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Barbara Spaniol: Ministerpräsidentin muss ihre rückständige Haltung gegenüber Schwulen und Lesben gründlich überdenken

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(BPP) Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag fordert Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer nach ihrer jüngsten Diskussionsrunde mit Vertretern des Lesben- und Schwulenverbandes auf, ihre rückständige Haltung gegenüber Homosexuellen grundsätzlich zu überdenken. Die Abgeordnete Barbara Spaniol erklärt: „Es gibt keinen Grund, warum einer Bevölkerungsgruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung grundlegende Rechte vorenthalten werden sollten. Die Öffnung der Ehe auch für schwule und lesbische Menschen führt zu keinerlei Nachteilen für die Ehen zwischen Mann und Frau, das zeigt auch ein Blick auf Großbritannien, Spanien, die Niederlanden oder Belgien. Gerade eine Ministerpräsidentin, die für Völkerverständigung ausgezeichnet worden ist, sollte die Entwicklung in den anderen europäischen Staaten zur Kenntnis nehmen. Deutschland ist hier Schlusslicht. Auf jeden Fall sollte die Ministerpräsidentin sich aber für ihre irritierenden Äußerungen zu homosexuellen Partnerschaften endlich entschuldigen.“

Martin Sommer
Stellvertretender Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE im Landtag des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Str. 7
66119 Saarbrücken
Tel.: (0681) 5002-410
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