zurückgegangenen Waldsterben oder beim Artenschutz.

Die Herausforderungen der Zukunft dürften insbesondere beim Klimaschutz, einer besseren Energieeffizienz, dem Umgang mit der allgemeinen Ressourcenknappheit, der weiteren Eindämmung beim Flächenverbrauch und die Erhaltung der biologischen Vielfalt liegen.

Im Bereich des Klimaschutzes muss Sachsen weitere Anstrengungen auf Energieeinsparung und Energieeffizienz legen, um die Klimaziele zu erreichen. Die Umweltallianz Sachsen und der Gewerbeenergiepass sind bereits geeignete Instrumente, um vor allem die Unternehmen noch stärker für diesen Bereich zu sensibilisieren.

Auch die Zunahme extremer Wetterlagen wie Hochwasser und Dürreperioden stellt uns weiterhin vor große Herausforderungen. Deshalb müssen die Anpassungen etwa bei der Fruchtfolge in der Landwirtschaft oder dem Waldumbau jetzt erfolgen und nachhaltig sein. Gleiches gilt für den Hochwasserschutz. Gerade in diesen Bereichen hat der Freistaat in den vergangenen Jahren viel getan und ist auf einem guten Weg.

Trotz einzelner Erfolge, bereitet mir der Artenrückgang insbesondere bei einzelnen Bodenbrüterarten nach wie vor Sorge. Hier müssen wir noch geeignetere Maßnahmen ergreifen, um unsere biologischen Vielfalt zu erhalten.

Der ehrenamtliche Naturschutz leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Pflege unserer Kulturlandschaft und muss weiterhin unterstützt werden. Vor allem junge Menschen sollten noch stärker für dieses Thema sensibilisiert werden. Schulen und Kitas sind dazu aus meiner Sicht noch stärker einzubinden.“

Pressestelle der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages
Telefon: 0351/493-5611, Fax: 0351/45 10 31 56 11
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www.cdu-sachsen-fraktion.de

(BPP) Der Generalsekretär der Thüringer Union Dr. Mario Voigt sagte heute zu den Aussagen des Chefs des CDU-Arbeitnehmerflügels Karl-Josef Laumann zum Mindestlohn: „Das Lieberknecht-Modell zum Mindestlohn ist eine Steilvorlage für einen künftigen Koalitionsvertrag, weil es im Sinne der sozialen Marktwirtschaft ökonomische Vernunft und sozialen Ausgleich verbindet. Daher setzen wir uns dafür ein, dass das Lieberknecht-Modell in einen möglichen Koalitionsvertrag aufgenommen wird. Der dazugehörige Gesetzentwurf liegt als ausverhandelter und beschlussreifer Vorschlag im Bundesrat. Eine künftige Koalition aus Union und SPD könnte gleich zu Beginn ihrer Zusammenarbeit einen Meilenstein setzen. Auch unabhängig von der Regierungskonstellation ist der Vorschlag aus Thüringen sofort umsetzbar.“

Dr. Mario Voigt machte weiterhin deutlich: „Der Vorschlag der Ministerpräsidentin zum Mindestlohn bringt bislang Gegensätzliches zu einem fairen Kompromiss für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Deutschland zusammen. Einerseits wird die Position der Union gestärkt, weil die Tarifparteien über die Löhne bestimmen und nicht die Politik. Andererseits wird der Forderung der Sozialdemokraten Rechnung getragen, einen für ganz Deutschland verbindlichen Mindestlohn zu erreichen. Auch für den Freistaat ist  wichtig, dass nicht der Verlauf der Grenze zwischen Ost und West  für das Lohnniveau den Ausschlag geben.“

In Hinblick auf die Diskussion in der Union sagte der Generalsekretär: „Das Lieberknecht-Modell ist in der Union absolut vermittelbar, weil wir damit erreichen, dass in Deutschland weiterhin die Tarifautonomie als ein Kernelement der Sozialen Marktwirtschaft gilt. Mit diesem Vorschlag werden vor allem politische Mindestlöhne verhindert, die nur der Logik von Wahlkämpfen folgen würden und nicht der Logik von ökonomischen Sachverstand.“
 
Ihr Ansprechpartner:
Sebastian Lenk
CDU Thüringen
Friedrich-Ebert-Straße 63
99096 Erfurt
Tel: 0361/3449 221
Fax: 0361/3459 225
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Gesetzentwurf stellt Weichen für Nationalpark

Dienstag, 08 Oktober 2013 21:00 Publiziert in Baden-Württemberg

(BPP) Claus Schmiedel: „Der Nationalpark Schwarzwald ist ein Meilenstein für Naturschutz und Tourismus – und der Weg dorthin ein Exempel für gelungene Bürger- und Verbändebeteiligung“

Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt es, dass das grün-rote Kabinett mit der Verabschiedung des Gesetzentwurfs eine entscheidende Weiche für die Einrichtung eines National-parks Schwarzwald gestellt hat. „Der Nationalpark Schwarzwald ist ein Meilenstein für Naturschutz und Tourismus – und der Weg dorthin ein Exempel für gelungene Bürger- und Verbändebeteiligung“, erklärte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel.

Die vielen letzten Änderungen im Gesetzentwurf belegten sehr gut, wie stark die Region, die Gemeinden und die betroffenen Verbände eingebunden seien. „Es freut mich ganz besonders, dass einige Gemeinden Flächen mit einbringen und andere kleinere Gebietsänderungen durchsetzen konnten“, betonte Schmiedel.

Jetzt komme es vor allem darauf an, den Gesetzentwurf gründlich, aber auch zügig im Landtag zu beraten. Möglichst schon zum Jahresbeginn 2014 solle das Gesetz dann unter Dach und Fach sein. „Der Nationalpark Schwarzwald ist voll im Zeitplan. Schlüssige Konzeption und solide Finanzierung werden eine Erfolgsgeschichte für das ganze Land schreiben: Ende gut, alles gut“, sagte Schmiedel.

Martin Mendler, Pressesprecher
SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 12
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 2063-711
Telefax:  0711 2063-14711
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www.spd.landtag-bw.de

(BPP) Die neue Niedersächsische Landesregierung hat sich heute mit den Präsidenten und Hauptgeschäftsführern der Niedersächsischen Handwerkskammern zu einem ausführlichen Meinungsaustausch getroffen. Dabei standen die Themen Fachkräftesicherung, Energetische Gebäudesanierung und die Erhöhung der Energieeffizienz im Mittelpunkt des Gespräches. Weitere Themen waren das Mitwirken des Handwerks in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Bereich Elektromobilität sowie regionale Entwicklungskonzepte in der EU-Förderperiode 2014-2020.

Bei der Fachkräftesicherung waren sich Landesregierung und Handwerkskammern einig, dass die duale Ausbildung gestärkt werden muss. Ministerpräsident Stephan Weil: „Wir möchten, dass mehr junge Menschen nach ihrem Schulabschluss möglichst ohne Warteschleife eine duale Ausbildung beginnen. Das Übergangssystem könnte dann entsprechend zurückgeführt werden. Die dafür notwendige Ausbildungsreife sollen sie in der Schule erwerben, hier soll auch stärker als bislang Berufsorientierung geleistet werden. Im Rahmen des Bündnisses für Duale Berufsausbildung werden dazu auch unter Einbindung des Handwerks in den nächsten Monaten Vorschläge unterbreitet, wie die berufliche Bildung zukunftssicher gemacht und das Übergangssystems optimiert werden kann.“ Ministerpräsident Weil wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Förderung der überbetrieblichen Bildungsstätten als Teil der Dualen Ausbildung auch nach 2014 fortgesetzt wird, auch wenn eine Förderung aus EU-Mitteln künftig nicht mehr möglich sein wird.

Der Vorsitzende der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen, Präsident Rolf Schneider begrüßte das ausdrücklich: „Die duale Ausbildung ist ein Eckpfeiler der Leistungsfähigkeit des Handwerks. Wir unterstützen das Ziel der Landesregierung, mehr Jugendliche direkt in eine duale Ausbildung zu bringen. Die Fortsetzung der Förderung der überbetrieblichen Bildungsstätten ist ein Beleg dafür, dass das Handwerk und die duale Ausbildung weiter gestärkt werden sollen.“

Zum Thema energetische Gebäudesanierung waren sich alle Beteiligten einig, dass das bisherige KfW-Programm (Kreditanstalt für Wiederaufbau) nicht ausreicht und ein neues, ausgeweitetes Programm gut für das Klima, gut für das Handwerk und gut für Wohnungseigentümer sowie Mieter wäre. Fast 40 % der CO2-Emissionen in Deutschland entstehen im Gebäudebereich. Präsident Schneider betonte, wie wichtig es sei, die Förderung der energetischen Gebäudesanierung mit noch mehr Schwung auch auf Bundesebene anzukurbeln. Ministerpräsident Weil versprach, sich dafür bei der Bundesregierung einzusetzen.

Die Leistungsfähigkeit der dualen Ausbildung im Niedersächsischen Handwerk wurde auch dadurch unterstrichen, dass die beiden Niedersächsischen Preisträger der World Skills 2013, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger Björn Bohmfalk aus Großefehn und Maurer Sebastian Wichern aus Malstedt, an dem Gespräch teilgenommen haben. Beide haben eine duale Ausbildung im Handwerk abgeschlossen und sich zunächst auf Kammerebene als Leistungsbeste durchgesetzt. Mit ihrem Erfolg zeigen sie anderen jungen Menschen, wie sehr auch Auslandsaufenthalte und Zusatzqualifikationen die Attraktivität einer dualen Ausbildung im Handwerk erhöhen.

Presse- und Informationsstelle der
Niedersächsischen Landesregierung
Planckstraße 2
30169 Hannover
Tel: (0511) 120 69 47
Fax: (0511) 120 68 33
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