70 Jahre Israel / Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Landesregierung steht für gelebte Freundschaft mit Israel

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70 Jahre Israel / Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Landesregierung steht für gelebte Freundschaft mit Israel Malu Dreyer - media.rlp.de - Staatskanzlei - Elisa Biscotti
(BPP) „Meine Landesregierung steht für die gelebte Freundschaft mit Israel. Deshalb ist das 70-jährige Bestehen des Staates Israel ein willkommener Anlass für diesen Abendempfang“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Gemeinsam mit der israelischen Generalkonsulin Sandra Simovich hatte die Ministerpräsidentin Persönlichkeiten in die Staatliche Weinbaudomäne in Oppenheim eingeladen, die diese Partnerschaft in besonderer Weise mitgestalten. Um den Austausch lebendig zu halten sei es besonders wichtig, junge Menschen einzubinden. „Von Seiten der Landesregierung unterstützen wir deshalb sehr gerne die Weiterentwicklung von Bildungs- und Austauschprogrammen. Über den unmittelbaren, direkten Kontakt lässt sich am besten ein differenziertes Bild von Israel vermitteln“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Mit dem Jahrestag sei der Rückblick auf die Entstehungsgeschichte Israels verbunden, die Umstände und zahlreichen Widrigkeiten, die damit verbunden waren. Auch die Schwierigkeiten und existenziellen Anfeindungen, unter denen sich das Land bis heute entwickeln müsse, und dabei trotzdem Lebensmut, Lebensfreude und Modernität ausstrahle, seien im Blickunkt. „Wir wissen, dass Israel nicht nur ein demokratischer Staat ist, in dem knapp neun Millionen Menschen mit jüdischen oder arabischen Wurzeln leben. Wir wissen auch, dass Israel nun seit sieben Jahrzehnten ein konkreter gedanklicher Ort ist, der Zuflucht und Identifikation für alle Juden bietet“, betonte die Ministerpräsidentin. Vor diesem Hintergrund dürfe man nie müde werden zu wiederholen, dass die Existenz Israels ein Teil der deutschen Staatsraison sei.

Der Landesregierung sei es ein zentrales Anliegen, den Kontakt zu den Bürgern und Bürgerinnen jüdischen Glaubens gut zu gestalten und geeignete Strukturen für das Zusammenleben zu schaffen. Der neue Beauftragte für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen in Rheinland-Pfalz, Dieter Burgard, solle für sie als Ansprechpartner und als Bindeglied zwischen der Landesregierung und den jüdischen Gemeinden im Land fungieren.

Quelle: stk.rlp.de

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