Alexander Schweitzer spricht in SPD-Bundestagsfraktion – „AfD radikalisiert sich in Parlamenten“

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Alexander Schweitzer spricht in SPD-Bundestagsfraktion – „AfD radikalisiert sich in Parlamenten“ Alexander Schweitzer - SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz - A. Heimann
(BPP) Zu ihrer Klausursitzung hat die SPD-Bundestagsfraktion Alexander Schweitzer als Gastredner eingeladen. Im Berliner Reichstagsgebäude spricht der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionsvorsitzende über parlamentarische Erfahrungen im Umgang mit der AfD. Alexander Schweitzer erklärt dazu: „Verschiedentlich wird die These vertreten, dass sich die AfD mit dem Einzug in Parlamente anpasse und zu einer gewöhnlichen politischen Kraft mutiere. Meines Erachtens ist das Gegenteil der Fall: Wie etwa in Rheinland-Pfalz zu beobachten ist, radikalisiert sich die AfD zunehmend in den Parlamenten. Während AfD-Politiker vor Landtags-Einzug versucht hatten, ein traditionell konservatives Gesicht zu wahren, treten ihre radikalen Ansichten mittlerweile offen zutage. Der rheinland-pfälzische AfD-Fraktionsvorsitzende schreckt etwa nicht mehr vor offen rassistischen Bemerkungen zurück. Ein Grund für die Radikalisierung ist: Die AfD sucht die gezielte Konfrontation in den Parlamenten, um ihre Aktionen für die AfD-Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien zu verwenden und dort Stimmungen anzuheizen. Hierzu werden auch anerkannte Organisationen, Persönlichkeiten und Politiker öffentlich und bewusst diffamiert. Als SPD-Landtagsfraktion begegnen wir dem in einer sachlich klaren Auseinandersetzung und mit einer gewissen Gelassenheit; die gezielten Provokationen sollen ins Leere laufen.“
 
Quelle: SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.