Anita Klahn: Landesregierung wacht beim Thema MINT-Förderung kurz vor der Wahl auf

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Anita Klahn: Landesregierung wacht beim Thema MINT-Förderung kurz vor der Wahl auf Anita Klahn - FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag
(BPP) Zum Bericht von Schulministerin Britta Ernst zur MINT-Förderung erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn: „Schön, dass die Landesregierung knapp 90 Tage vor der Wahl auch beim Thema MINT-Förderung aufwacht. Schade, dass es nicht 90 Tage nach der Wahl geschehen ist. Das wäre der richtige Moment gewesen. Wir fordern seit Jahren, dass die Landesregierung eine echte MINT-Offensive startet, denn die MINT-Fächer sind von zentraler Bedeutung für die Sicherung des Wohlstandes unseres Landes. Jetzt sind fünf Jahre ins Land gegangen, ohne dass sie wirklich viel bewegt hätte. Dass es lediglich 20 MINT-freundliche Schulen bei insgesamt 786 öffentlichen Schulen in diesem Land gibt, sagt doch schon alles.

Die MINT-Förderung ruht auf zwei Säulen. Einerseits muss das Unterrichtsangebot verbessert werden, andererseits müssen aber auch überhaupt ausreichend Fachlehrer vorhanden sein. Leider wird gerade der letzte Punkt von der Landesregierung überhaupt nicht ernsthaft angegangen. Das ist ein riesiges Problem. Wir befinden uns in einer Abwärtsspirale. Immer weniger Fachlehrer bedeuten immer weniger Lehrer, die für ihr Unterrichtsfach Begeisterung wecken können. Hier muss dringend angesetzt werden. Der fachfremd erteilte Unterricht ist ein akutes Problem in den Schulen. Dass diese Landesregierung Bildungsstandards in den Schulen zudem immer weiter absenkt, ist auch nicht hilfreich, weil damit die Studier- und Ausbildungsfähigkeit von Schülern bestimmt nicht gestärkt wird.“

Quelle: fdp-fraktion-sh.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesPressePortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.