DIE LINKE zeigt Ausstellung zu Neofaschismus in Deutschland / Aufklärung über Ideologie und Strukturen rechtsextremen und rassistischen Denkens

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(BPP) DIE LINKE. im Regionalverband Saarbrücken präsentiert die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ vom 24.08. bis 07.09.2012 (10 – 17 Uhr) im vhs-Zentrum am Schlossplatz in Kooperation mit einem breiten antifaschistischen Bündnis. Konzipiert wurde die Ausstellung von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. (VVN-BdA) unter Mitwirkung von ver.di-Nord. Die Eröffnung findet am Freitag, 24. August, um 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung informiert über Ideologie und Praxis der extremen Rechten in der jüngeren Vergangenheit und in der Gegenwart Deutschlands. Sie dokumentiert darüber hinaus die Ausbreitung rassistischen und nationalistischen Denkens in Teilen der heutigen deutschen Gesellschaft und benennt Ursachen dafür. „Gerade vor dem Hintergrund der Mordserie der Rechtsterroristen und dem Versagen der zuständigen Behörden, aber auch der ungeklärten Brandanschläge auf Migranten und Provokationen hier im Regionalverband, müssen wir das Thema Neofaschismus immer wieder in die Öffentlichkeit bringen. Deshalb erhoffen wir uns eine breite Wahrnehmung der Ausstellung in der Bevölkerung“, sagt Fraktionsvorsitzender Jürgen Trenz.

Die Ausstellung zeige die Schnittstellen zwischen Neofaschismus und Rechtskonservatismus und lade zum Gespräch ein. „Sie schärft die Aufmerksamkeit für geistige Zusammenhänge und ist gerade daher auch für Schülerinnen und Schüler sehr geeignet“, hält Dagmar Trenz, Jugendpolitische Sprecherin der Fraktion fest.
 
Mit eigenem Material werde das Vordringen neofaschistischer Tendenzen in die Mitte der Gesellschaft anhand ausgewählter Beispiele aus dem Regionalverband zusätzlich problematisiert.

MdB Petra Pau im Saarland am 30.08.2012

Politischer Höhepunkt wird der Besuch von MdB Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und LINKE-Obfrau im Untersuchungsausschuss zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ sein. Sie kommt am Donnerstag, 30. August, zu einer antifaschistischen Rundreise ins Saarland.

Um 16.30 Uhr wird Petra Pau auf Einladung der Regionalverbandsfraktion die Abteilung „NS-Zeit an der Saar“ im Historischen Museum Saar am Schlossplatz besuchen (presseöffentlicher Termin). Dort befindet sich noch eine original erhaltene Arrestzelle der Gestapo, an deren Wänden Inschriften der inhaftierten Opfer zu sehen sind.

Um 18.30 Uhr spricht Petra Pau ein Grußwort in der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“.

Und im Anschluss, um 19 Uhr, spricht sie zum Thema: „Auf dem rechten Auge blind? – Der Nationalsozialistische Untergrund, der Verfassungsschutz und der Wille zur Aufklärung“.

DIE LINKE im Regionalverband Saarbrücken präsentiert die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ in Kooperation mit VVN-BdA Saarland e.V., Peter-Imandt-Gesellschaft e.V./Rosa-Luxemburg-Stiftung Saarland, den beiden saarländischen Bundestagsabgeordneten Yvonne Ploetz und Thomas Lutze, dem Netzwerk für Demokratie und Courage Saar e.V. (NDC Saar), ver.di Jugend Saarland und der linksjugend. Kreisverband Saarbrücken.

Nähere Informationen sind in der Geschäftsstelle der Fraktion DIE LINKE. im Regionalverband Saarbrücken unter Tel. 0681 – 506 - 8900 erhältlich oder im Internet: www.dielinke-regionalverband.de

Verantwortlich:  Manfred Klasen, stellv. Fraktionsvorsitzender
Tel. 0681 - 9767841 (AB), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

DIE LINKE. Fraktion im Regionalverband Saarbrücken
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