Debatte um Hochschulambulanzen / Pähle: „Engagement des Bundes für eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulmedizin notwendig“

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Debatte um Hochschulambulanzen / Pähle: „Engagement des Bundes für eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulmedizin notwendig“ Katja Pähle - spd-lsa.de
(BPP) Der Landtag von Sachsen-Anhalt debattiert heute über die Finanzierung der Hochschulambulanzen der Universitätsmedizin. Dazu sagte Katja Pähle, Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Für die Finanzierung der Universitätsklinika sind die Erlöse der Krankenkassen elementar. Besonderheiten wie eine aufwändige Falldiagnostik und ein besonders hohes Aufkommen von sogenannten Extremfällen verschärfen die Defizite, die durch die zu niedrigen Fallpauschalen entstehen, sodass seit Jahren negative Jahresabschlüsse der Universitätsklinika zu verzeichnen sind. Bisher haben die Verbände der Krankenkassen und die Hochschulklinika des Landes leider ergebnislos über neue Pauschalen im Bereich der Hochschulambulanzen verhandelt. Ich hoffe, dass am Ende des weiteren Verfahrens ein Ergebnis gefunden wird, das nach dem Vorbild anderer Bundesländer zu einer auskömmlicheren Deckung dieser wichtigen Leistungen der Gesundheitsversorgung führt.

Die Universitätsklinika sind als Maximalversorger aber auch Einrichtungen der Spitzenforschung und Fachkräfteausbildung. Eine insgesamt ausreichende Finanzierung der Aufgaben der Hochschulmedizin bedarf daher auch einer angemessenen Beteiligung des Bundes sowie gesetzlicher Anpassungen. Eine neue Bundesregierung sollte sich aus diesem Grund dringend neben einer auskömmlichen Finanzierung der Notfallversorgung und der Extremkostenfälle auch für die Finanzierung der besonderen Aufgaben der ärztlichen Weiterbildung einsetzen. Aus unserer Sicht ist es zudem notwendig, dass der Bund mit den Ländern über seine erneute Beteiligung im Bereich der Investitionskosten eintritt.“

Quelle: SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt

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