DIE LINKE begrüßt Kirchenasyl für afghanischen Flüchtling Ehsan Jafari / Solidarität und Unterstützung für Kirchengemeinde angeboten

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(BPP) Mit Erleichterung reagiert die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Saarbrücken auf Medienberichte nach denen die erneute Abschiebung des 18-jährigen Flüchtling Ehsan Jafari verhindert wurde. DIE LINKE habe großen Respekt vor der Entscheidung der Kirchengemeinde, die dem jungen Mann Asyl gewährt habe. „Christinnen und Christen haben menschlich reagiert und damit ein Zeichen gegen eine verantwortungslose Flüchtlingspolitik gesetzt“, sagt die jugendpolitische Sprecherin Dagmar Trenz. Man danke dem Kirchenrat für seine mutige Entscheidung, einen jungen verzweifelten und traumatisierten Menschen vor einer möglichen  Zukunft „in Elend und Obdachlosigkeit“ zu bewahren.

Völlig unverständlich bliebe für DIE LINKE im Regionalverband jedoch die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes  – trotz aller Erkenntnisse über die desolaten Zustände für Flüchtlinge in Italien –  selbst ein 4. Eilrechtsschutzverfahren binnen Stunden abzulehnen. Enttäuschend sei auch die Haltung der zuständigen Ministerin Monika Bachmann (CDU), die sich hinter nicht zu ändernden Gesetzen verschanze, die sie angeblich aus der Verantwortung entließen.

DIE LINKE werde sich weiterhin auf allen politischen Ebenen insbesondere für die jungen und besonders schutzbedürftigen Flüchtlinge einsetzen. Der Kirchengemeinde, die Ehsan Jafari aufgenommen habe, biete sie ihre Solidarität und Unterstützung an.

Verantwortlich:          
Manfred Klasen, stellv. Fraktionsvorsitzender,        
Tel. 0681-9767841 (AB), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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