Bätzing-Lichtenthäler: Luxemburg und Rheinland-Pfalz gemeinsam für Europa

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Bätzing-Lichtenthäler: Luxemburg und Rheinland-Pfalz gemeinsam für Europa Sabine Bätzing Lichtenthäler - msagd.rlp.de
(BPP) „Europa ist das, was wir daraus machen und Luxemburg und Rheinland-Pfalz sind in diesem Kontext echte Gestalter“, betonte Arbeits- und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei der Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftskonferenz, die heute in Luxemburg stattfand. „Nicht nur unsere Lage, auch unsere Anliegen und die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, sind ähnlich. Das macht eine enge Zusammenarbeit für beide Seiten so überaus sinn- und wertvoll“, so die Ministerin weiter.

Als Beispiele für die wichtige und effektive Zusammenarbeit nannte die Ministerin Erleichterungen für Grenzgänger in der Bildung, angefangen an Schulen, über Universitäten bis hin zum Beruf: „Wir haben im vergangenen Jahr eine Vereinbarung zur grenzüberschreitenden Berufsbildung unterzeichnet. Damit eröffnen wir vor allem für junge Menschen neue Bildungschancen und Berufsperspektiven und unterstützen die Unternehmen bei der Fachkräftesicherung. Alle Unterzeichner tragen so zur weiteren Integration des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes in der Großregion bei und leisten einen Beitrag zur Förderung der Attraktivität der dualen Ausbildung“, erklärte Bätzing-Lichtenthäler. Die grenzüberschreitende berufliche Mobilität in der Grenzregion trägt darüber hinaus auch zu einer dynamischen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Rheinland-Pfalz bei.  

Auch eine gute Zusammenarbeit bei der grenzüberschreitenden gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung ist der Ministerin ein Anliegen. So sieht beispielsweise der aktuelle rheinland-pfälzische Landeskrankenhausplan, der Ende letzten Jahres vorgestellt wurde, vor, dass die Menschen in der Großregion bei der stationären Versorgung auch auf ein grenzübergreifendes Leistungsangebot zurückgreifen können sollen.

„Um die pflegerische Versorgung in Luxemburg, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Frankreich, in der Wallonie und in Ostbelgien sicherzustellen, sind wir auf quantitativ ausreichende und qualitativ gut ausgebildete Pflegefachkräfte angewiesen. Wir müssen deshalb den Pflegearbeitsmarkt der Großregion gemeinsam gestalten. Wir brauchen auch in diesem Berufsfeld mehr gemeinsame Ausbildung“, erläuterte die Ministerin. Arbeitnehmer und Arbeitsuchende hätten auf diesem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt vor allem dann gute Chancen, wenn sie sich bereits in der Phase der Berufsausbildung mit den beruflichen Perspektiven in anderen Ländern auseinandersetzen, wenn sie schon in der Ausbildung Erfahrungen im Nachbarland sammeln und wenn sie über die notwendigen sprachlichen Kompetenzen verfügen.

Quelle: MINISTERIUM FÜR SOZIALES, ARBEIT, GESUNDHEIT UND DEMOGRAFIE RHEINLAND-PFALZ

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