Dagmar Ensch-Engel: Nachhaltige und bezahlbare Energiestruktur vorantreiben-Energieeffizienz fördern

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(BPP) "Die Verbraucherpreise für Strom haben sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Dies liegt größtenteils daran, dass die Umlagen gemäß ErneuerbareEnergienGesetz (EEG) angestiegen sind“,  so Dagmar Ensch- Engel, energie- und umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Saarländischen Landtag. „Deshalb argumentierten gerade die Gegner des Atomausstieges, die Abschaltung der AKWs würde die Energiekosten ins Unermessliche steigen lassen.“

Die von Greenpeace beauftragte Studie des DIW belege nunmehr, dass dies nicht der Fall sein werde. Ensch-Engel: „Ein stabiler Strompreis bzw. eine maßvolle Preisentwicklung kann aber nur erreicht werden, wenn der Stromverbrauch nicht ansteigt. Hier ist nun die Bundesregierung gefordert mit wirkungsvollen Energieeffizienzmaßnahmen die Kosten für die Energiewende abzufedern.“

Das nationale Klimaschutzziel von 40% weniger CO2 Emissionen könne nur erreicht werden, wenn ca. 50% Treibhausgasausstoß auf dem Stromsektor eingespart würden.

„Das spricht für unsere Forderung nach modernen Brückentechnologien, wie z.B energieeffizienten GUD Kraftwerken (Gas- und Dampfturbinenkraftwerk)“, so Ensch-Engel. Bund und Länder müssten die Weichen stellen um eine nachhaltige, bezahlbare Energiestruktur voranzutreiben. Ein funktionierender europäischer Emissionshandel müsse angestrebt und Energieeffizienz im privaten und industriellen Bereich gefördert werden. Nicht zuletzt müssten die erneuerbaren Energien mit gleichzeitigem Vorantreiben der Netz- und Speicherstrukturen ausgebaut werden, so Ensch-Engel abschließend.

Quelle: dielinke-saar.de

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