Christian Baldauf: Abriss von Rotorblatt wird Thema im Ausschuss

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(BPP) „Über die Ursachen des Abrisses eines 60 Tonnen schweren Rotorblattes bei einem Windrad in Gerbach erwarten wir einen Bericht der Landesregierung im Ausschuss“, so heute der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf. Seine Fraktion werde einen entsprechenden Berichtsantrag stellen. Dabei gehe es insbesondere auch um mögliche Gefahren für die Bevölkerung und deren Ausschluss. Sicherheit sei ein entscheidendes Element für das Gelingen der Energiewende und eine wichtige Voraussetzung für ihre Akzeptanz durch die Bürgerinnen und Bürger.

„Gerade auch vor dem Hintergrund der massiven Zunahme der Zahl der Windräder im Land und der Ausbaupläne der rot-grünen Landesregierung müssen die sicherheitsrelevanten Fragen geklärt werden. Denn viele Windräder stehen in unmittelbarer Nähe zu Straßen und Autobahnen. Das wird noch zunehmen. Zum Glück ist bei den bisherigen Unfällen mit Windrädern niemand zu Schaden gekommen. Allerdings sind die Folgen eines Rotorabrisses im Umfeld von Straßen, Autobahnen oder auch von Bahnstrecken nicht auszudenken. Mindestabstände von Windkraftanlagen zu Verkehrswegen gibt es nicht. Die Mindestabstände zur Wohnbebauung hat die Landesregierung von 1.000 Metern auf 800 Meter reduziert. Deshalb müssen die Ursachen des jüngsten Rotorabrisses genau geprüft werden. So etwas darf sich nicht wiederholen.“

Baldauf erinnert daran, dass es bereits im Jahr 2006 im Kreis Trier-Saarburg einen Rotorabriss und im Jahr 2011 im hessischen Kirtorf ein Windradunfall gegeben hat, bei dem eine Anlage komplett abgeknickt ist.

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