Herbst: Zwangsbeglückung der Bürger mit Energiesparlampen schlichtweg unsinnig und unwürdig

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(BPP) Vom 1. September dieses Jahres an ist EU-weit auch der Verkauf von Glühlampen unter 60 Watt verboten. Dazu erklärt Torsten Herbst, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Zum 1. September tritt eine neue Stufe des Öko-Irrsinns in Kraft: Die EU lässt auch Glühbirnen unter 60 Watt aussterben. Höherer Produktionsaufwand, mehr Giftstoffe und erhöhtes Sondermüllaufkommen durch Energiesparlampen - das sind die Ergebnisse der weltfremden und bürokratischen Energie- und Klimapolitik der EU, die das Ziel des Umweltschutzes konterkarieren.

Dass durch Energiesparlampen wirklich viel weniger Energie verbraucht würde, ist keineswegs sicher. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass Effizienzsteigerungen oft nicht zu geringerem Verbrauch führen. Denn die Energiesparlampe verführt eben besonders Privathaushalte dazu, das Licht mal eben eingeschaltet zu lassen, wenn es mit einer Glühbirne aus Kostengründen ausgeschaltet worden wäre.

Die Zwangsbeglückung der Bürger ist schlichtweg unsinnig und unwürdig: Bereits zuvor konnte sich jedermann nach Abwägung der Vor- und Nachteile für oder gegen klassische Glühlampen entscheiden. So zu tun, als wäre die Glühbirne ein verheerendes Ökomonster gewesen, das existenzbedrohend für die Menschheit gewesen sei, ist schlichtweg peinlich und absurd. Hier wird eine realitätsferne Ökosymbolpolitik betrieben, von der vor allem die Hersteller von Energiesparlampen finanziell profitieren. Wenn freie und mündige Bürger weiterhin Glühbirnen nutzen könnten, würde die Welt garantiert nicht untergehen."

F.d.R.d.A.
Andreas Novak
Pressesprecher
Tel. 0351/493-4700

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