Schaper / Falken: Gesetzliche Garantie für gesunde Ernährung der Kinder in sächsischen Kitas und Schulen gefordert

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Schaper / Falken: Gesetzliche Garantie für gesunde Ernährung der Kinder in sächsischen Kitas und Schulen gefordert Susanne Schaper - linksfraktionsachsen.de
(BPP) Zu den Ergebnissen einer Studie im Auftrag des sächsischen Gesundheitsministeriums über die Mittagsversorgung in sächsischen Kitas und Schulen erklären Susanne Schaper, gesundheitspolitische Sprecherin, und Cornelia Falken, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:  
 
Immer mehr übergewichtige Kinder und Jugendliche, mit all den schwerwiegenden langfristigen gesundheitlichen Folgen, auch in Sachsen – allgemeine Appelle reichen in einer Zeit allgegenwärtiger Verführung zum grenzenlosen Konsum nicht aus. Hier muss auch im Lehrplan der Schulen mehr Beachtung auf die Ernährungsbildung gelegt werden. Gesundheitsministerin und Kultusminister sind gefordert, neue Akzente in den sächsischen Lehrplänen zu setzen.

Zugleich fordern wir die Staatsregierung auf, für die Mittagsversorgung in Kitas und Schulen – wie es schon einige andere Bundesländer tun – verbindliche Qualitätsstandards für ein ausgewogenes Essensangebot festzulegen.

Dabei sind die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zugrunde zu legen. Was in sächsischen Kitas und Schulen mittags auf den Tellern landet, ist zwar oft gut. Die Eltern müssen sich aber darauf verlassen können, dass das überall so ist. Wir erwarten von der Staatsregierung, dass sie schnellstmöglich dem Landtag einen Entwurf vorlegt, wie gesunde Ernährung in Kitas und Schulen gesetzlichen Standard erhält.  

Quelle: Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.