Güler und Tenhumberg zum Rückgang der Kita-Kinder mit Zuwanderungsgeschichte: Gute Politik statt flotter Slogans

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Güler und Tenhumberg zum Rückgang der Kita-Kinder mit Zuwanderungsgeschichte: Gute Politik statt flotter Slogans Serap Güler - serap-gueler.de
(BPP) Zum Bericht der Landesregierung über den Rückgang der Kinder mit Zuwanderungsgeschichte in Kitas erklären die integrationspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Serap Güler, und der familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Bernhard Tenhumberg:
 
Güler: „Der Anteil der Kita-Kinder mit ausländischen Wurzeln ging zwischen 2012 und 2015 von 35,4 Prozent auf 32,9 Prozent zurück. Angesichts der Bedeutung von frühkindlicher Bildung für die Integration ist es schockierend, dass die Landesregierung weder Kenntnisse noch Erkenntnisinteresse für die Ursachen dieser negativen Entwicklung zeigt. Allein 2014 kamen 290.000 Personen aus dem Ausland zu uns, 182.000 wanderten ab. Das ist ein Zuwanderungsgewinn für Nordrhein-Westfalen von 108.000. Es verwundert, dass sich der Zuwanderungszugewinn der letzten Jahre, der auch junge Eltern mit kleinen Kindern umfasst, nicht in der Kita-Statistik wiederspiegelt.“
 
Tenhumberg: „Der Bericht offenbart auf erschreckende Weise: Ministerin Kampmann hat die Bedeutung des Themas nicht erkannt. „Kein Kind zurücklassen“ – was soll dieser Anspruch noch wert sein, wenn die Kinderarmut in Nordrhein-Westfalen steigt, unser Land Schlusslicht bei der Betreuungsquote ist und sich nun offensichtlich auch bei der Integration durch frühkindliche Bildung in der Abstiegszone befindet? Unsere Kinder brauchen gute Politik statt flotter Slogans.“

Quelle: cdu-nrw-fraktion.de

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