Barbara Spaniol: Rundfunkrat sollte gesellschaftliche Vielfalt wiederspiegeln – gut, dass Regierung Forderung der Linksfraktion nun unterstützt

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

(BPP) DIE LINKE im Saarländischen Landtag begrüßt es, dass sich die Landesregierung der Forderung der Linksfraktion angeschlossen hat und das Mediengesetz nun so ändern möchte, dass auch Vertreter von Migranten und Homosexuellen im SR-Rundfunkrat vertreten sind. Da das Verfahren zur Neubesetzung bereits laufe, sei nun eine rasche Umsetzung nötig. Die medienpolitische Sprecherin Barbara Spaniol erklärt: „Wir haben wiederholt gefordert, dass die Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die gesellschaftliche Vielfalt wiederspiegeln sollen. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass zwar rund 18 Prozent der Saarländerinnen und Saarländer einen Migrationshintergrund haben, diese Gruppe aber im obersten Kontrollgremium des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an der Saar überhaupt nicht vertreten ist. Ebenso wenig kann es sein, dass Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender, die rund zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen, in diesem Gremium nicht vertreten sind. Bei der Besetzung des Rundfunkrates sollte nicht die Gesellschaft der 50er Jahre als Maßstab zementiert, sondern die heutige Vielfalt angemessen berücksichtigt werden. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass dies auch bald passiert.“

Martin Sommer
Stellvertretender Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE im Landtag des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Str. 7
66119 Saarbrücken
Tel.: (0681) 5002-410
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.