Gero Hocker: Zeit ist reif für rationale Klimapolitik – Umweltausschuss beschließt Expertenanhörung

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(BPP) Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Gero Hocker begrüßt, dass der Umweltausschuss heute Experten zum Klimaschutz eingeladen hat. „Es war eine Initiative der FDP-Fraktion, die Diskussion um den Klimaschutz auf eine rationale Grundlage stellen zu wollen. Alle Fraktionen haben heute Experten für eine Anhörung im Ausschuss benannt“, so der FDP-Umweltpolitiker. Es sei an der Zeit, Fakten und den Stand der Forschung kritisch zu würdigen. Wenn sich ein nahezu unumstößlicher Meinungsmainstream bildet, ist dies Hocker zufolge für Liberale stets ein Grund, diesen kritisch zu hinterfragen - umso mehr wenn die Folgen falscher Schlussfolgerungen so weitreichend sein können: Immerhin sind im Bundeshaushalt ganze zwei Milliarden Euro und im Landeshaushalt zusätzliche neun Millionen für Klimaschutz vorgesehen. „Dieses Geld fehlt bei den Straßen, Universitäten, Kindertagesstätten und Schulen und nicht zuletzt beim so wichtigen Thema Schuldenabbau in Niedersachsen und in Deutschland“, so Hocker.
 
„Ich freue mich, dass sich zahlreiche prominente und renommierte Wissenschaftler unter  den eingeladenen Experten befinden, wie etwa Prof. Karl-Friedrich Ewert von der Universität Paderborn oder Michael Limburg vom EIKE-Institut. „Das Bedürfnis nach nüchterner Analyse statt pauschaler Moralkeule ist groß. Das erlebe ich nahezu täglich in Gesprächen mit besorgten Menschen“, so der FDP-Politiker. Hocker: „Immer öfter fragen mich Menschen, ob es wirklich richtig ist, einen Politikbereich - die Klimapolitik - über alle anderen zu stellen, wenn gleichzeitig die Zahl derjenigen Experten, die Zweifel am menschlichen Einfluss auf den Klimawandel besitzen, zusehends größer wird. Ich nehme diese Sorgen sehr ernst.“

Mit dem Argument des Klimaschutzes würde mittlerweile versucht, dem Einzelnen vorzuschreiben, wie er zu leben, zu wohnen, sich zu ernähren und fortzubewegen hat. „Derart weitgehende Eingriffe in die Freiheit des Bürgers sind nicht gerechtfertigt. Der Absolutheitsanspruch mit dem gerade grüne Politiker Zweifler oder Andersdenkende diskriminieren, ist für mich schwer erträglich“, erklärt Hocker.

Steffen Dähne
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