Sozialausschuss strebt Verbesserungen der Gesundheitsversorgung für Asylbewerberinnen und Asylbewerber an / Bessere Versorgung – weniger Bürokratie

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Sozialausschuss strebt Verbesserungen der Gesundheitsversorgung für Asylbewerberinnen und Asylbewerber an / Bessere Versorgung – weniger Bürokratie Cornelia Lüddemann - gruene-sachsen-anhalt.de
(BPP) „Ein Gesundheitssystem für alle ist Grünes Ziel. Menschen haben unabhängig ihres Aufenthaltsstatus das Recht auf medizinische Versorgung. Wir setzen uns daher seit 2014 im Parlament für die Einführung der Gesundheitskarte für alle Asylbewerberinnen und Asylbewerber ein“, betont Cornelia Lüddemann gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. „Der heutige Kompromiss der Kenia-Koalition im Sozialausschuss ist nicht unser favorisierte Weg, aber er ist auch für uns gangbar. Wir wollen das bestehende System deutlich verbessern. Die Ausreichung der Behandlungsscheine durch die Kommunen soll vereinfacht werden. Wir streben eine längere Gültigkeitsdauer an und vor allem eine wohnortnahe Ausgabe, damit nicht alle Betroffenen in die nächste Kreisstadt müssen. Auch ist landesweit zu gewährleisten, dass Asylbewerberinnen und Asylbewerber unmittelbar nach 15 Monaten eine Gesundheitskarte erhalten. Dieser Anspruch besteht, es gilt jetzt ihn verlässlich und flächendeckend umzusetzen“, fasst Lüddemann zusammen.

„Wir Grüne setzen darauf, nach der Bundestagswahl mit den richtigen Mehrheiten eine bundesweite Lösung zu finden. Damit alle Asylbewerberinnen und Asylbewerber einen gleichberechtigten Zugang zu medizinischen Leistungen haben.“

Der Sozialausschuss hat in seiner heutigen Sitzung Verbesserungen für die Gesundheitsversorgung von Asylbewerberinnen und Bewerbern auf dem Weg gebracht. Der Landtag wird noch darüber abschließend abstimmen.

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt

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