Piraten fordern Einhaltung des Bürgerwillens in der Verbandsgemeinde Irrel

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(BPP) Die Piratenpartei Trier/Trier-Saarburg fordert die Landesregierung Rheinland-Pfalz auf, sich an das Ergebnis des am vergangen Sonntag durchgeführten Bürgerentscheids in der Verbandsgemeinde Irrel zu halten und von einer Zwangsfusion der Verbandsgemeinden Irrel und Neuerburg Abstand zu nehmen.

Dieses Votum müsse respektiert werden, meint auch der Parteivorsitzende des Kreisverbandes, Thomas Heinen: “Wir lehnen die Gebietsreform in ihrer aktuellen Form ab. Für uns Piraten steht gerade hier der Bürgerwille an oberster Stelle, denn schließlich sind es die Bürger, die in erster Linie davon betroffen sind. Dennoch sehen wir, dass in Rheinland-Pfalz zahlreiche Gemeinden zu klein sind, um künftig noch eigenständig eine angemessene Daseinsvorsorge für ihre Bürger gewährleisten zu können.” Die Piratenpartei befürworte deshalb freiwillige Kooperationen, die auch über Kreisgrenzen hinaus gehen könnten, um diese Leistungen sinnvoll aufrecht zu erhalten. “Dass diese notwendigen Reformen nur mit und nicht gegen die Bürger möglich sind, hat man eindrucksvoll am Beispiel der Bürgermeisterwahl in Thalfang gesehen, wo sich ein Außenseiter klar gegen die Etablierten durchsetzen konnte. Die Zeit ist reif für einen Wechsel in der Pol itik, auch auf dem Land!“, so der Vorsitzende Heinen abschließend.

Am 28. April waren 7480 stimmberechtigte Bürger der Verbandsgemeinde Irrel zum Entscheid über die anstehende Zwangsfusion mit der Verbandsgemeinde Neuerburg aufgerufen. Von den 3246 Abstimmenden, davon 3204 gültig, sprachen sich 2897 gegen die Fusion aus, das entspricht über 90 Prozent.

Thomas Heinen, 1. Vorsitzender KV Trier/Trier-Saarburg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.piraten-trier.de

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