Bildungsmonitor 2015 / Saarland legt im Bildungsvergleich der Länder am stärksten zu

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(BPP) Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bildungsminister Ulrich Commercon: Erfreulicher Beweis für erreichte Fortschritte.
 
Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bildungsminister Ulrich Commercon zeigten sich außerordentlich zufrieden mit den jüngsten Ergebnissen des Bildungsmonitors 2015, den das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln soeben veröffentlicht hat. Die neuesten Daten belegten, dass die Anstrengungen des Landes in der Bildungspolitik zu deutlichen Verbesserungen auf vielen Feldern geführt haben.

„Erfreulich ist insbesondere die gelungene Integration ausländischer Jugendlicher in das saarländische Schulsystem. Platz 1 unter allen Bundesländern zeigt, dass durch gezielte Förderung ausländischer Kinder und Jugendlicher der Bildungserfolg nicht länger von der sozialen Herkunft abhängen muss“, betonte die saarländische Ministerpräsidentin.

Bildungsminister Ulrich Commerçon sieht in der Studie „eine große Bestätigung für unseren Weg, die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler aller Schulformen zu stärken. Wir legen damit den Grundstein für die hohe Integrationskraft unserer Schulen, sichern die Nachhaltigkeit von Bildung und erhöhen so die Chancen- und Bildungsgerechtigkeit.“

Das Saarland hat sich beim Bildungsvergleich der Länder zum zweiten Mal hintereinander deutlich verbessert. Gemeinsam mit Bremen konnte das Land bei der Bewertung seines Bildungssystems am deutlichsten zulegen. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2014 hat sich das Saarland um 1,7 Punkte, seit 2013 sogar um 7,3 Punkte, verbessert und liegt jetzt auf Platz 8 im Bildungsvergleich der Länder. Kein anderes Bundesland hat sich seit dem Bildungsmonitor 2013 insgesamt so stark verbessert wie das Saarland. Besonders stark waren die Verbesserungen in den Handlungsfeldern Hochschule und MINT, Betreuungsinfrastruktur, Ausgabenprioritäten und in der beruflichen Bildung.

So nahm der Anteil der Hochschulabsolventen an der 15-65jährigen Bevölkerung von 4,2 %im Jahr 2012 auf heute 5,8 % im Jahr 2013 zu. Verbesserungen zeigten sich auch beim Anteil der MINT-Absolventen am Forschungspersonal mit einem Anstieg von 15,4 % (2012) auf 16,9 % (2013). Im Bereich beruflicher Bildung gewinnt das Saarland durch ein erhöhtes Angebot dualer Studiengänge sowie eine gestiegene Ausbildungsstellenquote von 70,4 % in 2013 auf 73,5 % in 2014.

Erfreulich entwickelt haben sich die Betreuungsinfrastruktur und die Prioritätensetzung bei den öffentlichen Ausgaben. Im Bereich der frühkindlichen Betreuung und Erziehung hat sich das Verhältnis Betreuer pro Kind zwischen den Jahren 2013 und 2014 von 6,1 auf 5,7 verbessert, an Grundschulen hat sich vor allem die Relation der Ausgaben pro Schüler zu den öffentlichen Gesamtausgaben verbessert; an Grundschulen hat sich vor allem die Relation der Ausgaben pro Schüler zu den öffentlichen Gesamtausgaben verbessert.

Platz 1 aller Bundesländer erhielt das Saarland für die gelungene Integration von Jugendlichen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Der Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft ist im Saarland damit weniger eng als in den meisten anderen Bundesländern. So erlangten im Jahre 2013 mit 17,5 Prozent überdurchschnittlich viele junge Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit an beruflichen Schulen die Studienberechtigung. (Bundesdurchschnitt: 10,6 %) Auch liegt die Schulabbrecherquote bei ausländischen Schulabsolventen im Saarland mit 9,8 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt (10,7 %)

Das Gleiche gilt für die Kinder und Jugendlichen, die eine Schulkasse wiederholen müssen. Hier liegt die Wiederholerquote in der Sekundarstufe I im Jahr 2013 mit 2,3 Prozent unterhalb des bundesweiten Schnitts.
 
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